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Digitale Werbung: umweltfreundlicher?

Klima ist in aller Munde und kein Mensch erinnert sich mehr daran, daß es im Mittelalter einmal viel viel wärmer als heute war in Europa.

Damals wurde in England Wein angebaut und Grönland bekam seinen Namen, weil dort “grünes Land” war, das man beweiden konnte. Zu deutsch heißt Grönland ja nix anderes als Grünland.

Trotz dieser Verirrungen in der Klimadebatte die täuschend ist wie das Gehabe um das Waldsterben oder das Ozonloch (von beidem spricht niemand mehr heute) und trotz Klimahype ist eines dennoch unstrittig:
Umweltschutz ist gut-zu-heißen.

Eine sachlichere Debatte darüber, ob der Klimawandel, den es immer gegeben hat, menschengemacht ist oder nicht dahingestellt.

Digitale Werbung: umweltfreundlich?Wirklich immer? – Ein Vergleich

Es findet sich in jeder Mail von großen Konzernen unten ein Hinweis á la “Bitte denken Sie nach, bevor Sie dieses Mail ausdrucken.”

Kein Mensch aber denkt daran, daß auch schon das Mailverschicken die Umwelt belastet.

Spätestens seit den Rechnerkapazitäten, die das Schürfen von Bitcoins verschlingt, gerät dies aber etwas in den Fokus des menschlichen Bewußtseins wieder.

Denn auch digitale Inhalte oder Tätigkeiten belasten die Umwelt, denn sie brauchen viel viel Energie.

So ist die Argumentation vieler Leute, daß digitales Wirtschaften umweltfreundlicher sei ein sehr zwei-schneidiges Schwert.

Auch in der Werbung.

Viele Werbeanbieter wie Internetzeitungen oder andere Plattformen auf welchen man digitale Reklame schalten kann, werben damit, daß sie so umweltfreundlich seien.

Physisch versus digital

Daß eine Internetzeitung viel viel umweltfreundlicher ist als eine Papierzeitung, weil hier nicht das archaische Ritual nötig ist, Bäume zu fällen, um aus ihnen mit viel Energieaufwand und weiterer Umweltschädigung Papier zu machen, das man dann als Zeitungspapier bedrucken kann.

Und welches im Anschluß wieder Energie verschlingt, nicht nur bei der Fahrt der Zeitungsboten morgends zu den Lesern, sondern auch bei der Fahrt der Papierzeitungsleser zur Entsorgungsstelle.

Und in der Müllverbrennungsanlage oder der Papierrezykliesierungsanlage, welche das Papier wieder mit viel Energie als – angeblich – umweltfreundliches Altpapier rezykliesiert.

Wer all die Faktoren betrachtet aber, wieviel Energie das Flimmern der Bildschirme verbraucht, die Herstellung der Endgeräte braucht wie Compis oder Smartfons (die ja fast jährlich schon veralten bald), der sieht das etwas anders.

Nicht-digital KANN durchaus bessere Umweltbilanz haben

So kann eine nachhaltige nicht-digitale Reklameform wesentlich umweltfreundlicher sein.

Nicht etwa in Form eines Werbeprospektes oder eines anderen kurzlebigen Artikels, der als Werbeartikel ebenfalls nur kurze Zeit nach der Erstellung bzw. Produktion wieder weggeworfen und entsorgt wird im Müll.

Sondern mit Werbemitteln, die länger halten.

Ja, da fragt es sich, gibt es überhaupt solche? Wenn ja, welche sind es?

Nützliche Werbung, nützliche Werbegeschenke

Es gibt sie, das ist die Antwort, wenn man nicht Werbeschrott verschenkt als Werbemittel, sondern nützliche Werbemittel wählt.

Denn sie werden nicht weggeworfen nach kurzer Zeit, sondern halten im Idealfall Jahrzehnte.

Jahrzehnte fragen Sie?

Welches Werbegeschenk soll denn bitte solange halten?

Ein Beispiel dafür ist etwa ein mit Werbung bedruckter Zollstock.

Hier ein Anbieterbeispiel einer Firma, die auf nicht-digitale Werbeformen setzt (und diese digital bewirkt via Internet : - ) Es gibt nebst Zollstöcken auch Wasserwaagen. Beides Dinge, die sehr sehr lange halten und die kaum jemand wegwirft, denn sie sind sehr nützlich für die meisten Leute (Quelle: <a href='https://www.zollstock-druck24.de'>Zollstock-Druck24</a>).

Hier ein Anbieterbeispiel einer Firma, die auf nicht-digitale Werbeformen setzt (und diese digital bewirkt via Internet : – ) Es gibt nebst Zollstöcken auch Wasserwaagen. Beides Dinge, die sehr sehr lange halten und die kaum jemand wegwirft, denn sie sind sehr nützlich für die meisten Leute (Quelle: Zollstock-Druck24).

Ein solches Metermaß ist nützlich, wird vom Heimwerker oder Handwerker und selbst auch von einer Hausfrau immer aufbehalten werden in der Regel.

Und oft jahrzehntelang verwendet.

Hier ist die Umweltbilanz dann doch wesentlich besser als digitale Werbung, die im Vergleich zu vielen kurzlebigen Werbemitteln sicher meistens trotz Energieverbrauch noch umweltfreundlicher ist.

Aber gegen langlebige nützliche Werbegeschenke wie etwa einen Zollstock kommt sie nicht an.

Nebst dem bringt sie auch dem Werbetreibenden mehr, denn die Werbung flimmert nicht kurz auf, sondern “erscheint” immer dann, wenn der Handwerker, der Heimwerker oder die besagte Hausfrau die nützliche Werbung gebraucht.

Also – um beim Beispiel Metermaß zu bleiben – eben dieses in die Hand nimmt, um etwas zu vermessen.

 

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