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Digitalisierung bietet neue Diskretion, mehr Privatsphäre, nicht nur Gläsernheit

post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Viele sprechen vom gläsernen Menschen.

Die Menschen seien gläsern geworden durch die Digitalisierung, durch das Internet.

Es stimmt aber nur teilweise.

Der Vorwurf an die Digitalisierung ist zu hinterfragen.

Denn das Internet bietet auch Diskretion und Anonymität.

Wer zum Beispiel auf Kuppel-Plattformen jemand kennenlernen will, kann dies weitgehend anonym tun, ohne gleich seine persönlichen Daten preisgeben zu müssen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Wer anonym politische Kommentare unter einem Synonym abgeben will, kann sich eine Alias-Identität zulegen.

Oder als drittes Beispiel: Wer Dessous bestellen möchte für seine Freundin, Lebenspartnerin oder als Frau sich selbst beschenken möchte mit Wäsche, der kann dies ebenfalls anonym im Internet tun.

Der Gang in der Laden, in das Einkaufsgeschäft ist nicht mehr nötig.

Er ist obsolet.

Ein Mausklick genügt und alles kommt diskret mit der Post.

Peinlichkeiten wie die, daß man einem Nachbarn oder einer Nachbarin oder einem Bekannten oder einer Tratsch-Freundin und Quasseltante beim Einkauf von figurformender Unterwäsche, sogenannter Funktionswäsche, begegnet,  bleiben einem erspart.

Das Internet bietet eine neue Privatsphäre, die es früher nicht unbedingt gab

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Wer einen sogenannten Figurformer kauft als Mann für seinen Bauch mit Ansatz zur Wampe, die sich zum “Sixpäck”-Bauch wandeln soll oder als Frau, die gerne ihre Problemzonen verbessern will, der kann dank Internet solche Situationen einfach vermeiden.

Per Mausklick.

Zumindest dann, wenn man darauf achtet, daß der Anbieter, bei dem man bestellt, die Ware neutral versendet.
Also nicht auf dem Päckchen groß steht Reizwäsche-Versand “Sexy Dessous”.

Sonst zerreißt sich nachher noch der lokale Pöstler das Maul oder die Pöstlerin.

Insofern klar, daß das vielen Kunden, die im Internet diskret bestellen wollen, darauf wert-legen.

Wer beispielsweise bei www.drunterwelt-dessous.de sagen wir einen gefütterten BH bestellt, der erhält ihn diskret.

Dieser Anbieter wirbt – vermutlich weil Kundinnen und Kunden danach gefragt haben – fettgedruckt in den Lieferbedingungen damit, daß “der Versand selbstverständlich in einer neutralen Verpackung” erfolge:

Soziale Medien und Privatsphäre

Natürlich ist es andererseits durchaus so, daß wer in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instragram und Co Privates preisgibt, daß dadurch in einer Form Privatspähre verlorengegangen ist, wie es früher nicht möglich war.

Ein unpassender Kommentar auf Twitter läuft schnell viral.

Ein mißglücktes Bild ist schnell auf dem ganzen Globus verteilt.

Aber man hat – sofern die Konzerne Datenschutz einhalten – es in der Hand, was man preisgibt.

Wer sichergehen will, daß er seine Privatsphäre gewahrt wissen will, muß Konzerne meiden, die Daten verkaufen.

Facebook geriet deswegen jüngst in die Schlagzeilen…

Auch Whatsapp machte deswegen negativ von sich reden.

Doch es gibt Alternativen wie Telegram, wie Threema (wer hat sich eigentlich den bescheurten Namen ausgedacht: Wenn es eine Marketingagentur wäre, müßte man sie verklagen), Tox und Retroskape.

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Kanton Graubünden setzt auf Kabel und versenkt Steuergelder in der Erde…

post on Januar 10th, 2019
Posted in Internet Schweiz

In Cazis im Domleschg ist gerade das große Thema eine neue Sendeantenne von Salt, die nahe an Wohngebieten steht.

Begründung von Salt ist, daß das Datenvolumen jedes Jahr massiv steigt.

Die Telekomkonzerne setzen also auf mobiles Internet.

Anders der Kanton Graubünden:

In Zeiten, in denen viele Firmen ihre stationären Kabel-Internet-Anschlüsse demontieren und das Internet aus der Luft beziehen, will der Kanton Graubünden mehr Kabel verlegen. Und zwar mit Ultrahochbreitband.

Dies berichtet die Rhätische Zeitung.

Es fragt sich, ob das die Zukunft ist, was der Kanton macht.

Auch die Herausgeberschaft dieses Blogs hat ihren Festnetzanschluß gekündigt, weil inzwischen das Internet aus der Luft schnell genug ist, um selbst als Internetagentur arbeiten zu können.

Außerdem wird alles immer mobiler.

Wer in der ganzen Schweiz Kunden hat, braucht eh mobiles Internet.

Und wer oft unterwegs ist, für den macht ein Festnetzinternet keinen Sinn.

Es fragt sich wirklich, ob der Kanton Graubünden hier die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Und ob es nicht besser wäre, wenn der Kanton sich aus der freien Wirtschaft mehr raushalten würde. Es der Wirtschaft überläßt, was sie braucht oder nicht braucht.

Zudem: Sollte sich das ganze als Fehlinvestition erweisen, die ohnedies um Jahre zu spät kommt ausgerechnet jetzt, wo sowohl Private als auch viele KMU-Firmen ihre Festnetzanschlüsse künden, dann sind einmal mehr massiv Steuergelder versenkt worden.

Das Sägewerk Ems läßt grüßen.

 

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Mißachtung des Schweizer Rechts von Konzernen: Ein Problem

post on Dezember 28th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags:

Legendär ist der Fall, in welchem ein Ex mit Migrationshintergrund ein Nacktvideo bzw. Sexvideo (Icetea-Video) seiner Ex-Freundin, das nur für seine privaten Zwecke bestimmt war, aus Rache ins Internet stellte.

2012 geschag dieser Fall, dessen Opfer ein Mädchen von 15 Jahren war.

Ihr Ex hatte ein Video ins Netz gestellt, in welchem sie sexuelle Handlungen mit einer Ice-Tea-Flasche vollzog.

Das Vid lief rasch viral.

Vor allen Dingen auf FB aber auch auf Whatsapp. Auf allen Schulhöfen war es verbreitet und die 15jährige wurde öffentlich vom Ex-Freund bloßgestellt.

Fachleute zeigten sich später schockiert über das äußerst brutale Internetmobbing.

Hier war die Antwort der zuständigen Kantonspolizei ganz im ernst zuerst, man könne hier halt nix machen, denn Facebook, Whatsapp, Youtube usw. seien ja US-Konzerne.

Nachdem der Fall publik wurde, handelten die Behörden dann doch noch.

Problematik ist exemplarisch

Aber es zeigt exemplarisch die Problematik.

In der Schweiz gilt Schweizer Recht und das gilt auch für US-Konzern-Größen der sozialen Medien.

Und natürlich müssen sich auch diese Internetkonzerne daran halten, bzw. sie sollten es tun.

Am Schluß gab es im obenerwähnten Fall das “ice tea”-Videos 11 Strafverfahren.

Streetview: Gleiche Problematik

Der Straßenblick von Google, also diese tolle Sache, daß man sich Gebiete ansehen kann im Internet, ohne sie zu besuchen vor Ort, spielt nicht nur bei der Immobiliensuche eine Rolle.

Auch bei dem Tourismus, wenn man also eine Reise plant in ein Feriengebiet der Schweiz oder auch bei etlichen anderen Gelegenheiten.

Doch auch hier mußten zuerst etliche Fälle von Persönlichkeitsverletzungen – so nennt sich das juristisch – öffentlich werden, bis Google sich bequemte, sich mehr nach dem Schweizer Recht zu richten.

Nicht nur, daß manche Frau ihren Mann mit einer anderen fand, solche Fälle sorgten weltweit für Schlagzeilen.

Auch, wenn Autokontrollschilder, die ja in der Schweiz öffentlich Autoinhabern zuordnet sind, z. B. im Rotlichtquartier einer Stadt oder eines Ortes auf Streetview aufzufinden waren.

Fernsehjournalisten und Fotoreporter müssen klar-erkennbare Personen bei Fotos im öffentlichen Raum entweder anfragen um Erlaubnis oder sie unkenntlich machen bzw. die Merkmale anhand derer man sie identifizieren kann (Gesicht, Kontrollschilder von Autos.)

Von dem Soldat im Vorgarten bis zur Schwiegermutter…

Die sympathische Familie, bei der ich Baumaterialien bekam, hatte einen Soldaten im Vorgarten. Was sonst nur für Nachbarn, Einbrecher oder Vögel, die die Vogelscheuche in Soldatenform sehen, sichtbar ist, wird dank "Google street view" weltweit öffentlich gemacht.

Die sympathische Familie, bei der ich Baumaterialien bekam, hatte einen Soldaten im Vorgarten. Was sonst nur für Nachbarn, Einbrecher oder Vögel, die die Vogelscheuche in Soldatenform sehen, sichtbar ist, wird dank “Google street view” weltweit öffentlich gemacht.

Ich war kürzlich in Malans bei jemanden, der sein Haus umbaut und hatte als Heimwerker geholfen, einiges auszubauen und dafür durfte ich Baumaterialien mitnehmen.

Als ich den Ort suchte fand ich praktischerweise ihn auch auf Google-Street-View.

Das war besonders gut, weil ein Kollege einige Plättli für mich abholen wollte und ich ihm so eine Webbeschreibung mailen konnte.

Zu meiner Überraschung fand ich auch die Schwiegermutter des Hauseigentümers bei “street view” vor dem Haus.

Ich lerne sie schon kennen und sie sagte mir einiges zu der Geschichte einer Arvenbank.

Hier das Bild, allerdings aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nur grob.

(ich vermute kaum, daß die Frau weiß, daß sie hier öffentlich im Internet fotografiert steht und hatte auch noch keine Gelegenheit, das anzusprechen):

Quelle Bild: “street view”

Soweit, so harmlos. Zwar hat die Frau auf dem Bild (hier nur in kleiner Größe und ohne Angabe der genauen Adresse) sicher nicht mitbekommen, daß sie gerade gefilmt und später als Foto im Internet steht.

Aber sie ist in einer harmlosen Situation. Abgesehen einmal davon, daß ich keinen Menschen, mich eingeschlossen, kenne, der es so gern hat, ungefragt und unerwartet fotografiert zu werden.

Wie aber ist es, wenn z. B. das Auto eines Politikers mit seinem Kontrollschild oder seinem Foto vor einem Etablissement fotografiert wurde?

Und er unverpixelt im Internet öffentlich-gemacht wird, wie er gerade in den Eingang eines Escort-Services geht?

Oder solch eine Aufnahme eine Privatperson trifft?

Nicht nur Politiker fürchten es…

Deswegen gab es schon geschiedene Ehen und Rücktritte.

Man kann darüber moralisieren und es gut finden oder auch nicht.

Aber es stellt sich die Frage, ob internationale Konzerne wie Google Schweizer Datenschutzrecht einhalten müssen oder nicht.

Die Debatte kommt also nicht von ungefähr.

Um nur ein Beispiel anzuführen, hier aus Großbritannien: Das Portal Golem.de berichtet über einen Fall, nachdem ein Mann sich scheiden ließ, nachdem er seine Frau mit einem Fremden auf “street view” entdeckte.

Hier hat Google inzwischen die Originalbilder gelöscht, die im Netz noch kursieren, und wir wollen sie hier auch nicht wiedergeben.

Bildquelle Symbolbild: www.adorable-escort-berlin.de

Das sind nicht die einzigen Fälle. Ein Mann aus Lima (Peru) entdeckte seine Frau auf Straßenblick, eine wütende Frau aus England spürte ihren Mann auf und ließ sich trennen, wobei das nur Beispiele sind.

Wobei es nicht immer so extreme Fälle sein müssen.

Es kann auch sein, daß jemand – ähnlich wie im ganz oben geschilderten Fall – einfach “nur” beim Blumengießen ungefragt fotografiert wurde.

Die Frage, die sich grundsätzlich stellt, ist, was im Zuge der Digitalisierung erlaubt ist und wie das nationale Recht jeweils Anwendung findet und auch durchgesetzt wird.

Oder anders:

Wer hat es schon gern, wenn er im Morgenmantel zum Briefkasten läuft und Post holt und später sein Bild öffentlich für alle im Internet ist?

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Registrar gibt keinen Transfercode heraus, was tun?

Domainrecht:

Was tun, wenn eine Registrar einen Transfercode einfach nicht zustellt?

Es sollte nicht vorkommen, dennoch kommt es anscheinend manchmal vor.

Denn Nic.ch hat extra ein Verfahren dafür, wenn ein Registrar einfach ohne Grund einen Transfercode für einen bezahlten Domain-Namen nicht herausgibt.

Im aktuellen Fall wurde am frühen Nachmittag (des Vortages) ein Transferkode für eine Domain beantragt, es ist auch in der Registrarverwaltung (in der Admin-Konsole) ersichtlich, daß dies geschehen ist.

Aber selbst am Abend war dieser Auth-Code noch nicht da.

Auch gab es keine Orientierung, was los-ist, warum kein Auth-Code kommt.

Daher dann früher nach Hause gefahren, einen Weinabend abgebrochen und nochkurz vor Mitternacht den IT-Mann des Projektes informiert, daß noch kein Kode da (er hatte am Nachmittag deswegen bereits geschrieben und gefragt danach) und gleichzeitig ein Mail an den Registrar gemacht.

Am Folgetag: Weiterhin keine Orientierung, nix

Am Morgen nachgesehen um 7 Uhr, um 8 Uhr. Nix.

Auch 9 Uhr und 10 Uhr immer noch weder eine Orientierung, was los-ist oder den Transfercode.

Auch auf Mail keine Reaktion

Dann gegen 20 nach 10 Uhr dem Registrar ein Mail gemacht. Keine Reaktion.

Am Mittag, nachdem die IT-Abteilung Druck machte, die für die Projektierung der Domain zuständig ist, nochmals ein zweites Mail gemacht, diesmal nicht via Support-Email, sondern über das Kontaktformular der Webseite des Registrars.

Nix, keine Reaktion. Null.

Anruf beim Registrar führt auch nicht zu Erhalt des Transfercodes

Also einen teuren Auslandsanruf gemacht am Sitz des Registrars. Man hätte technische Probleme wird laaaagatmigst vorgetragen. Man müsse überprüfen, ob der Domainname gesperrt sei, denn man können keinen Transferkode generieren.

Und alles immer ohne neue Aussagen wiederholt, bis man als Anrufer ganz nervös gemacht wurde, weil man ja alles schon 5 mal oder öfters gehört hatte.

Der Ober-Hit

Der Hit war dann die Aussage, er hoffe, daß es heute noch mit der Herausgabe des Transferkodes klappe. Sonst am nächsten Tag allenfalls.

Das war dann Anlaß, Switch bzw. Nic.ch anzurufen.

Nic.ch angerufen

Nun aus Verzweiflung Nic.ch angerufen. Dort gibt es ein Vorgehen, wenn ein Registrar nicht mitwirkt bei der Zur-Verfügung-Stellung eines Transferkodes.

Im Wortlaut:

Der Registrar Ihres Domain-Namens ist verpflichtet, einen Kundendienst anzubieten und Ihnen Support zu leisten. Benutzen Sie bitte die Suchfunktion weiter oben, um Ihren Registrar und seine Kontaktinformationen zu ermitteln. Wenn Ihnen dies nicht weiterhilft oder in Konfliktfällen können Sie sich an registry@nic.ch wenden.

Sie können den Registrar Ihres Domain-Namens jederzeit wechseln.

Zum Kundendienst, zu dem der Registrar verpflichtet ist, gehört laut Registrarvertrag mit Switch (Nic.ch wird von der Stiftung Switch geführt) natürlich auch, daß auf Wunsch der Domaininhaberschaft ein Transfercode zur Verfügung gestellt wird.

Was ergab der Anruf bei Switch / Nic.ch?

Angerufen und es gab kurzen Prozeß. Der Registrar sei verpflichtet, einen Transferkode zur Verfügung zu stellen. Sollte er wie geschildert technische Probleme haben sei es eine Sache von einer Minute. Er müssen nur ein Mail an Nic.ch / Switch machen und dann wird der Transferkode an die hinterlegte Mail-Adresse des Inhabers gesandt.

Transferkode hätte problemlos zur Verfügung gestellt werden können

Kurzum, es gab also überhaupt keinen Grund für den Registrar, den Transferkode auch am zweiten Tag nicht dem Kunden / Domaininhaber zu geben.

Ich frug noch nach, ob es denn keine Möglichkeit gäbe, über Nic.ch / Switch direkt den Transferkode zu erhalten.

Diese gäbe es, so die Auskunft, aber das dauere zk. 48 Stunden. Denn eigentlich sei es die Verpflichtung des Registrars, das zu machen, Kundendienst zu leisten. Dieser würde gewarnt / verwarnt und erst, wenn er dann der Aufforderung von Nic.ch / Switch immer noch keine Folge leiste, dann würde der Transferkode direkt dem Domaininhaber an die hinterlegte Mail gesandt.

Also wieder beim Registrar angerufen, mitgeteilt, daß die Domain NICHT gesperrt ist (was dieser ja auch schon feststellen hätte können einen Tag vorher mit einem Funken an Kundenorientierung und gutem Willen).

Und dem Registrar den Inhalt vom Registrarvertrag mit Switch / Nic.ch erklärt. Daß er verpflichtet ist, Kundendienst zu leisten und Transferkodes zur Verfügung zu stellen. Und daß es eine Sache von 1 Minute sei, ein Mail zu machen an Switch / Nic.ch und dort dann direkt der Transferkode raugehe.

Riesiger weiterer Hickhack

Innert nichmal einer halben Stunde kam von Nic.ch der Transferkode, offenbar hatten die Erkläuterungen gewirkt und der Mitarbeiter hatte tatsächlich als Kundenbetreuer irgendwann die Registryabteiltung kontaktiert.

Später kamen noch mehrere verwirrende Mails vom Registrar selbst, die Transferkodes (den gleichen) enthielten. Obwohl er ja wissen mußte, daß dieser Kode inzwischen via Switch / Nic.ch schon zugegangen war.

Alles andere als kundenorientiert und alles andere als auch nur ansatzweise professionell.

Schade.

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Geld verbrennen mit Facebook-Werbung: Teil 2

Kürzlich berichteten wir über einen Fall, wie man sinnlos und garantiert zu 100% ohne jegliche Wirkung Geld auf Facebook verbrennen kann.

Nun ein neues Beispiel:

Der Landgasthof Vierlinden in Bözberg AG zahlt für gesponsorte Facebook-Werbung im Internet.

Allerdings wirbt er offenbar in Graubünden.

Denn das Foto unten ist von einem Facebook-Nutzer aus dem Domleschg.

Nichts gegen schweizweite Werbung.

Aber es fragt sich:

Was bringt es einem Landgasthof im Aargau, wenn seine Werbung im Wallis, in Graubünden, im Tessin und in Genf eingeblendet wird und dies gegen Bezahlung bzw. Geld, das man Facebook anweist?

Oder anders:

Wie wahrscheinlich ist es, daß zahlreiche Besucher aus Graubünden oder dem Wallis usw. kommen durch diese Werbung?

Die Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen null.

Daher ist es wichtig, bei Facebook-Werbung die Zielgruppen zu bestimmen. Und zwar nicht nur Alter usw., sondern auch zu bestimmen, wo die Werbung erscheinen soll, wo sie eingeblendet wird.

Für einen Landgasthof, der neue Kunden, neue Gäste gewinnen will, ist es sicher sinnvoll und eine gute Idee, in der Region oder auch dem weiteren Umfeld zu werben, aber nicht in Gebieten, die extrem weit weg sind, um als Gast einmal Essen zu gehen.

Wenn man sich die Webseite ansieht, erscheint diese wenig einladend. Dort wäre das Geld sicher gut investiert, wenn man die Webseite so aufpeppt, daß man Lust bekommt, im Gasthof einzukehren und zu essen.

Aber möglicherweise wird sie auch grad überarbeitet, das kann ja auch sein.

 

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