AdSense-Alternative und In-Text-Werbeanbieter Vibrant

Vibrant Media ist einer der weltgrößten Anbieter für InText-Werbung sowie auch andere kontextgesteuerte Werbeformen. Schwerpunkt liegt offenbar auf dem englischsprachigen Bereich, was für Kunden aus dem deutschsprachigen Bereich evtl. nachteilhaft sein könnte. Aber wir haben Vibrant noch nicht getestet, sondern sind gerade dabei.

Die In-Text-Werbung wird nur per Klick vergütet, die Banner-Werbung hingegen per Sichtung (TKP).

Vibrant

Vibrant

Weil Vibrant nicht nur im deutschsprachigen Raum aktiv ist, ist der Intext-Werbeanbieter und Banner-Vermarkter speziell für mehrsprachige Webseiten und international ausgerichtete Webprojekte sehr interessant.

Allerdings soll gemäß Berichten Vibrant (wir testen erst gerade) die Auszahlungsdauer extrem lang sein. Es wird per Überweisung ausgezahlt und dies schon ab 1 Euro, allerdings dauert die Auszahlung offenbar 1,5 Monate, wenn es hochkommt.

Noch ein Nachteil von Vibrant gemäß Interneterfahrungsberichten: Der Standardvertrag sieht exklusive Bindung an VibrantMedia und darüberhinaus auch eine Mindestlaufzeit von 1 Jahr vor.

Sowas ist für den deutschsprachigen Raum sehr ungewohnt.

Vibrant schreibt Im Unterschied zu anderen kontextuellen Targeting-Technologien, die ausschließlich die Semantik zugrundelegen, umfaßt Vibrants Algorithmus neben der semantischen Anaylse auch die Häufigkeit der Begriffe, die Position auf der Seite, den Datenkode sowie die demografischen Informationen. So kann Vibrant die kontextuell wirklich wichtigen Begriffe erkennen und relevante Werbung garantieren.

Alles klar, Herr Professor?

Nicht? Mir auch nicht.

„… die ausschließlich die Semantik zugrundelegen“… Hm.

Oder hat jemand eine Ahnung, was aus dem Stehgreif Targeting oder Semantik bedeuten?

Lust, zu „guhgeln“, hab ich das nicht. Insofern: Die Selbstbeschreibung bzw. Eigenbewerbung für die Anwerbung von Webseitenbetreibern ist seitens Vibrant nicht gerade ansprechend und verständlich.

Nur zu hoffen steht dann, daß die eingeblendete Werbung passender ist als die Eigenwerbung…

Obwohl – jetzt hat mich das doch mal interessiert und ich hab „geguhgelt“ was Semantik genau heißt in der Werbesprache.

Das Internetlexikon Wikipedia spuckt dazu eine ellenlange Abhandlung aus. Die ersten Sätze daraus:

Semantik (von Altgriechisch σημαίνειν sēmaínein „bezeichnen“, „zum Zeichen gehörig“), auch Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen. Zeichen können in diesem Fall Wörter, Phrasen oder Symbole sein. Die Semantik beschäftigt sich typischerweise mit den Beziehungen zwischen Zeichen und Bedeutungen dieser Zeichen. Soweit Semantik sich mit Zeichen aller Art befasst, ist sie ein Teilbereich der Semiotik (Zeichentheorie); sofern sie sich nur mit sprachlichen Zeichen befasst, ist sie eine Teildisziplin der Linguistik (Sprachwissenschaft).

Jetzt alles klarer?

Man kann nur wirklich hoffen, daß Vibrant nicht so kundenfeinlich Internetwerbung schaltet, wie es sich als Firma selbst präsentiert bzw. in Eigenwerbung unverständlich anpreist. Man fragt sich unwillkürlich: Wer hat denn den mißlungenen Werbetext für die Eigenpräsentation / Eigenwerbung bitte entworfen?

Und hinsichtlich Zielgruppe:

An wen richtet sich Vibrant? Ausschließlich an Hochschulprofessoren, die Webseiten betreiben? Oder an normale Menschen / Internetblogbetreiber und Internetunternehmer usw.?

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