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Category Archive:Suchmaschinen

Suchmaschinenoptimierung: Was Google auch auswertet. Teil 1: Unterschied Linkpop und Domainpop

Google ist mangels fehlender Konkurrenz die Nr. 1 bei Suche im Internet.

Für Suchmaschinenoptimierer und auch für Laien, die ein bißchen ihre Webseite optimieren wollen, ist es wichtig, zu wissen, was Google alles auswertet.

 

Doch wie stuft die Krake die einzelnen Seiten ein?

Bei der Bestimmung der Suchergebnisse wertet Google – auch – Domainpop und Linkpop aus.

Domanpopularität und Linkpopularität.

Das was ist das?

Bekanntlich spielen eingehende Links bei der Einstufung, dem “Ränking”, eine große Rolle.

Wollen Sie also eine Seite nach oben bringen, müssen Sie darauf ein bißchen achten.

Nun gibt es oberschlaue Leute, die setzen einfach von einer Domain ganz viele Links auf eine andere.

Das merkt Google natürlich.

Wenn die Zielseite 15 eingehende Links von 1 Domain hat, ist der Linkpop 15, aber der Domainpop nur 1.

Es zählen bei der Domainpopularität (Domain Popularity) nicht alle Links, sondern ausschließlich die verlinkenden Domains.

Der Unterschied zwischen Linkpop und Domainpop ist also: Linkpop zeigt die Links an, Domainpop zeigt an, von wievielen unterschiedlichen Domains die Links kommen. Für die Bewertung wird die Domainvielfalt hinzugezogen.

 

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Firmenblog: Sinnvoll oder Unsinn?

Cham24 post on Januar 23rd, 2018
Posted in Internetvermarktung, Internetwerbung, Suchmaschinen

Viele Firmen betreiben heutzutage keinen richtigen Firmenblog mehr.

Sondern integrieren das, was früher auf ihrem separaten Firmenblog zu sehen bzw. zu lesen war, in ihre Webseite. Es nennen sie dann auch Blog, was völlig ok ist oder auch wie früher, einfach “Aktuelles” oder “News” oder so.

Alles völlig ok.

Der Fehler: Man verschenkt ein Ränking

Was viele Firmen oder auch Politiker, Vereine, Institutionen und andere, die Blogs in die eigene Webseite packen, vergessen, ist, daß sie damit die Möglichkeit verschenken mit 2 unterschiedlichen Domains, z. B. Firma-XY.ch und XY-Blog.ch in den Suchmaschinenergebnissen zu “ränken”.

Also beispielsweise eine Firma, die

Risikostreuung in punkto Suchmaschinen

Außerdem vermeidet man so Risiken.

Das heißt, sollte mal die eine Domain abgestuft werden von Google, aus welchem Grunde auch immer, “ränkt” man immer noch mit der anderen Domain.

Meinungshoheit höher

Belegt man mit seiner Firmenwebseite und einem Firmenblog 2 Seiten, so ist man in der Regel mit 2 Seiten ganz oben.

Sollte es einmal vorkommen, daß Leute negativ über die Firma schreiben – aus welchem Grunde auch immer – so ist der negative Eintrag 1 Platz weiter unten. Das kann durchaus bedeutend sein.

Bekanntermaßen werden die Ergebnisse ganz oben am meisten angeklickt.

Und man kann sowohl auf der Firmenwebseite als auch auf dem Firmenblog zu allfälligen negativen Ereignissen Stellung nehmen und seinen eigenen Standpunkt im Internet so besser vertreten.

Nicht umsonst zahlen viele viele Firmen Geld an Google, um einen zusätzlichen Platz oben mit Werbung zu belegen. Obwohl sie ja schon auf Platz 1 bei Ihrem Namen sind, was keine Kunst ist.

Hier geht es um Meinungshoheit. Darum, daß man andere Ergebnisse 1 Platz weiter nach unten drückt.

Wären diese Firmen bzw. deren Marketingagenturen schlau, so würden die sie einfach einen separaten Firmenblog machen anstatt die Neuigkeiten / Blognachrichten in die Webseite der Firma zu integrieren.

Dies gilt auch bei positiven Ereignissen

Und zu guter letzt:

Nicht nur bei negativen Ereignissen und Meldungen ist es von Bedeutung, seine eigene Meinung weit oben breiter im Internet zu sehen.

Auch positiven Ereignisse und Meldungen kann man mit einem Firmenblog, der einen separaten 2. Platz bei Google belegt mehr Geltung verschaffen. Weil alle Internetbesucher mehr die eigenen Stellungnahmen der Firma, die eigene Darstellung des positiven Ereignisses oder der positiven Meldung lesen.

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Suchmaschinenstrategie

Unter verschiedenen Marken auftreten mit verschiedenen Webseiten ist eine Suchmaschinenstrategie wie sie Hoster in den USA benützen.

Hier ein Beispiel:

Wie EIG den Webhosting Markt in den USA heimlich aufkauft und es keiner merkt

Auch deutsche Hostingkonzerne tun dies. Z. B. ist Antagus und Vautron Rechenzentrum zusammen aber hier wird auch die Strategie verfolgt, zahlreiche Landeseiten zu platzieren in den Suchmaschinen. Wer z.B. auf nicdirect.de landet, erfährt ganz ganz unten im Impressum, daß es eine Seite von Vautron RZ (Vautron Rechenzentrum) ist.

Was keine gute Strategie ist, ist den Kundendienst aufzugeben wie es Hostmonster, Fatcow usw. (alle EIG-Gruppe) zu weiten Teilen taten.

Vorsicht vor Hostmonster-Lockangeboten!

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Gratis-Webseite Jimdo: Die teuerste Webseite…

Viele Leute sammeln zurzeit Erfahrungen mit dem deutschen Gratis-Webseiten-Anbieter Jimdo und anderen Gratis-Anbietern. Was ist davon zu halten?

Jimdoo ist ein Gratis-Webseiten-Anbieter, der ab der Grundversion 2 und der Profi-Version dann allerdings recht teuer ist. Wenn man also alles mit Jimdoo eingerichtet hat und Support oder Zusatzfunktionen braucht, muß man zahlen.

So wie anderen angeblich-vermeintlichen Gratis-Webseiten-Anbietern auch.

Aber für die kleine Lokalbeiz oder einen Kleinverein lokaler Prägung wie z. B. den Pudelzuchtverein in einem Ort kann durchaus eine Gratis-Webseite Sinn machen.

Denn: Diese Mini-Geschäfte brauchen keine gute Suchmaschinenplatzierung.

Für alle anderen gilt: Sie brauchen eine gute Platzierung in den Suchmaschinen.

Etwa der Anbieter von Geweihen, sollte bei den Suchmaschinen oben gelistet sein, namentlich beim Suchwort Geweihe…

Oder auch ein Maler oder sonstwer, er nicht nur Kunden hat, die sowieso kommen (wie bei der Lokalbeiz oder sowas äußerst Spezifischem wie Pudelzuchtvereinen, von denen es ja wirklich nicht viel Konkurrenz geben dürfte… )

Jeder, der übers Internet Kunden bekommen möchte, braucht eine gute Suchmaschinenplatzierung. Beim eigenen Namen gefunden zu werden, das verkaufen dann oft Betrüger (nichts anderes sind solche Leute in meinen Augen) als ein tolles Ergebnis.

Doch jeder, der ein Geschäft oder einen Verein oder eine Person schon kennt, der ist kein neuer Kunde, kein neues Vereinsmitglied, kein neuer Wähler.

Beim eigenen Firmen-Namen auf Platz 1 zu sein ist keine Kunst…

… doch wie stuft Google angebliche Gratis-Webseiten wie Jimdo, WIX, Weebly, Shopify bei Suchbegriffen und wichtigen Suchsträngen ein (die meisten Besucher kommen über Suchstränge, nicht über Suchwörter: Z. B. jemand, der “Wohnung mieten Chur” eingibt, will ganz konkret eine Wohnung in Chur mieten. Er würde nicht Wohnung oder nur Chur oder nur mieten als Einzelwörter bzw. Wort eingeben, sondern den ganzen Suchstrang)

Doch zurück zu Jimdo, WIX und Co:

Wer neue Kunden, neue Mitglieder, neue Wähler erreichen will, der muß bei wichtigen Suchbegriffen gefunden werden.

So muß eine Organisation, die sich beispielsweise “freizügig.ch” heißt und sich für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf die ganze Welt einsetzt , z. B. beim Wort “Personenfreizügigkeit” gefunden werden. Oder eine Organisation, die sich für Tradition und Werte einsetzt, muß denn auch bei den entsprechenden Suchbegriffen gefunden werden. Beim eigenen Namen auf Platz 1 zu sein ist keine Kunst und bringt keine neuen Leute.

Alles zu abstrakt? Gut, werden wir konkret:

Ein konkretes Beispiel für die Auswirkung von Gratis-Webseiten auf die Suchmaschinen:

So muß z. B. die Organisation Anbindestall.ch beim Suchwort Anbindestall gefunden werden.

Ladezeit von Webseiten ist ein "Ränking"-Faktor für Google. Weil Google gemerkt hat, daß die Leute Seiten hassen, die laaaangsam laden. Irrwitzigerweise lädt grad nichteinmal die Webseite von Jimdoo selbst... (siehe Foto)Dieser Kunde hatte zuerst eine Webseite von der Schweizer Internetagentur Schlagwort AG, dann meinte ein Vereinsmitglied, es gänge noch ein bißchen billiger bzw. gratis und der Verein hatte eine Webseite von Jimdoo.

Einzig das Problem: Die Seite war plötzlich nicht mehr auf Platz 1 beim Suchbegriff Anbindestall. Soviel zu den Jimdoo-Erfahrungen des Vereins.

2 Jahre später wurde der Verein wieder Kunde bei Schlagwort AG und nun ist der Verein wieder auf Platz 1 beim Suchwort Anbindestall.

Fußnote: Und hat inzwischen an die 2.000 Mitglieder.

Sie glauben nicht, was Sie hier lesen?

Es ist natürlich zwiespältig, wenn so etwas vom Geschäftsführer einer Schweizer Internetfirma verfaßt wird.

Denn man könnte annehmen, er schreibt es nur, weil Jimdoo und Co mißliebige Konkurrenten sind.

Und es wäre ein Grund, diesen Beitrag kritisch zu lesen: Sie glauben also nicht, was Sie hier lesen?

Ok, dann sagen Sie mir bitte auch nur eine einzige Jimdoo-Seite, die bei einem wichtigen Suchbegriff oder Suchstrang “ränkt” (also eine gute Google-Einstufung hat und oben auf den ersten Plätzen gelistet wird).

Und dann nochwas

Wenn Jimdoo so gut wäre, wie weisgemacht werden soll: Warum ist dann keine wirklich bedeutende Firma, kein wirklich bedeutender Verein, keine wirklich bedeutende Organisation oder Persönlichkeit bei Jimdoo?

 

Remo Maßat

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Suchmaschinenoptimierung: Worauf ist zu achten?

Der Markt für Suchmaschinenoptimierung ist sehr breit. Und breit (im doppelten Wortsinne) sind auch die Angebote.

Ich erinnere mich noch zu gut, als vor vielen Jahren unser damaliger Kunde Märla AG (inzwischen übernommen worden) wenige Tage nach Fertigstellung der Webseite mich anrief und frug, er hätte ein Angebot zur Suchmaschinenoptimierung. Für nur 900 Fr. würde man ihn bei Märla AG auf Platz 1 bringen, hätte der Anrufer fest versprochen.

Achten Sie darauf, daß Sie bei Suchmaschinenoptimierung nicht Geld für nichts ausgeben!

Achten Sie darauf, daß Sie bei Suchmaschinenoptimierung nicht Geld für nichts ausgeben!

Ich ärgerte mich schwarz, vor allen Dingen, weil wir die damalige Webseite für weniger als 900 Franken erstellt hatten (ja, so billig waren wir damals noch) und erklärte dem Kunden, daß er automatisch auf Platz 1 kommt, wenn er nur ein paar Tage wartet. Denn eine Märla AG gibt es schweizweit nur einmal, es ist also eine Unverschämtheit, überhaupt einen einzigen Rappen für eine solche Art der “Optimierung” zu nehmen.

Aber immer wieder erlebe ich Neukunden, die mir erzählen, was für eine tolle Suchmaschinenagentur sie hätten. Für nur wenige tausend Franken hätte man sie auf Platz 1 gebracht! Beim eigenen Namen.

Solche Sachen kann man natürlich jemandem verkaufen, der wirklich wichtige Wörter wie Konversionsrate oder SEO noch nie gehört hat. Das ist die Anzahl der Neukunden, die meßbar durch eine Optimierung kommen.

Doch dazu mehr unten.

Zuerst noch mehr zu dem, was Sie vermeiden sollten:

Bauerfängerei vermeiden!

Nun gibt es tatsächlich Internetagenturen, die nichtmal darauf achten, daß sie ihren Kunden kurz bei ein paar Suchmaschinen anmelden, damit sie schleunigst auf Platz 1 kommen beim eigenen Namen. Ein gefundenes Fressen für SEO-Betrüger (in meinen Augen ist es Betrug, für eine Arbeit von wenigen Minuten tausende Franken oder wie im obigen Beispiel auch “nur” 900 Franken zu nehmen.

Daher gilt:

Achten Sie darauf, daß sie bei wirklich wichtigen Suchbegriffen nach oben kommen, die Ihnen neue Kunden bringen.

Und unterschreiben Sie keinen Blödsinn, wie daß man sie beim eigenen Namen oder ähnlichen Dingen auf Platz 1 bringt (z. B. ein Schreiner, der der einzige Schreiner in Hinterhelfenswil ist, den kann man mit wenigen Minuten “Arbeit” auf Platz 1 bringen beim Wort Schreiner und seinem Ort. Die Liste an sinnlosem aber teurem Blödsinn ist also lang. Und Laien kapieren kaum, wenn sie von der SEO-Agen

Was ist die Konversionsrate?

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Seitenbesucher, an der Sie sich ergötzen können. Viel wichtiger ist, welcher Seitenbesucher zum Käufer und Kunden wird. Die sogenannte Konversion (bzw. Englisch "conversion", sprich "Konvöhrschn"

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Seitenbesucher, an der Sie sich ergötzen können. Viel wichtiger ist, welcher Seitenbesucher zum Käufer und Kunden wird. Die sogenannte Konversion (bzw. Englisch “conversion”, sprich “Konvöhrschn”

Doch was ist nun eigentlich die schon oben erwähnte Konversionsrate?

Die Konversion (lateinisch soviel wie “Umwandlung”) bedeutet nichts anderes als die Anzahl derjenigen Besucher Ihrer Seite, die sich auch in Käufer / Kunden verwandeln.

Daher kommt es drauf an, wie Sie werben.

Beispiel: Wenn Sie Bannerwerbung für eine Metzgerei in einem Magazin für Veganer oder auf der Seite www.Fenchel.ch schalten, werden Sie eine niedrige Konversion haben.

Wenn Sie Angebote für Schweizerfranken-Kredite auf www.Schweizerfranken.ch schalten, ist die Konversion schon höher.

Noch besser ist die Konversionsrate, wenn Sie Leute erreichen, die gezielt genau nach Ihrem Produkt suchen.

Die meisten Besucher kommen durch Suchstränge, nicht Suchwörter. Zumindest die meisten Käufer.

Beispiele für gute und schlechte Suchmaschinenoptimierung

Beispiel: Sie verkaufen Digitalkameras und wollen gerne bei Digitalkameras nach oben.

Viel besser ist es, wenn Sie bei “Digitalkamera billig kaufen” nach oben kommen.

Warum? Dieser Mensch, der das eintippt bei den Suchmaschinen, der sucht keine Anleitung oder ein Bild, um einen Text von sich zu garnieren. Er hat konkrete Kaufabsicht. Und zwar mit großer bzw. größter Wahrscheinlichkeit.

Daher ist das Internet oft der beste Vermarktungskanal. Eine gute Suchmaschinenagentur kann Ihnen genau die Begriffe und Suchstränge herausfinden, die wichtig für Sie sind. Und nicht solche, die leicht zu optimieren sind gegen teures Geld.

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