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Category Archive:Webgestaltung („webdesign“)

Schlechtes Webdesign: NZZaS

Der Internetauftritt der NZZ am Sonntag sieht irgendwie aus wie 1995.

Oder wie ein zusammengeschusterter, billig gemachter Blog von jemandem, der überhaupt gar keinen Funken an Geschmack und Stil hat.

Das Digital-Team der «NZZ am Sonntag»: Marco Metzler (l.) und Chanchal Biswas. (Bildquelle: NZZaS-Eigendarstellung auf der Webseite)

Das Digital-Team der «NZZ am Sonntag»: Marco Metzler (l.) und Chanchal Biswas. (Bildquelle: NZZaS-Eigendarstellung auf der Webseite)

Der neue Internetauftritt könnte als Anleitung „Wie verjage ich Leser?“ sofort herhalten. Die Agentur, die das gestaltet hat, muß ja die NZZ hassen.

Und / oder die Digitalverantwortlichen Chanchal Biswas und Marco Metzler.

Schon die Eigendarstellung der beiden im Internet ist geschmacklos (Bild rechts).

Aber der Internetauftritt der NZZaS ist wirklich eine abstoßende Beleidigung für das Auge.

Und für die Webgestaltung („webdesign“) der Schweiz.

Die Farbgebung wäre nicht einmal für eine Militärklub-Seite von 1995 schön.

Navigation?

Die Navigation und Darstellung des Angebots sind so „spannend“, daß man am liebsten gleich wegklicken möchte.

Von „Besucher auf der Seite halten“ keine Spur.

Chanchal Biswas und Marco Metzler, welche den neuen Internetauftritt anpreisen, leiden in meinen Augen unter einer Geschmacksstörung.

Chanchal Biswas und Marco Metzler, welche den neuen Internetauftritt anpreisen, leiden in meinen Augen unter einer Geschmacksstörung.

Remo

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� – Fragezeichen statt Umlaute

� – dieses Zeichen erscheint auf Ihrer Webseite anstatt Umlauten?

Meist passiert dies auf veralteten Webseiten.

Wenn die Umlaute als Fragezeichen dargestellt werden, dann wird ein als ISO 8859-1 kodiertes Dokument fälschlicherweise vom Brauser („browser“) oder einem anderen Lesegerät als UTF-8 interpretiert und somit als Fragezeichen in einem Rechteck angezeigt.

Statt ä, ö und ü wird ein schwarzes Rautensymbol mit einem Fragezeichen dargestellt.

Die gewünschte Anzeige sind deutsche oder andere Sonderzeichen wie Szett oder Umlaute: ä ö ü ß
Angezeigt wird das hier: � � �

Kunden / Seitenbesucher können die Seite richtig anzeigen lassen, indem sie in der Brauser-Ansicht / der Zeichenkodierung umschalten zwischen ISO-8859-1 und UTF-8.

Nur welcher Ihrer Kunden / Seitenbesucher hat dazu schon Lust?

Man kann es lösen, indem man dem Brauser „sagt“, in welcher Kodierung die Webseite angezeigt werden soll.

Dazu muß man einen Kode einfügen in die Webseite.

Dies kann in Kopf geschehen („header“-Datei) oder in der „.htaccess“-Datei.

Fügen Sie hier ein:

<?php
header(‚Content-Type: text/html; charset=ISO-8859-1‘);
?>

Brauchen Sie hierfür Hilfe, so kontaktieren Sie z. B. eine Webagentur wie Schlagwort AG.

 

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Datei „.htaccess“: Späm-Länder sperren

Hostings und Sörver („server“) arbeiten heute besonders beim geteilten Hosting („shared hosting“) mit sogenannten „.htaccess“-Dateien.

Mit der Htaccess-Datei kann man bestimmte Besucher von einer Webseite aussperren. Denn eine solche Datei legt fest, welche IP-Adressen auf welche Seiten zugreifen dürfen und welche nicht.

Z. B. Späm-IP-Adressen oder auch Besucher aus Ländern außer dem eigenen Land.

Oder man kann nur Besucher zulassen, die eine bestimmte Brauser-Sprache haben. Also nicht Englich, Chinesisch, Russisch, den Ländern, aus denen der meisten Späm kommt!

Sondern nur deutsch-, französisch- und italienisch sowie rhätoromanische Brausersprache, den Landessprachen der Schweiz und der umliegenden Länder.

Damit können englischsprachige, russischsprachige oder chinesischsprachige Spämmer und Häcker, die sowieso gar nicht lesen können (mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit), was auf dem Blog oder einer Webseite geschrieben wird, ausgesperrt werden.

Also genau die Leute, die nur Müll kommentieren, um irgendeinen Link zu kriegen oder die Seite häcken, um irgendwelche Späm-Links oder Schlimmeres auf der Webseite anzurichten.

„.htaccess“-Dateien sind reine Textdateien, die mit einem Texteditor bearbeitet werden können.

Wenn Sie bloß FTP-Zugang zum Hosting oder zum Sörver haben, können Sie eine „.Htaccess-Datei“ auf Ihrem Rechner einfach mit einem Texteditor erstellen und im Anschluß hochladen.

Windows allerdings erlaubt keine Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen, weil Windows den Punkt anders versteht. Sie müssen in Ihrem Texteditor die Option „Speichern unter“ wählen.

Achten Sie darauf, daß OHNE weitere Endung wie z.B. ‘txt’ abgespeichert wird!

Wo muß ich die „.htaccess“ speichern?

.htaccess-Dateien gelten stets für das gesamte Verzeichnis, in welchem sie abgelegt wurden und für alle dort befindlichen Unterverzeichnisse.

Also speichern Sie die neue Htaccess-Datei dort, wo Sie schützen wollen; wenn sie die gesamte Webseite schützen wollen, zuoberst.

Länder sperren

Länder sperren ist nicht so einfach, weil IP-Adressen nicht Ländern, sondern Betreibergesellschaften zugeordnet sind.

Das ist die Brutalo-Methode, aber wirkungsvoll. Schließen Sie China, Israel, USA und Rußland aus, so können auch Schweizer oder deutsche Touristen ihre deutschsprachige Webseite aus dem Urlaub nicht mehr sehen. ABER: Es trifft nur wenige!

Die Länder, aus denen bei deutschsprachigen Seiten die Besucher kommen sind nunmal nicht China oder USA. USA taucht nur oft als IP-Adresse auf, weil viele Spämmer und anonyme Sörfer US-IPs anmieten. Auf solche Besucher kann man im Zweifel wohl verzichten.

Über Anbieter wie etwa http://incredibill.me/htaccess-block-country-ips, die Listen erstellen über IP-Adressen einzelner Länder kann man die IP-Adressen der zu sperrenden Länder für die Htaccess-Datei sammeln. Achtung nur: Die IP-Adressen ändern sich ab und zu natürlich. Man muß es ab und dann mal wieder anschauen und anpassen. Aber dafür spart man sich Häcker-Attacken, Spämmer, Scheinbesucher usw. usf.

Alternative: Erweiterungen

Oder man kann je nach Programm, z. B. bei WP auch Erweiterungen nutzen.

Will man bei WordPress Länder ausschließen, so suche man unter Erweiterungen (plugins) einfach nach „ip block“ oder „country block“ usw.

 

 

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Gratis-Webseite Jimdo: Die teuerste Webseite…

Viele Leute sammeln zurzeit Erfahrungen mit dem deutschen Gratis-Webseiten-Anbieter Jimdo und anderen Gratis-Anbietern. Was ist davon zu halten?

Jimdoo ist ein Gratis-Webseiten-Anbieter, der ab der Grundversion 2 und der Profi-Version dann allerdings recht teuer ist. Wenn man also alles mit Jimdoo eingerichtet hat und Support oder Zusatzfunktionen braucht, muß man zahlen.

So wie anderen angeblich-vermeintlichen Gratis-Webseiten-Anbietern auch.

Aber für die kleine Lokalbeiz oder einen Kleinverein lokaler Prägung wie z. B. den Pudelzuchtverein in einem Ort kann durchaus eine Gratis-Webseite Sinn machen.

Denn: Diese Mini-Geschäfte brauchen keine gute Suchmaschinenplatzierung.

Für alle anderen gilt: Sie brauchen eine gute Platzierung in den Suchmaschinen.

Etwa der Anbieter von Geweihen, sollte bei den Suchmaschinen oben gelistet sein, namentlich beim Suchwort Geweihe…

Oder auch ein Maler oder sonstwer, er nicht nur Kunden hat, die sowieso kommen (wie bei der Lokalbeiz oder sowas äußerst Spezifischem wie Pudelzuchtvereinen, von denen es ja wirklich nicht viel Konkurrenz geben dürfte… )

Jeder, der übers Internet Kunden bekommen möchte, braucht eine gute Suchmaschinenplatzierung. Beim eigenen Namen gefunden zu werden, das verkaufen dann oft Betrüger (nichts anderes sind solche Leute in meinen Augen) als ein tolles Ergebnis.

Doch jeder, der ein Geschäft oder einen Verein oder eine Person schon kennt, der ist kein neuer Kunde, kein neues Vereinsmitglied, kein neuer Wähler.

Wer neue Kunden, neue Mitglieder, neue Wähler erreichen will, der muß bei wichtigen Suchbegriffen gefunden werden.

So muß eine Organisation, die sich beispielsweise „freizügig.ch“ heißt und sich für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf die ganze Welt einsetzt , z. B. beim Wort „Personenfreizügigkeit“ gefunden werden. Oder eine Organisation, die sich für Tradition und Werte einsetzt, muß denn auch bei den entsprechenden Suchbegriffen gefunden werden. Beim eigenen Namen auf Platz 1 zu sein ist keine Kunst und bringt keine neuen Leute.

Alles zu abstrakt? Gut, werden wir konkret:

Ein konkretes Beispiel für die Auswirkung von Gratis-Webseiten auf die Suchmaschinen:

So muß z. B. die Organisation Anbindestall.ch beim Suchwort Anbindestall gefunden werden.

Ladezeit von Webseiten ist ein "Ränking"-Faktor für Google. Weil Google gemerkt hat, daß die Leute Seiten hassen, die laaaangsam laden. Irrwitzigerweise lädt grad nichteinmal die Webseite von Jimdoo selbst... (siehe Foto)Dieser Kunde hatte zuerst eine Webseite von der Schweizer Internetagentur Schlagwort AG, dann meinte ein Vereinsmitglied, es gänge noch ein bißchen billiger bzw. gratis und der Verein hatte eine Webseite von Jimdoo.

Einzig das Problem: Die Seite war plötzlich nicht mehr auf Platz 1 beim Suchbegriff Anbindestall. Soviel zu den Jimdoo-Erfahrungen des Vereins.

2 Jahre später wurde der Verein wieder Kunde bei Schlagwort AG und nun ist der Verein wieder auf Platz 1 beim Suchwort Anbindestall.

Fußnote: Und hat inzwischen an die 2.000 Mitglieder.

Sie glauben nicht, was Sie hier lesen?

Es ist natürlich zwiespältig, wenn so etwas vom Geschäftsführer einer Schweizer Internetfirma verfaßt wird.

Denn man könnte annehmen, er schreibt es nur, weil Jimdoo und Co mißliebige Konkurrenten sind.

Und es wäre ein Grund, diesen Beitrag kritisch zu lesen: Sie glauben also nicht, was Sie hier lesen?

Ok, dann sagen Sie mir bitte auch nur eine einzige Jimdoo-Seite, die bei einem wichtigen Suchbegriff oder Suchstrang „ränkt“ (also eine gute Google-Einstufung hat und oben auf den ersten Plätzen gelistet wird).

Und dann nochwas

Wenn Jimdoo so gut wäre, wie weisgemacht werden soll: Warum ist dann keine wirklich bedeutende Firma, kein wirklich bedeutender Verein, keine wirklich bedeutende Organisation oder Persönlichkeit bei Jimdoo?

 

Remo Maßat

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„Google Responsive Test“: nicht immer 100% zuverlässig

Responsive Test GoogleModerne Webseiten setzen heute bekanntlich auf responsive Gestaltung („resposive design“).

Internet-Monopolist Google stellt für Webentwickler („web developer“) ein Werkzeug zur Verfügung, den Google Responsiv Test.

Wie das Beitragsbild zeigt, ist der Resposivtest nicht immer 100% zuverlässig.

Zum Beispiel bei einer Seite, bei der der mobile Inhalt über den Rand hinausgeht, aber Google eine responsive Version (auch, wenn sie noch unvollständig / falsch programmiert ist) erkennt, wird dies nicht erkannt.

Der Responsiv-Test ist also nur ein Anhaltspunkt, er sagt nichts über die Qualität der Programmierung aus.

Etwa darüber, ob die Navigation nutzerfreundlich ist. Oder ob der Inhalt richtig zu sehen ist (oder über den Rand hinausgeht).

Dies sollte man beachten, wenn man dieses Google-Werkzeug benutzt.

Denn auch etwa, wenn gar keine mobile Version hinterlegt wurde, also gar nicht vorhanden ist, sondern bloß ein Fülltext anstatt-dessen, gratuliert der Responsiv-Test von Google herzlich mit einem „großartig“.

Sehen Sie selbst:

Bildschirmfoto 2016-04-10 um 05.36.14

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Webseite von Freyung: Wie man es nicht machen sollte…

Auf diesem Blog geht es auch um Webgestaltung.

Gestern stieß ich zufällig aufgrund eines Videos des Journalisten Billy Six zur deutschen Flüchtlingskrise auf die Webseite einer deutschen Kommune.

Weil dort der Bürgermeister genannt wurde und die Gemeinde.

Bildschirmfoto: Webseite von Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister von Freyung

Bildschirmfoto: Webseite von Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister von Freyung. Sogar sie ist bei Weitem nicht so kalt und blaß wie die Webseite der Stadt Freyung.

Die Webseite des Bürgermeisters Dr. Olaf Heinrich ist zwar bieder aber um einiges weniger blaß und farblos als die Webseite seiner Gemeinde.

Diese hingegen strahlt eine wirklich einzigartige Trostlosigkeit und Tristeß aus, daß man regelrecht erschrickt.

Keinem erschließt sich zudem, was es soll / was die Idee dahinter ist, das Y im Namen Freyung so hervorzuheben / querzustellen.

Die Kontaktaufnahme mit Freyung scheitert am Kontaktformular der Stadt... Sobald auch nur ein einziger Link (im Internetzeitalter!) angegeben wird, wird seitens der Webprogrammierung die Kontaktaufnahme als "Späm" gewertet. Unglaublich.

Die Kontaktaufnahme mit Freyung scheitert am Kontaktformular der Stadt… Sobald auch nur ein einziger Link (im Internetzeitalter!) angegeben wird, wird seitens der Webprogrammierung die Kontaktaufnahme als „Späm“ gewertet. Unglaublich.

Aber was viel schlimmer ist: Die Webseite ist derart öde und un-einladend, daß man als Besucher abgeschreckt wird.

Das Image-Video scheint sich zudem überwiegend an alte Leute zu richten oder allenfalls noch an Familien, die das biedere suchen.

Spätestens, wenn man sich 5 Minuten durch die Webseite von Freyung geklickt hat, weiß man:

Da will ich nichtmal beerdigt werden.

Eine so schlechte Webseite, da muß man sich schon fragen, ob die ein Freyung-Hasser gemacht hat oder ob Anti-Marketing das Ziel ist.

Es handelt sich hierbei keineswegs um eine Gemeinde mit nur einigen Einwohnern sondern laut Wikipedia um eine richtige Stadt.

Remo Maßat

Einige Eindrücke:

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