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Tag Archive: Remo Massat

WordPress-Alternativen: Besser als WP!

Ich hab mich schon verschiedenlich zu WordPress und WordPress-Alternativen geäußert, z. B. hier.

Hier nocheinmal etwas zum Thema:

NibbleblogBei WordPress, das angeblich so suchmaschinenfreundlich sein soll, gibt es etliche Erweiterungen (WP3Chache usw. usf.), die WP schneller machen sollen.

Nibbleblog etwa ist viel schneller, weil es ohne Datenbank arbeitet.

Und dann gibt es bei WP aberdutzende Erweiterungen, die WP suchmaschinenfreundlich machen sollen. Vor zehn Jahren war es mal so, daß sich WP durchgesetzt hatte, weil es suchmaschinenfreundlich war. Nun muß man dafür Erweiterungen noch und nöcher installieren.

WP erleidet einen Overkill an Erweiterungen und Aktualisierungen.

Mit Nibbleblog hingegen hab ich nur gute Erfahrungen gemacht.

Und: Man muß nicht viele Stunden jede Woche opfern, nur, um es aktuell zu halten.

Abgesehen davon, daß sowas gar nicht geht, wenn man als Internetagentur wie Schlagwort AG 1.900 Webprojekte zu betreuen hat.

Dieser Blog läuft noch mit WP, aber eine Neuinstallation würde ich nicht mehr mit WordPress machen für so ein einfaches Projekt wie dieses.

Vorlagen („themes“), daran mangelt es allerdings bei Nibbleblog wirklich.

Remo Maßat

 

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WordPress-Alternative ohne Datenbank: Nibbleblog

Wer mehrere Webseiten betreibt oder gar wie Schlagwort AG über 2.000 Webdomänen hat und davon 1.000 im Internet aktiv hat und täglich Inhalte erstellt, der kann es sich nicht leisten, bei allen Webprojekten mit WordPress zu arbeiten.

Es ist menschlich schlicht unmöglich, auch, wenn man nur 10 oder 15 Seiten mit WordPress betreibt, die ständigen Aktualisierungen der Versionen zu bewältigen, die Datenbanken zu sichern, die Daten wie Inhalte und Bilder und sichern und dann noch die Erweiterungen (sog. „plugins“, sprich Plaggins) aktuell zu prüfen, ob sie zur aktuellen jeweils neuen WP-Version passen (kompatibel sind) oder das System zerfetzen.

Der Wartungsaufwand ist einfach enormst, gerade auch, wenn man Webprojekte noch für Kunden betreibt. Man muß jeden Monat irgendwas aktualisieren.

Klar, das Internet entwickelt sich weiter und lebt, aber es ist doch nicht einzusehen, warum man für eine normale Firmenwebseite mit vielleicht 5 bis 7 Rubriken wie „Über uns“, „Angebote“, „Mitarbeiter“, „Öffnungszeiten“, „Kontakt“ eine Datenbank aufsetzen muß.Hierfür eigenen sich hervorragende schlanke und vor allen Dingen für den Kunden anwenderfreundliche Inhaltsverwaltungs-Systeme (CMS) ohne Datenbank.

Doch was ist, wenn man einen Blog betreiben möchte? Und wenn einem WordPress zu überfrachtet, zu molochig geworden ist, man ein schlankes, frisches System sucht? Gibt es keine WordPress-Alternativen?

Kommt man dann um WordPress nicht herum? Mitnichten.

Es gibt mehrere Alternativen. Eine, die ich für äußerst komfortabel halte und die ich gerade teste seit einigen Monaten ist Nibbleblog. Das System ist datenbankfrei (!).

Es bringt also viel weniger Aufwand bei der Installation mit. Gerade gut für Menschen, die zahlreiche Blogs betreiben. Und es bietet eine bessere Besucher-Erfahrung. Denn die Seite wird ohne Datenbankaufruf natürlich für den Besucher wesentlich rascher angezeigt.

Die WordPress-Alternative Nibbleblog läuft z. B. auf dem neuen Schweizer Reiseblog (ganz jung noch) www.Aufunddavon.ch oder auf www.Blogosphäre.ch, einem ebenfalls neuem Projekt, auf welchem man seinen Blog vorstellen kann, eine Art Blogsuchmaschine, wenn man so will oder ein Blogverzeichnis bessergesagt.

Es läuft ohne Datenbank und ist allein dadurch schon wesentlich komfortabler. Sowohl in der Verwaltung (für den Anwender) als auch für den Besucher (ohne Datenbank lassen sich z. B. die Seiten ja viel schneller laden und aufrufen). Bei Nibbleblog ist deshalb keine Datenbankanbindung notwendig, weil alles in XML-Dateien gespeichert wird.

Nibbleblog.ch ist wie WP in zahlreichen Sprachen erhältlich. Auch in Deutsch.

Und es bietet auch RSS / Atom.

Man muß also auf nichts verzichten. Außer auf unnötigen Ballast und ständige Aktualisierungen. Eine Erleichterung für alle, die mehrere Blogs betreiben und keine Lust mehr haben auf die qualvolle ständige Nachhechelei der sich selbst jagenden Aktualisierungen.

Daß das System ohne Datenbank arbeitet, merkt man als Anwender gleich. Das Bilder-hochladen geht ratz-fatz.

Leider kann man aber – anders als bei WordPress – nicht mehrere Bilder gleichzeitig hochladen.

Aber wer nicht gerade einen Fotoblog betreibt, dem wird das höchstwahrscheinlich egal sein.

Wir haben mit dem System nur gute Erfahrungen gemacht. Nibbleblog ist in meinen Augen nur zu empfehlen. Für alle Leute, die es unkompliziert und schnell mögen und Wert auf Sicherheit legen.

Remo (Reimut) Maßat

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Plista In-Bild-Werbung („picture ads“)

In-Text-Werbung ist ziemlich bekannt. Doch haben Sie schonmal was von In-Bild-Werbung gehört?

Eine ziemlich einzigartige Werbeform bietet Plista an, lese ich gerade in einem PDF über Werbeformate von Plista (siehe Foto unten). Sogenannte Bildwerbung – oder wie sie dort heißt „picture ads“, sprich „Picktschährr Ädds“).

Plista

Plista

Neben der Internetwerbung, für die Plista eigentlich bekannt ist, Werbung innerhalb von Zusatzmodulen á la „Diese Beiträge könnten Sie auch noch interessieren“ bietet Plista Anzeigenformate in Bildern, die auf einer Web-Seite liegen.

Das ist wirklich ziemlich einzigartig. Etwas Ähnliches kennt man bisher nur von Videos auf Youtube. Wo dann Werbung eingeblendet wird im unteren Bereich.

Diese Werbung klicke ich aber immer weg, weil ich ja just in diesem Augenblick, da das YT-Video startet, ja keine bescheurte

Plista bietet In-Bild-Werbung (Fotoausriß: Plista)

Plista bietet In-Bild-Werbung (Fotoausriß: Plista)

Werbung über einem (dem unteren) Teil des bewegten Bildes (Video) haben will. Sondern den Youtube-Film ungestört, frei von verdeckender Werbung ansehen möchte. Insofern habe ich mich über diese Werbung immer nur geärgert.

Anders verhält es sich freilich bei unbewegten Bildern auf Blogs. Hier würde Werbung in Bildern mich nicht so stören.

 

Wenn man diese Werbeform bei Plista aktiviert, wird passend zum Bild Werbung eingeblendet. Ob diese Werbung wirklich immer so passend ist, oder ob Autowerbung bei Bildern auf Seiten wie Fenchel.ch kommt, kann ich noch nicht beurteilen.

Vermutlich wird sich Plista bei der Schaltung der In-Bild-Anzeigen nach der Bildbeschreibung wenden. Denn Plista wird genausowenig wie Google-Roboter Bilder / Fotos auslesen können…

Aber um es auszuprobieren – gleich mit diesem Blog – habe ich heute eine Anmeldung bei Plista gemacht. Erfahrungsbericht folgt.

Remo Maßat

Keine In-Bild-Werbung mehr: Die Inhalte im PDF auf Plista.com waren nicht mehr aktuell...

Keine In-Bild-Werbung mehr: Die Inhalte im PDF auf Plista.com waren nicht mehr aktuell…

Nachtrag 1

Unprofessionell erscheint mir bei der Anmeldung – aber das gibt es bei anderen Internetwerbeanbietern auch – daß man gezwungen wird „Geben Sie hier Ihre Webseite an“.

Das ist bescheuert bei einer vierstelligen Anzahl von Webseiten wie bei uns oder auch bescheuert, wenn man nur 10 Webprojekte hat und auf mehreren Webseiten Werbung schalten will.

Vielleicht weiß man bei der Anmeldung auch noch gar nicht genau, wo man Plista überhaupt einsetzen will.

Insofern habe ich mich gerade als erstes geärgert, daß ich genötigt werde, hier an dieser Stelle solche Angaben bereits zu machen. Man kann sich also nicht einfach anmelden, sondern muß erst Entscheidungen treffen, die man vielleicht erst später treffen möchte.

Nachtrag 2

Jetzt kommt es noch besser: Ich finde dieses Format, über das ich gerade diesen Bericht ganz angetan geäußert hab, auf der Webseite von Plista nicht mehr.

Nachtrag 3

Plista rief zurück und teilte mit, daß es diese Werbeform nicht mehr gäbe. Sie sei auf zu wenig Resonanz seitens der Veröffentlicher  (in falschem Englisch „publisher“ – das Wort heißt Verleger / Verlag, was wohl kaum auf jeden Webblog- oder Webseitenbetreiber zutrifft) gestoßen.

Daß auf Plista.com noch ein PDF mit dieser Werbeform aufgeschaltet sei, sei ein Versehen. (siehe unterstes Bildschirmfoto)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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