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Category Archive:Internetwerbung

Firmenblog: Sinnvoll oder Unsinn?

Cham24 post on Januar 23rd, 2018
Posted in Internetvermarktung, Internetwerbung, Suchmaschinen

Viele Firmen betreiben heutzutage keinen richtigen Firmenblog mehr.

Sondern integrieren das, was früher auf ihrem separaten Firmenblog zu sehen bzw. zu lesen war, in ihre Webseite. Es nennen sie dann auch Blog, was völlig ok ist oder auch wie früher, einfach “Aktuelles” oder “News” oder so.

Alles völlig ok.

Der Fehler: Man verschenkt ein Ränking

Was viele Firmen oder auch Politiker, Vereine, Institutionen und andere, die Blogs in die eigene Webseite packen, vergessen, ist, daß sie damit die Möglichkeit verschenken mit 2 unterschiedlichen Domains, z. B. Firma-XY.ch und XY-Blog.ch in den Suchmaschinenergebnissen zu “ränken”.

Also beispielsweise eine Firma, die

Risikostreuung in punkto Suchmaschinen

Außerdem vermeidet man so Risiken.

Das heißt, sollte mal die eine Domain abgestuft werden von Google, aus welchem Grunde auch immer, “ränkt” man immer noch mit der anderen Domain.

Meinungshoheit höher

Belegt man mit seiner Firmenwebseite und einem Firmenblog 2 Seiten, so ist man in der Regel mit 2 Seiten ganz oben.

Sollte es einmal vorkommen, daß Leute negativ über die Firma schreiben – aus welchem Grunde auch immer – so ist der negative Eintrag 1 Platz weiter unten. Das kann durchaus bedeutend sein.

Bekanntermaßen werden die Ergebnisse ganz oben am meisten angeklickt.

Und man kann sowohl auf der Firmenwebseite als auch auf dem Firmenblog zu allfälligen negativen Ereignissen Stellung nehmen und seinen eigenen Standpunkt im Internet so besser vertreten.

Nicht umsonst zahlen viele viele Firmen Geld an Google, um einen zusätzlichen Platz oben mit Werbung zu belegen. Obwohl sie ja schon auf Platz 1 bei Ihrem Namen sind, was keine Kunst ist.

Hier geht es um Meinungshoheit. Darum, daß man andere Ergebnisse 1 Platz weiter nach unten drückt.

Wären diese Firmen bzw. deren Marketingagenturen schlau, so würden die sie einfach einen separaten Firmenblog machen anstatt die Neuigkeiten / Blognachrichten in die Webseite der Firma zu integrieren.

Dies gilt auch bei positiven Ereignissen

Und zu guter letzt:

Nicht nur bei negativen Ereignissen und Meldungen ist es von Bedeutung, seine eigene Meinung weit oben breiter im Internet zu sehen.

Auch positiven Ereignisse und Meldungen kann man mit einem Firmenblog, der einen separaten 2. Platz bei Google belegt mehr Geltung verschaffen. Weil alle Internetbesucher mehr die eigenen Stellungnahmen der Firma, die eigene Darstellung des positiven Ereignisses oder der positiven Meldung lesen.

Blogfoster-Kritik

Was ist von Blogfoster zu halten? Eine Blogfoster-Kritik bzw. Erfahrungsbericht:

Blogfoster wirbt großmundig im Internet, zum Beispiel so:

“Die Werbeparter kommen zu Dir. In unserem Banner-Shop kannst Du aus über 2.000 sofort verfügbaren Bannern wählen.”

Doch weder Banner noch andere Werberbuchungen kommen rein.

Man kann sich mit Blogs anmelden, mühsam das Blogfoster-Plugin installieren (eine Erweiterung, die es Blogfoster erlaubt, alle Daten wie Besucherzahlen des jeweiligen Blogs auszulesen).

ABER:

Buchungen / Aufträge kommen null.

Solche Blogfoster-Erfahrungen machen aktuell viele Blogger im deutschspachigen Raum.

Nachdem also bereits Linklift eine Pleite wurde, wird abzuwarten sein, wie sich Blogfoster entwickelt. Immerhin soll gemäß Medien ja mit Springer ein finanzkräftiger (und merkel-naher) Verlag dahinterstehen.

FAZIT:

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß mit der ganzen Werbung für Blogfoster erstmal möglichst viele Blogger, Youtuber, Facebook-Konten-Besitzer dazu gebracht werden sollen, sich anzumelden.

Damit Blogfoster werben kann wie aktuell, daß angeblich 10.000 Blogger im Konto von Blogfoster vorhanden sind.

Nur daß davon kaum einer je Aufträge erhalten hat, das wird nicht erwähnt.

 

 

Google-Adwords-Werbung: Auf den Storch gekommen…

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 06.28.05Für alle, die schon mit Google-Adwords negative Erfahrungen gesammelt haben:

Daß Google-Adwords-Werbung auch fatal enden kann, liegt daran, daß Google längst nicht so schlau ist, wie viele Anwender denken.

Man sollte gut selbst überlegen, ob man den Analysen trauen kann.

Am deutlichsten wird dies bei extremen Beispielen.

So schlägt Google-Adwords etwa Werbekunden aus der Schweiz vor, die Werbung für den Begriff “konservativ” suchen (also z. B. Politikern oder Buchautoren usw.), das Wort “Storch” zu bewerben.

Für 1.65 Fr. pro Klick.

Siehe Bildschirmfoto unten und Beitragsbild oben.

Dazu ist zu sagen:

  1. dürfte da wohl Google sich auf Deutschland beziehen und zwar auf die bekannte konservative AdD-Politikern Beatrix von Storch. Was soll das einem in der Schweiz bringen?
  2. dürfte keinem Schweizer Politiker konservativer Richtung oder einem Buchautor, der ein Buch zu einem konservativen Thema für teures Geld bewerben will, es irgendwas bringen, beim Suchwort Storch zu werben.
  3. müßte dafür nämlich Beatrix von Storch Schweizerin sein, was sie nicht ist. Und in der Schweiz politisieren, was sie natürlich auch nicht tut.
  4. würde es selbst dann nichts bringen – angenommen, sie wäre eine Schweizerin und würde in der Schweiz konservativ politisieren. Denn es müßte nicht das Suchwort “Storch” sein, das maßgeblich ist, sondern “von Storch” oder “Beatrix von Storch” oder sonstwas. Aber sich nicht der Vogel “Storch”. Und es würde auch nur was bringen, wenn man genau diese Politikerin (immer noch angenommen sie wäre Schweizerin) konkurrenzieren wollte.

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben... Puh...

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben… Puh…

Die sinnloseste AdSense-Werbung der Welt

Man gibt bei der Suchmaschine Google oder einfach in der Befehlszeile vom “browser” die Firma Interdiscount ein, weil man die Seite Internetdiscount.ch aufrufen will.

Und was kommt als Erstes?

Ganz oben eine – von mutmaßlich der Internet- und Werbeagentur der Firma Interdiscount – gebuchte, kostenpflichtige AdSense-Reklame.

Und erst darunter die Webseite von Interdiscount.

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Wer auf die Werbung oben klickt, was natürlich der weitaus überwiegende Großteil der Besucher machen dürfte, landet auf der Webseite von Interdiscount.

Und produziert AdSense-Kosten.

Einziger Unterschied: Für jeden Besucher zahlt Interdiscount (mutmaßlich via Agentur? – denn selbst tut man sich so einen Unsinn ja kaum an) der Firma Google bzw. der Google-Tochter AdSense Geld.

Einnahmen von AdSense für Google und Vergütungen für die Agentur. Und Kosten für den Kunden / Auftraggeber.

Sinnloser kann man Werbegelder gar nicht vergeuden.

Als sie dafür auszugeben, für Besucher zu zahlen, die eh kommen.

Das ist ungefähr so, wie wenn eine Ladenkette einer Werbeagentur für jeden, der in den Eingang sowieso reingeht teures Geld bezahlt.

Fragwürdige AdSense-Agentur

Sicher kann die AdSense-Agentur von Interdiscount nun ganz ganz tolle Statistiken aufweisen, wieviele Besucher durch AdSense doch gekommen sind zu Interdiscount.ch.

Was sie dabei kaum erwähnen dürfte, ist, daß die weitaus überwiegende Anzahl dieser Besucher ohnedies gekommen wäre.

Und zwar, ohne einen Rappen dafür zu berappen.

Sinn würde es nur machen, wenn Interdiscount negative Ergebnisse weiter nach unten drücken will. Mit der Methode, Werbung über den “natürlichen” Suchergebnissen zu platzieren.

Auch, wenn die Buchung vom Eigennamen nicht viel kostet im AdSense-Programm, so hat das ganze ein Geschmäckle.

+++ REKLAME: