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Werbung: Wann lohnt sich digitale Reklame, wann herkömmliche?

post on Januar 15th, 2019
Posted in Internetvermarktung, Internetwerbung, Tech allgemein Tags:

Gestern frug mich anläßlich eines Termins in Bern jemand, der im Internet Produkte verkaufen will, welche Werbearten ich empfehlen würde.

Ob wir Erfahrungen mit Radiowerbung hätten.

Und welche Möglichkeiten es überhaupt sonst alles gäbe.

Hier ist zuerst einmal ganz klar zu unterscheiden, WAS man bewerben will.

In die Masse oder gezielt?

Es gibt Produkte, die braucht jeder, wie zum Beispiel Nastücher, Lebenmittel etc.

Hier kann man durchaus breit werben, etwa im Radio.

Dann aber gibt es Produkte, die eine bestimmte Zielgruppe haben, beispielsweise Dessous. Hier macht es durchaus mehr Sinn, gezielt in bestimmten Publikationen, z. B. Modeblogs, Frauenzeitschriften usw. usf. zu werben.

Was ist die Zielgruppe? Und vor allen Dingen: WO ist sie?

Oder nehmen wir Luxusuhren wie ganz oben angeführt. Natürlich riet ich dem Mann ab, Luxusuhren breit zu bewerben, sofern er kein riesengroßes Büdgeh (budget) dafür hat.

Besser sei, lokal in St. Moritz, in Gstaad oder auf Anlässen zu werben, wo die Klientel sich auch aufhält, die das kauft.

Es macht kaum Sinn, in Thusis GR, Buchs SG oder in Spreitenbach ZH Luxusuhren zu bewerben. Egal, ob im Lokalradio oder in lokalen Internetmedien oder mit Flugzetteln oder sonstwas.

Digital oder herkömmlich?

Wir haben getestet mit Schlagwort AG, wie sich es auswirkt, digitale Angebote wie eine Internetzeitung oder auch Dienstleistungen in Papierform mit Flugzetteln zu bewerben.

Das Resultat:

In den Gebieten, die beworben wurden konnte keinerlei (!) zusätzliche Besucheranzahl auf den Webseiten gemessen werden. Das heißt, der Anteil der Leute, die sich den Flugzettel aus Papier aufhoben und später im Internet die Internetzeitung bzw. im anderen Fall die Dienstleistung ansahen, war derart gering, daß er nichtmal meßbar war.

Das Fazit hier: Produkte, die im Internet angeboten werden, bewirbt man mit Vorzug im Internet.

Dann ist jemand schon “onlein” und muß nur klicken. Die offenbar enorme Hürde von Papier zu Digital entfällt.

Andere physische Werbeformen

Eine Ausnahme kann hier nur sein, wenn man Werbeartikel nimmt, die nicht – wie ein Flugblatt im Briefkasten – einfach direkt in den Kübel geschmissen werden.

Werbung auf nützlichen Alltags-Gebrauchsgegenständen ist erfolgreicher als mit Flugzetteln. Und kostet nur geringfügig mehr. Wer weniger Raucher ansprechen will und mehr die Hausfrau oder den Hausmann, der kann auch Kerzenanzünder als Werbeträger nehmen. Gerade zu Weihnachten und davor, in der Adventszeit sicher eine gute Idee. (Bildquelle: www.feuerzeuge-bedrucken24.de)

Also Werbeartikel, die einen Nutzen haben und im Haushalt bleiben.

Beispiel ist hier etwa die Reklame mittels bedruckten Feuerzeugen. Das ist nützlich, man kann Kerzen, Kaminfeuer oder als Raucher auch Zigarren, Zigaretten usw. anzünden.

Kaum jemand wird ein Feuerzeug in den Müll schmeißen.

Ist auf solch einem Produkt als Werbeartikel also eine Werbebotschaft, eine Reklame, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß die Botschaft gelesen wird, die Werbung auch “ankommt”.

Sogar eine Internetpräsenz einer Firma kann man derart sicher bewerben, denn die Wahrscheinlichkeit, daß irgendwann im Laufe des langen Lebenszyklusses eines Feuerzeugs – um bei dem Beispiel zu bleiben – der Benutzer einmal die Internetadresse aus reiner Neugier aufruft, ist sehr hoch.

Selbst andernfalls hat sich der Firmenname oder das Produkt, das Angebot (z. B. eine Internetzeitung) oder die Person (ein Politiker etwa) eingeprägt.

Fazit

Man kann also keinesfalls sagen, daß im Digitalzeitalter nur digitale Werbung Sinn macht, ganz im Gegenteil. Es kommt immer auf den “Werbefall” an.

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Alles aus einer Hand: Bund und Kantone lancieren Äpp mit Abstimmungsresultaten

post on Januar 15th, 2019
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Bei Volksabstimmungen interessiert am Schluß des letzten Tages alle die Resultate.
Ob es dazu eine Äpp (Applikation) braucht und es nicht reicht, die Resultate einfach im Internet zu publizieren?

Der Bund und die Kantone haben gemeinsam die Abstimmungs-Äpp «VoteInfo» von Steuergeldern programmieren lassen.

Sie präsentiert an Abstimmungssonntagen ab 12 Uhr laufend aktualisierte Ergebnisse zu nationalen und kantonalen Urnengängen.

Mit der Äpp erhalten die Schweizer Stimmberechtigten einen neuen mobilen Zugang zu den offiziellen Informationen über die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen. Auf ihrem Smartphone finden sie nebst den Abstimmungsresultaten auch die Erläuterungen zu allen nationalen und kantonalen Vorlagen. «VoteInfo» ist ab sofort online und enthält die Erläuterungen zur Abstimmung vom 10. Februar 2019.

Die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsinformationen gebündelt auf dem Smartfon lesen können, damit wird in einer Mitteilung des Bundes geworben für die Äpp.

Doch ist das notwendig? Jeder weiß aus eigener Erfahrung, daß meistens nur bestimmte Abstimmungen für einen selbst persönlich von Interesse sind und daher fragt sich, ob es eine Äpp braucht, bei der die schweizweiten kantonalen und die Abstimmungen auf Bundesebene einzusehen sind.

Das Ziel von «VoteInfo» – der Äpp, die der Bund und die Kantone gemeinsam geschaffen haben soll noch weitergehen.

Abstimmungsbüchlein werden digital

Ein klassisches Abstimmunsgbüchlein, hier zur aktuellen Zersiedlungsinitiative, in nicht-digitaler Form

Ein klassisches Abstimmunsgbüchlein, hier zur aktuellen Zersiedlungsinitiative, in nicht-digitaler Form

Oft geben die Abstimmunsbüchlein mit den Abstimmungserläuterungen Anlaß für politischen Streit.

Denn Erläuterungen zu Abstimmungen können je nach politischer Meinung des Autors bzw. Auftraggebers auch politisch Pro oder Kontra gefährt sein.

Zum ersten Mal stehen mit der von Steuergeldern bezahlten Äpp Voteinfo auf einer Plattform Abstimmungserläuterungen und -ergebnisse für alle nationalen und kantonalen Urnengänge zur Verfügung.

Am Abstimmungstag werden ab 12 Uhr Zwischenergebnisse veröffentlicht und bis zum Vorliegen der Schlußresultate laufend aktualisiert. Zudem sind in der Äpp auch Erklärvideos zu den Vorlagen und ein Archiv abrufbar.

Mobil, personalisiert und aktiv

Nebst dem mobilen und gebündelten Zugang zu allen offiziellen Abstimmungsinformationen von Bund und Kantonen bietet «VoteInfo» den Stimmberechtigten die Möglichkeit, die Erläuterungen und die Ergebnisse aus den Kantonen nach persönlichen Interessen als Favoriten einzurichten.

Die Nutzer können Aufpop-Meldungen abonnieren.

Diese machen auf neue Infos, Videos oder die Schlußresultate aufmerksam. Die Stimmberechtigten können sich auch daran erinnern lassen, dass sie noch abstimmen können.

Ergebnisse als Open-Government-Data

Mit der Lancierung der App haben Bund und Kantone auch die Übermittlung der Resultate und die Ermittlung der vorläufigen Abstimmungsergebnisse technisch und organisatorisch neugestaltet. Alle Ergebnisse werden ab 12 Uhr laufend als Open-Government-Data auf www.opendata.swiss veröffentlicht. Sie stehen Medien und Öffentlichkeit unmittelbar als maschinenlesbare Daten zur Verfügung.

Die Inhalte von «VoteInfo» sind erweiterbar. In der App lassen sich die Resultate zu eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen bereits bis auf Gemeindestufe abrufen. Hingegen sind noch keine Informationen zu kommunalen Vorlagen vorhanden. Ein – allenfalls schrittweiser – Ausbau auf kommunale Vorlagen wäre möglich, falls Kantone und Gemeinden dies wünschen und die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.

«VoteInfo» erhältlich für iOS und Android

Die Bundeskanzlei hat die App «VoteInfo» unter Beizug des Bundesamtes für Statistik BFS und in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich entwickelt.

Zürcher App verschwindet

Die Zürcher Äpp «Züri stimmt app» wird in «VoteInfo» integriert. Die neue Äpp ist erhältlich für iOS sowie für Android und kann im Äpp-Store und auf “Google play” kostenlos heruntergeladen werden.

Herunterladen

Abstimmungs-App von Bund und Kantonen im App Store und im Google Play Store.

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Wenn noch Tinte und Papier gefragt sind: Grenzen der Digitalisierung…

post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Der Brockhaus und andere berühmte, altehrwürdige Lexika gibt es nicht mehr in Papierform.

Sie sind schon vor langer Zeit eingestellt worden.

Zeitungen in Papier sterben einen langsamen aber stetigen Tod.

Die Zeitungen in Papierform verlieren nach und nach ihre Leserschaft.

Die alten Leute lesen sie noch in bedrucktem Papier, die jüngeren Leute im Internet und immer mehr Leute nichtmal mehr am Tischrechner (desktop computer), sondern am Smartfon.

Denn selbst stationäre Geräte wie PCs verlieren an Bedeutung. Google hat daher “mobil zuerst” (mobile first) vor einigen Jahren bestimmt. Das ist die neue Parole.

Alles wird immer schneller, immer mobiler.

Ob Kabelinternet die Zukunft ist, das erscheint zweifelhaft, obwohl der Kanton Graubünden bzw. dessen nicht gerade internetaffine Regierung gerade darauf setzt, darüber hatte ich hier geschrieben.

Alles wird digital

Ich selbst sammle alte historische Bücher, aber das ist die Ausnahme. Nicht viele tun das. Viele schöne und wertvolle Bücher landen sogar im Müll, weil die Leute nicht mehr gewohnt sind, Bücher nicht-digital zu lesen.

Es ist ein unaufhaltsamer Trend und das ist auch gut so.

Jeder, der einmal eine Firmenbuchhaltung oder mehrere Firmenbuchhaltungen auf digital umgestellt hat und Regale von Ordnern wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungspflicht digitalisiert hat, weiß, wieviel Raum und Platz das spart.

Grenzen der Digitalisierung

Trotzdem gibt es lustigerweise ein paar Grenzen der Digitalisierung.

Ein Beispiel:

Ich hatte vor 3 Jahren eine Domain (inspiriert.ch) verkauft an einen Mann, der sie seiner Frau zum Geschenk machen wollte.

Normalerweise ein rein digitaler Prozeß. Das Geld wird überwiesen, der Transferkode für die Webdomäne beantragt. Die Domainübertragung findet statt über den Registrar und fertig.

Es gibt noch Leute, die Füllfederhalter benutzen. Und sogar Leute, die - wie der Autor dieser Zeilen - sogar in deutscher Schrift (heute wird im deutschsprachigen Raum ja zu 99% in lateinischer Schrift geschrieben) schreiben können und diese nicht nur lesen können.

Es gibt noch Leute, die Füllfederhalter benutzen. Und sogar Leute, die – wie der Autor dieser Zeilen – sogar in deutscher Schrift (heute wird im deutschsprachigen Raum ja zu 99% in lateinischer Schrift geschrieben) schreiben können und diese nicht nur lesen können.

Ein rein digitaler Prozeß, der nur Minuten dauert, sofern ein Sofortzahldienst und nicht Banküberweisung, die heutzutage perfiderweise noch länger dauert manchmal als im Mittelalter als Zahlungsmethode gewählt wird.

Obwohl die Transaktion in diesem Falle rein digital gelaufen ist, wurde trotzdem der Weg des Papiers gewählt.

Ich hatte damals die Idee, daß es schöner wäre, eine Urkunde zu erstellen. Weil die Domain ein Geschenk für die Frau des Käufers werden sollte.

Der Käufer fand die Idee super.

Und wir gingen zu einem Notar, Notariat Bolliger, und dort wurde die Übertragungsurkunde, die ich zuvor erstellt hatte, ausgedruckt und die Unterschriften der Verkäuferschaft und der Käuferschaft reingeschrieben.

Anschließend beglaubigte der Notar die Unterschriften von Verkäufer und Käufer.

Der Grund, warum dieser Weg hier der Schönere war, war, weil so eine Urkunde als Geschenk (ich glaube, es war ein Geburtstagsgeschenk) in Papierform vorhanden war und diese auch übergeben werden konnte.

Eine digitale Sache kann man zwar auch übergeben, aber eben nicht physisch. Und bei manchen Anlässen ist eben der Luxus eines körperlich und nicht nur digital vorhandenen Dokumentes etwas Schönes.

So wie in diesem Falle.

Hier kommen dann noch Papier und bei den Unterschriften Kugelschreiber, ober wie bei Notaren und Urkundspersonen auch heute noch üblich auch schöne Füllfederhalter zum Einsatz.

Warum Luxus-Füllfederhalter wie auch Luxus-Uhren weiter ein Zukunftsmarkt bleiben werden

Füllfederhalter werden also immer da genutzt, wo eine besondere Form gefragt ist.

Und auch die Digitalisierung tut dem keinen Abbruch, vielleicht sogar im Gegenteil.

Wer Wert auf besondere Form legt, benutzt eben gerade eine solche “papier-ernde” Form.

Es drückt Wertschätzung aus, es drückt Besonderheit aus.

Auch bei anderen Anlässen wie z. B. dem Schreiben einer Glückwunschkarte oder einem Liebesbrief, einer Karte zu einer Geburt, da macht es doch immer einen viel liebenswerteren und schöneren Eindruck für den Empfänger oder die Empfängerin, wenn es handgeschrieben ist.

Luxusuhren und Luxusfüllfederhalter sind auch in Zeiten der Digitalisierung gefragt. (Bildquelle: www.luxus-schreibgeraete.de)

Und wenn derjenige noch einen Füllfederhalter anstatt eines Kulis benützt, umso mehr.

Es zeigt eine gewissen Klasse, zeigt Stil.

Und so wundert es nicht, daß es auch heutzutage noch Füllfederhalter-Manufakturen gibt.

Es ist so wie mit Luxusuhren.

Ein Kunde will zurzeit eine Webpräsenz für den Vertrieb von Luxusuhren bekommen.

Wir unterhielten uns gestern, daß Uhren eigentlich unnütz sind, man sie ja nicht braucht. Sie sind also ein Zeichen von Lebensstil und Lebensart.

Denn jeder hat heutzutage sein Smartfon auf dem er problemlos die Uhrzeit sieht. Was im Übrigen ein Grund ist, daß viele Leute keine Uhren mehr tragen.

Aber andere haben umso mehr Freude am Tragen schöner Uhren.

Daher laufen Luxus-Uhren mehr und der Absatz von 0815-Uhren bricht wahrscheinlich ein. Zumindest nach dem, was man hört, laufen solche Uhren nicht mehr so gut, andere Zeitmesser mit hoher Qualität und in schöner Ausführung hingegen schon.

Remo Maßat

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Trotz Digitalisierung: Bargeld in der Schweiz – mit großem Abstand – beliebtestes Zahlungsmittel

post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Es gibt Länder in Skandinavien, dort ist der fast gesamte Zahlungsverkehr digital geworden.

Auch die Schweiz ist Spitzenreiter in punkto Digitalisierung und Internet.

Das spürt jeder, der z. B. von der Schweiz nach Deutschland reist, wie viel schlechter allein die Internetgeschwindigkeiten sind.

Auch die Internetnutzung ist wesentlich höher als in Deutschland oder Italien.

Im Vergleich mit der Schweiz sind hier die nördlichen Länder ähnlich hoch, z. B. Dänemark oder Island:

Trotz der hohen Digitalisierungsrate trauen Schweizer aber nicht digitalem Geld.

Sondern setzen auf Bargeld, ganz anders als in den skandinavischen Ländern.

Bargeld ist in der Schweiz trotz guter digitaler Zahlungsinfrastruktur das am meisten genutzte Zahlungsmittel!

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Digitalisierung bietet neue Diskretion, mehr Privatsphäre, nicht nur Gläsernheit

post on Januar 10th, 2019
Posted in Tech allgemein

Viele sprechen vom gläsernen Menschen.

Die Menschen seien gläsern geworden durch die Digitalisierung, durch das Internet.

Es stimmt aber nur teilweise.

Der Vorwurf an die Digitalisierung ist zu hinterfragen.

Denn das Internet bietet auch Diskretion und Anonymität.

Wer zum Beispiel auf Kuppel-Plattformen jemand kennenlernen will, kann dies weitgehend anonym tun, ohne gleich seine persönlichen Daten preisgeben zu müssen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Macht das Internet gläsern? Nur, wenn man es will und zuläßt. Wer es nicht will, kann auch sehr diskret und getarnt sich im Netz bewegen.

Wer anonym politische Kommentare unter einem Synonym abgeben will, kann sich eine Alias-Identität zulegen.

Oder als drittes Beispiel: Wer Dessous bestellen möchte für seine Freundin, Lebenspartnerin oder als Frau sich selbst beschenken möchte mit Wäsche, der kann dies ebenfalls anonym im Internet tun.

Der Gang in der Laden, in das Einkaufsgeschäft ist nicht mehr nötig.

Er ist obsolet.

Ein Mausklick genügt und alles kommt diskret mit der Post.

Peinlichkeiten wie die, daß man einem Nachbarn oder einer Nachbarin oder einem Bekannten oder einer Tratsch-Freundin und Quasseltante beim Einkauf von figurformender Unterwäsche, sogenannter Funktionswäsche, begegnet,  bleiben einem erspart.

Das Internet bietet eine neue Privatsphäre, die es früher nicht unbedingt gab

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Gefahren sind im Internet vorhanden in punkto gläserner Mensch. Aber das Netz bietet auch neue Privatsphären.

Wer einen sogenannten Figurformer kauft als Mann für seinen Bauch mit Ansatz zur Wampe, die sich zum “Sixpäck”-Bauch wandeln soll oder als Frau, die gerne ihre Problemzonen verbessern will, der kann dank Internet solche Situationen einfach vermeiden.

Per Mausklick.

Zumindest dann, wenn man darauf achtet, daß der Anbieter, bei dem man bestellt, die Ware neutral versendet.
Also nicht auf dem Päckchen groß steht Reizwäsche-Versand “Sexy Dessous”.

Sonst zerreißt sich nachher noch der lokale Pöstler das Maul oder die Pöstlerin.

Insofern klar, daß das vielen Kunden, die im Internet diskret bestellen wollen, darauf wert-legen.

Wer beispielsweise bei www.drunterwelt-dessous.de sagen wir einen gefütterten BH bestellt, der erhält ihn diskret.

Dieser Anbieter wirbt – vermutlich weil Kundinnen und Kunden danach gefragt haben – fettgedruckt in den Lieferbedingungen damit, daß “der Versand selbstverständlich in einer neutralen Verpackung” erfolge:

Soziale Medien und Privatsphäre

Natürlich ist es andererseits durchaus so, daß wer in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instragram und Co Privates preisgibt, daß dadurch in einer Form Privatspähre verlorengegangen ist, wie es früher nicht möglich war.

Ein unpassender Kommentar auf Twitter läuft schnell viral.

Ein mißglücktes Bild ist schnell auf dem ganzen Globus verteilt.

Aber man hat – sofern die Konzerne Datenschutz einhalten – es in der Hand, was man preisgibt.

Wer sichergehen will, daß er seine Privatsphäre gewahrt wissen will, muß Konzerne meiden, die Daten verkaufen.

Facebook geriet deswegen jüngst in die Schlagzeilen…

Auch Whatsapp machte deswegen negativ von sich reden.

Doch es gibt Alternativen wie Telegram, wie Threema (wer hat sich eigentlich den bescheurten Namen ausgedacht: Wenn es eine Marketingagentur wäre, müßte man sie verklagen), Tox und Retroskape.

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