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Category Archive:Internetvermarktung

Google-Adwords-Werbung: Auf den Storch gekommen…

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 06.28.05Für alle, die schon mit Google-Adwords negative Erfahrungen gesammelt haben:

Daß Google-Adwords-Werbung auch fatal enden kann, liegt daran, daß Google längst nicht so schlau ist, wie viele Anwender denken.

Man sollte gut selbst überlegen, ob man den Analysen trauen kann.

Am deutlichsten wird dies bei extremen Beispielen.

So schlägt Google-Adwords etwa Werbekunden aus der Schweiz vor, die Werbung für den Begriff “konservativ” suchen (also z. B. Politikern oder Buchautoren usw.), das Wort “Storch” zu bewerben.

Für 1.65 Fr. pro Klick.

Siehe Bildschirmfoto unten und Beitragsbild oben.

Dazu ist zu sagen:

  1. dürfte da wohl Google sich auf Deutschland beziehen und zwar auf die bekannte konservative AdD-Politikern Beatrix von Storch. Was soll das einem in der Schweiz bringen?
  2. dürfte keinem Schweizer Politiker konservativer Richtung oder einem Buchautor, der ein Buch zu einem konservativen Thema für teures Geld bewerben will, es irgendwas bringen, beim Suchwort Storch zu werben.
  3. müßte dafür nämlich Beatrix von Storch Schweizerin sein, was sie nicht ist. Und in der Schweiz politisieren, was sie natürlich auch nicht tut.
  4. würde es selbst dann nichts bringen – angenommen, sie wäre eine Schweizerin und würde in der Schweiz konservativ politisieren. Denn es müßte nicht das Suchwort “Storch” sein, das maßgeblich ist, sondern “von Storch” oder “Beatrix von Storch” oder sonstwas. Aber sich nicht der Vogel “Storch”. Und es würde auch nur was bringen, wenn man genau diese Politikerin (immer noch angenommen sie wäre Schweizerin) konkurrenzieren wollte.

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben... Puh...

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben… Puh…

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Die sinnloseste AdSense-Werbung der Welt

Man gibt bei der Suchmaschine Google oder einfach in der Befehlszeile vom “browser” die Firma Interdiscount ein, weil man die Seite Internetdiscount.ch aufrufen will.

Und was kommt als Erstes?

Ganz oben eine – von mutmaßlich der Internet- und Werbeagentur der Firma Interdiscount – gebuchte, kostenpflichtige AdSense-Reklame.

Und erst darunter die Webseite von Interdiscount.

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Wer auf die Werbung oben klickt, was natürlich der weitaus überwiegende Großteil der Besucher machen dürfte, landet auf der Webseite von Interdiscount.

Und produziert AdSense-Kosten.

Einziger Unterschied: Für jeden Besucher zahlt Interdiscount (mutmaßlich via Agentur? – denn selbst tut man sich so einen Unsinn ja kaum an) der Firma Google bzw. der Google-Tochter AdSense Geld.

Einnahmen von AdSense für Google und Vergütungen für die Agentur. Und Kosten für den Kunden / Auftraggeber.

Sinnloser kann man Werbegelder gar nicht vergeuden.

Als sie dafür auszugeben, für Besucher zu zahlen, die eh kommen.

Das ist ungefähr so, wie wenn eine Ladenkette einer Werbeagentur für jeden, der in den Eingang sowieso reingeht teures Geld bezahlt.

Fragwürdige AdSense-Agentur

Sicher kann die AdSense-Agentur von Interdiscount nun ganz ganz tolle Statistiken aufweisen, wieviele Besucher durch AdSense doch gekommen sind zu Interdiscount.ch.

Was sie dabei kaum erwähnen dürfte, ist, daß die weitaus überwiegende Anzahl dieser Besucher ohnedies gekommen wäre.

Und zwar, ohne einen Rappen dafür zu berappen.

Sinn würde es nur machen, wenn Interdiscount negative Ergebnisse weiter nach unten drücken will. Mit der Methode, Werbung über den “natürlichen” Suchergebnissen zu platzieren.

Auch, wenn die Buchung vom Eigennamen nicht viel kostet im AdSense-Programm, so hat das ganze ein Geschmäckle.

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Der richtige Webhoster – Die Qual der Wahl

Franziska post on Juli 10th, 2013
Posted in Internetvermarktung, Tech allgemein Tags:

Der Schweizer Markt ist voll von Webhosting-Anbietern. Gibt man bei google.ch den Begriff Webhosting ein kommt man auf über 46 Mio. Suchergebnisse. Aber wie soll man da überhaupt noch den Überblick behalten? Welcher Anbieter ist für mich oder mein Unternehmen der beste? Wo bekomme ich das günstigste Angebot? Welche Features benötige ich eigentlich? Zu diesem Thema habe ich eine interessante Info-Grafik gefunden, die bei der Wahl des richtigen Webhosters weiterhilft. r” width=”303″ height=”1024″ /> Infografik Webhoster[/caption]

Welche Art von Hosting soll ich wählen?

“Dedicated Hosting”

Ein Webhoster mit Dedicated Hosting ist geeignet für größere Webesiten mit einer hohen Besucherzahl. Jede Webseite hat hier einen eigenen Server, was für eine hohe Geschwindigkeit sorgt. Dedicated Hosting ist allerdings sehr teuer.

“Shared Hosting”

Beim “shared hosting”, zu Deutsch geteiltes Hosting wird ein “web server” unter mehreren Kunden aufgeteilt. Diese Variante ist einfach zu verwalten und im Vergleich sehr günstig. Allerdings können Websites mit vielen Besuchern andere Websites in der Geschwindigkeit beeinflussen.

VPS-Hosting

Das VPS-Hosting ist ähnlich wie das geteilte Hosting. Ein Server wird für mehrere Benutzer bereitgestellt und in mehrere virtuelle Server unterteilt. Webseiten können sich ebenfalls gegenseitig verlangsamen.

“Cloud Hosting”

Beim “cloud hosting” werden die Daten einer Websites nicht auf einem “server” gespeichert, sondern auf mehrere virtuelle Webbehausungen (“server”) aufgeteilt. Die Daten sind somit sicherer. “cloud hosting” (Wolken-Hosting…) ist flexibler als das klassische Webhosting und läßt sich einfach erweitern.

Was sollte mein Webhoster anbieten?

Kundensupport

Der Webhoster sollte einen telefonischen Kundensupport anbieten, damit Probleme einfach gelöst werden können.

Sicherungen

Der ideale Webhoster sollte regelmäßige Sicherungen von deinen Dateien durchführen, damit diese immer sicher sind und du keine Daten verlierst.

Extras

Der Webhoster sollte einen Website-Editor anbieten, und Möglichkeiten zum E-Mail-Marketing, sowie die einfache Installation von Inhaltsverwaltungssystemen (Englisch: “content management systems”) wie WordPress.

Preise

Eine günstige und übersichtliche Preisstruktur sollte gegeben sein. Oft gibt es auch Sonderangebote mit kostenlosen Domains oder Gratis-Webhosting für das erste Jahr.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit des Webhosters sollte bei mehr als 99,5 % liegen, um größere Ausfälle der Website zu vermeiden.

“Control Panel”

Ein einfach zu bedienendes Nutzerkontrollzentrum ist von Vorteil. Viele Webhoster verwenden das cPanel, welches sehr übersichtlich ist und viele Features anbietet.

Hosting-Standort

Wenn die meisten Besucher aus der Schweiz kommen ist es von Vorteil wenn auch der “serverS des Webhosters in der Schweiz steht. Dies sorgt für eine grössere Geschwindigkeit.

All diese Punkte sollten bei der Entscheidung für einen Webhoster beachtet werden.

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Adiro.de bei Sedoparking?

Als ich vorhin die Seite von Adiro aufrufen wollte, kam Sedo-Parking. Erst dachte ich, ich habe mich vertippt. Denn noch gestern hatte ich eine neue Seite bei Adiro angemeldet.

Nach x-maligen Überprüfen nach Tippfehlern stellte ich fest, daß ich richtig Adiro.de eingegeben hab. Jetzt frag ich mich: Was ist los? Ist Adiro tot? Ist es eine technische Störung? Aber dann würde ja nur die Seite nicht angezeigt, aber nicht Sedo-Parking kommen.

Ich versuchte, ein Mail an Adiro zu schreiben, an die Mail-Adresse von Fabian Burgey. Es kam zurück als unzustellbar.

Ich schaute bei Denic.de nach, wer Inhaber ist. Es ist ein Thilo Burgey als Ansprechpartner eingetragen.

Nachtrag: Nachdem heute früh immer noch Sedoparking kam und am Morgen (7 Uhr 30) das Telefon besetzt war und ich daher niemand erreicht hatte, ist es nun so, daß jetzt am Mittag wieder die normale Seite von Adiro zu sehen ist. Habe es gerade geprüft, konnte mich auch normal einloggen.

War offenbar eine technische Störung. Am späten Vormittag kam auch ein Mail von Fabian Burgey, daß es Probleme mit den “servern” gab.

In Anbetracht des Geschehens denke ich grad: Es wäre wohl gut, wenn man noch eine zweite Domäne hätte, die nicht auf dem gleichen “server” liegt, sondern z. B. einen Blog auf einer separaten Domäne. Vielleicht Adiro-Blog.de. Oder etwas Ähnliches. Nicht, um das ganze System zu klonen sondern nur, damit man im Falle eines Ereignisses wie aktuell dort Mitteilungen veröffentlicht werden können, sodaß man erfahren kann, was los ist.

Wobei zum Thema “server”-Probleme zu sagen ist: Sowas gab es auch schon bei viel größeren Unternehmen wie zB der Deutschen Telekom oder in der Schweiz der Swißcom.

Adiro tot? Oder eine technische Störung bei Adiro.de? Aber wer hat dann die Domäne bei Sedo-Parking eingetragen? (Bild: ChamaeleonMedia.ch)

Adiro tot? Oder eine technische Störung bei Adiro.de? Aber wer hat dann die Domäne bei Sedo-Parking eingetragen? (Bild: ChamaeleonMedia.ch)

Als adminstrativer Ansprechpartner ist bei Denic ein Sascha Nepper IT-Dienstleistungen an der Arcener Straße 11 in 47638 Strälen eingetragen. Beim “guhgeln” des Domäneninhabers Thilo Burgey stoße ich auf eine Firma mit einem englischsprachigen Namen, die Burgey Business Group.

Dort sind als Beteiligungen aufgeführt: 1st Natural Vendor GmbH, Adiro GmbH und Videovalis GmbH.

Ich gebe Videovalis.de ein. Auch hier kommt eine Sedoparking-Seite?

Oje. Weiß jemand mehr?

Webseite der englisch-namigen "Burgey Business Group"

Webseite der englisch-namigen “Burgey Business Group”

 

 

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Was ist ein “wallpaper”?

In der Internetwerbe-Branche gibt es die Manie, alles möglichst umständlich und möglicht unverständlich zu benennen, anstatt einfach und gut merkbar und freundlich gegenüber dem Anwender.

Unnötiges Denglisch erschwert Verständnis und Kommunikation. Es verschlingt unnötig Zeit und kostet Geld und Umsatz. Ein "wallpaper" ist nichts als ein Kopf-über-L

Unnötiges Denglisch erschwert Verständnis und Kommunikation. Es verschlingt unnötig Zeit und kostet Geld und Umsatz. Ein “wallpaper” ist nichts als ein Kopf-über-L

So gibt es ein “wallpaper”. Das ist ein umgekehrt stehendes L. Ein Kopf-Über-L.

Aber natürlich kann man es nicht so nennen, sodaß jeder gleich sich vorstellen kann, was es ist. Und vor seinem bildlichen Auge ein kopfstehendes L hat, was die Webseite umrandet.

Das perfide daran ist oft, daß behauptet wird, solche Ausdrücke kämen ja aus dem Englischen. Was auch kein Argument wäre, sie zu übernehmen, wenn es einfachere, prägnantere und einprägsamere Ausdrücke gibt, die jeder gleich oder besser versteht.

Doch offenbar heißt das Kopf-über-L gar nicht so im Englischen. Zumindest das größte Internetlexikon Wikipedia.us kennt das Wort nur als Tapete. Oder in folgenden Varianten:

§A wallpaper is material used to cover and decorate interior walls.

Wallpaper may also refer to:

Computer wallpaper, background picture on computer screens
Mobile wallpaper, background picture on cellular or mobile phones
Wallpaper (magazine) (since 1996), cultural magazine
Wallpaper group, two-dimensional repeated pattern analysis
Stealth wallpaper, signal-shielding wallpaper to prevent electronic eavesdropping
Wallpaper effect, stereoscopic illusion in which wallpaper acts as an autostereogram
Wallpaper. (musician), pseudonym for Bay Area hip hop artist, Ricky Reed”

Nicht mal “das kommt ja aus Amerika”-Argument zieht hier. Es ist ein weiterer Scheinanglizimus. Der überflüssig ist. Wie alle Scheinanglizismen.

Und darum: Sprecht doch einfach eine klare und verständliche Sprache mit den Kunden und Anwendern. Wer das beherzigt, wird bei den Kunden beliebt, landet in dessen Herzen.
Das zeigen alle Studien zu Denglisch, die es in der jüngsten Zeit gegeben hat. Und zwar eindrücklich.

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