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Category Archive:Internetvermarktung

Blogfoster-Kritik

Was ist von Blogfoster zu halten? Eine Blogfoster-Kritik bzw. Erfahrungsbericht:

Blogfoster wirbt großmundig im Internet, zum Beispiel so:

„Die Werbeparter kommen zu Dir. In unserem Banner-Shop kannst Du aus über 2.000 sofort verfügbaren Bannern wählen.“

Doch weder Banner noch andere Werberbuchungen kommen rein.

Man kann sich mit Blogs anmelden, mühsam das Blogfoster-Plugin installieren (eine Erweiterung, die es Blogfoster erlaubt, alle Daten wie Besucherzahlen des jeweiligen Blogs auszulesen).

ABER:

Buchungen / Aufträge kommen null.

Solche Blogfoster-Erfahrungen machen aktuell viele Blogger im deutschspachigen Raum.

Nachdem also bereits Linklift eine Pleite wurde, wird abzuwarten sein, wie sich Blogfoster entwickelt. Immerhin soll gemäß Medien ja mit Springer ein finanzkräftiger (und merkel-naher) Verlag dahinterstehen.

FAZIT:

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß mit der ganzen Werbung für Blogfoster erstmal möglichst viele Blogger, Youtuber, Facebook-Konten-Besitzer dazu gebracht werden sollen, sich anzumelden.

Damit Blogfoster werben kann wie aktuell, daß angeblich 10.000 Blogger im Konto von Blogfoster vorhanden sind.

Nur daß davon kaum einer je Aufträge erhalten hat, das wird nicht erwähnt.

 

 

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Google-Adwords-Werbung: Auf den Storch gekommen…

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 06.28.05Für alle, die schon mit Google-Adwords negative Erfahrungen gesammelt haben:

Daß Google-Adwords-Werbung auch fatal enden kann, liegt daran, daß Google längst nicht so schlau ist, wie viele Anwender denken.

Man sollte gut selbst überlegen, ob man den Analysen trauen kann.

Am deutlichsten wird dies bei extremen Beispielen.

So schlägt Google-Adwords etwa Werbekunden aus der Schweiz vor, die Werbung für den Begriff „konservativ“ suchen (also z. B. Politikern oder Buchautoren usw.), das Wort „Storch“ zu bewerben.

Für 1.65 Fr. pro Klick.

Siehe Bildschirmfoto unten und Beitragsbild oben.

Dazu ist zu sagen:

  1. dürfte da wohl Google sich auf Deutschland beziehen und zwar auf die bekannte konservative AdD-Politikern Beatrix von Storch. Was soll das einem in der Schweiz bringen?
  2. dürfte keinem Schweizer Politiker konservativer Richtung oder einem Buchautor, der ein Buch zu einem konservativen Thema für teures Geld bewerben will, es irgendwas bringen, beim Suchwort Storch zu werben.
  3. müßte dafür nämlich Beatrix von Storch Schweizerin sein, was sie nicht ist. Und in der Schweiz politisieren, was sie natürlich auch nicht tut.
  4. würde es selbst dann nichts bringen – angenommen, sie wäre eine Schweizerin und würde in der Schweiz konservativ politisieren. Denn es müßte nicht das Suchwort „Storch“ sein, das maßgeblich ist, sondern „von Storch“ oder „Beatrix von Storch“ oder sonstwas. Aber sich nicht der Vogel „Storch“. Und es würde auch nur was bringen, wenn man genau diese Politikerin (immer noch angenommen sie wäre Schweizerin) konkurrenzieren wollte.

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben... Puh...

Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben… Puh…

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Die sinnloseste AdSense-Werbung der Welt

Man gibt bei der Suchmaschine Google oder einfach in der Befehlszeile vom „browser“ die Firma Interdiscount ein, weil man die Seite Internetdiscount.ch aufrufen will.

Und was kommt als Erstes?

Ganz oben eine – von mutmaßlich der Internet- und Werbeagentur der Firma Interdiscount – gebuchte, kostenpflichtige AdSense-Reklame.

Und erst darunter die Webseite von Interdiscount.

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Bildschirmfoto: AdSense-Werbung von Interdiscount. Die AdSense-Agentur meint es wohl kaum gut mit ihren Kunden, oder was soll der Sinn sein, für Besucher zu zahlen, die eh kommen?

Wer auf die Werbung oben klickt, was natürlich der weitaus überwiegende Großteil der Besucher machen dürfte, landet auf der Webseite von Interdiscount.

Und produziert AdSense-Kosten.

Einziger Unterschied: Für jeden Besucher zahlt Interdiscount (mutmaßlich via Agentur? – denn selbst tut man sich so einen Unsinn ja kaum an) der Firma Google bzw. der Google-Tochter AdSense Geld.

Einnahmen von AdSense für Google und Vergütungen für die Agentur. Und Kosten für den Kunden / Auftraggeber.

Sinnloser kann man Werbegelder gar nicht vergeuden.

Als sie dafür auszugeben, für Besucher zu zahlen, die eh kommen.

Das ist ungefähr so, wie wenn eine Ladenkette einer Werbeagentur für jeden, der in den Eingang sowieso reingeht teures Geld bezahlt.

Fragwürdige AdSense-Agentur

Sicher kann die AdSense-Agentur von Interdiscount nun ganz ganz tolle Statistiken aufweisen, wieviele Besucher durch AdSense doch gekommen sind zu Interdiscount.ch.

Was sie dabei kaum erwähnen dürfte, ist, daß die weitaus überwiegende Anzahl dieser Besucher ohnedies gekommen wäre.

Und zwar, ohne einen Rappen dafür zu berappen.

Sinn würde es nur machen, wenn Interdiscount negative Ergebnisse weiter nach unten drücken will. Mit der Methode, Werbung über den „natürlichen“ Suchergebnissen zu platzieren.

Auch, wenn die Buchung vom Eigennamen nicht viel kostet im AdSense-Programm, so hat das ganze ein Geschmäckle.

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Der richtige Webhoster – Die Qual der Wahl

Franziska post on Juli 10th, 2013
Posted in Internetvermarktung, Tech allgemein Tags:

Der Schweizer Markt ist voll von Webhosting-Anbietern. Gibt man bei google.ch den Begriff Webhosting ein kommt man auf über 46 Mio. Suchergebnisse. Aber wie soll man da überhaupt noch den Überblick behalten? Welcher Anbieter ist für mich oder mein Unternehmen der beste? Wo bekomme ich das günstigste Angebot? Welche Features benötige ich eigentlich? Zu diesem Thema habe ich eine interessante Info-Grafik gefunden, die bei der Wahl des richtigen Webhosters weiterhilft.

Infografik Webhoster

Infografik Webhoster

Welche Art von Hosting soll ich wählen?

„Dedicated Hosting“

Ein Webhoster mit Dedicated Hosting ist geeignet für größere Webesiten mit einer hohen Besucherzahl. Jede Webseite hat hier einen eigenen Server, was für eine hohe Geschwindigkeit sorgt. Dedicated Hosting ist allerdings sehr teuer.

„Shared Hosting“

Beim „shared hosting“, zu Deutsch geteiltes Hosting wird ein „web server“ unter mehreren Kunden aufgeteilt. Diese Variante ist einfach zu verwalten und im Vergleich sehr günstig. Allerdings können Websites mit vielen Besuchern andere Websites in der Geschwindigkeit beeinflussen.

VPS-Hosting

Das VPS-Hosting ist ähnlich wie das geteilte Hosting. Ein Server wird für mehrere Benutzer bereitgestellt und in mehrere virtuelle Server unterteilt. Webseiten können sich ebenfalls gegenseitig verlangsamen.

„Cloud Hosting“

Beim „cloud hosting“ werden die Daten einer Websites nicht auf einem „server“ gespeichert, sondern auf mehrere virtuelle Webbehausungen („server“) aufgeteilt. Die Daten sind somit sicherer. „cloud hosting“ (Wolken-Hosting…) ist flexibler als das klassische Webhosting und läßt sich einfach erweitern.

Was sollte mein Webhoster anbieten?

Kundensupport

Der Webhoster sollte einen telefonischen Kundensupport anbieten, damit Probleme einfach gelöst werden können.

Sicherungen

Der ideale Webhoster sollte regelmäßige Sicherungen von deinen Dateien durchführen, damit diese immer sicher sind und du keine Daten verlierst.

Extras

Der Webhoster sollte einen Website-Editor anbieten, und Möglichkeiten zum E-Mail-Marketing, sowie die einfache Installation von Inhaltsverwaltungssystemen (Englisch: „content management systems“) wie WordPress.

Preise

Eine günstige und übersichtliche Preisstruktur sollte gegeben sein. Oft gibt es auch Sonderangebote mit kostenlosen Domains oder Gratis-Webhosting für das erste Jahr.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit des Webhosters sollte bei mehr als 99,5 % liegen, um größere Ausfälle der Website zu vermeiden.

„Control Panel“

Ein einfach zu bedienendes Nutzerkontrollzentrum ist von Vorteil. Viele Webhoster verwenden das cPanel, welches sehr übersichtlich ist und viele Features anbietet.

Hosting-Standort

Wenn die meisten Besucher aus der Schweiz kommen ist es von Vorteil wenn auch der „serverS des Webhosters in der Schweiz steht. Dies sorgt für eine grössere Geschwindigkeit.

All diese Punkte sollten bei der Entscheidung für einen Webhoster beachtet werden.

(Infografik von NEUBOX Hosting Schweiz. Bei NEUBOX bekommt man günstiges Webhosting und kann auch Domänen (domains) registrieren

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Adiro.de bei Sedoparking?

Als ich vorhin die Seite von Adiro aufrufen wollte, kam Sedo-Parking. Erst dachte ich, ich habe mich vertippt. Denn noch gestern hatte ich eine neue Seite bei Adiro angemeldet.

Nach x-maligen Überprüfen nach Tippfehlern stellte ich fest, daß ich richtig Adiro.de eingegeben hab. Jetzt frag ich mich: Was ist los? Ist Adiro tot? Ist es eine technische Störung? Aber dann würde ja nur die Seite nicht angezeigt, aber nicht Sedo-Parking kommen.

Ich versuchte, ein Mail an Adiro zu schreiben, an die Mail-Adresse von Fabian Burgey. Es kam zurück als unzustellbar.

Ich schaute bei Denic.de nach, wer Inhaber ist. Es ist ein Thilo Burgey als Ansprechpartner eingetragen.

Nachtrag: Nachdem heute früh immer noch Sedoparking kam und am Morgen (7 Uhr 30) das Telefon besetzt war und ich daher niemand erreicht hatte, ist es nun so, daß jetzt am Mittag wieder die normale Seite von Adiro zu sehen ist. Habe es gerade geprüft, konnte mich auch normal einloggen.

War offenbar eine technische Störung. Am späten Vormittag kam auch ein Mail von Fabian Burgey, daß es Probleme mit den „servern“ gab.

In Anbetracht des Geschehens denke ich grad: Es wäre wohl gut, wenn man noch eine zweite Domäne hätte, die nicht auf dem gleichen „server“ liegt, sondern z. B. einen Blog auf einer separaten Domäne. Vielleicht Adiro-Blog.de. Oder etwas Ähnliches. Nicht, um das ganze System zu klonen sondern nur, damit man im Falle eines Ereignisses wie aktuell dort Mitteilungen veröffentlicht werden können, sodaß man erfahren kann, was los ist.

Wobei zum Thema „server“-Probleme zu sagen ist: Sowas gab es auch schon bei viel größeren Unternehmen wie zB der Deutschen Telekom oder in der Schweiz der Swißcom.

Adiro tot? Oder eine technische Störung bei Adiro.de? Aber wer hat dann die Domäne bei Sedo-Parking eingetragen? (Bild: ChamaeleonMedia.ch)

Adiro tot? Oder eine technische Störung bei Adiro.de? Aber wer hat dann die Domäne bei Sedo-Parking eingetragen? (Bild: ChamaeleonMedia.ch)

Als adminstrativer Ansprechpartner ist bei Denic ein Sascha Nepper IT-Dienstleistungen an der Arcener Straße 11 in 47638 Strälen eingetragen. Beim „guhgeln“ des Domäneninhabers Thilo Burgey stoße ich auf eine Firma mit einem englischsprachigen Namen, die Burgey Business Group.

Dort sind als Beteiligungen aufgeführt: 1st Natural Vendor GmbH, Adiro GmbH und Videovalis GmbH.

Ich gebe Videovalis.de ein. Auch hier kommt eine Sedoparking-Seite?

Oje. Weiß jemand mehr?

Webseite der englisch-namigen "Burgey Business Group"

Webseite der englisch-namigen „Burgey Business Group“

 

 

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Was ist ein „wallpaper“?

In der Internetwerbe-Branche gibt es die Manie, alles möglichst umständlich und möglicht unverständlich zu benennen, anstatt einfach und gut merkbar und freundlich gegenüber dem Anwender.

Unnötiges Denglisch erschwert Verständnis und Kommunikation. Es verschlingt unnötig Zeit und kostet Geld und Umsatz. Ein "wallpaper" ist nichts als ein Kopf-über-L

Unnötiges Denglisch erschwert Verständnis und Kommunikation. Es verschlingt unnötig Zeit und kostet Geld und Umsatz. Ein „wallpaper“ ist nichts als ein Kopf-über-L

So gibt es ein „wallpaper“. Das ist ein umgekehrt stehendes L. Ein Kopf-Über-L.

Aber natürlich kann man es nicht so nennen, sodaß jeder gleich sich vorstellen kann, was es ist. Und vor seinem bildlichen Auge ein kopfstehendes L hat, was die Webseite umrandet.

Das perfide daran ist oft, daß behauptet wird, solche Ausdrücke kämen ja aus dem Englischen. Was auch kein Argument wäre, sie zu übernehmen, wenn es einfachere, prägnantere und einprägsamere Ausdrücke gibt, die jeder gleich oder besser versteht.

Doch offenbar heißt das Kopf-über-L gar nicht so im Englischen. Zumindest das größte Internetlexikon Wikipedia.us kennt das Wort nur als Tapete. Oder in folgenden Varianten:

§A wallpaper is material used to cover and decorate interior walls.

Wallpaper may also refer to:

Computer wallpaper, background picture on computer screens
Mobile wallpaper, background picture on cellular or mobile phones
Wallpaper (magazine) (since 1996), cultural magazine
Wallpaper group, two-dimensional repeated pattern analysis
Stealth wallpaper, signal-shielding wallpaper to prevent electronic eavesdropping
Wallpaper effect, stereoscopic illusion in which wallpaper acts as an autostereogram
Wallpaper. (musician), pseudonym for Bay Area hip hop artist, Ricky Reed“

Nicht mal „das kommt ja aus Amerika“-Argument zieht hier. Es ist ein weiterer Scheinanglizimus. Der überflüssig ist. Wie alle Scheinanglizismen.

Und darum: Sprecht doch einfach eine klare und verständliche Sprache mit den Kunden und Anwendern. Wer das beherzigt, wird bei den Kunden beliebt, landet in dessen Herzen.
Das zeigen alle Studien zu Denglisch, die es in der jüngsten Zeit gegeben hat. Und zwar eindrücklich.

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Erfahrungen: AdSense-Alternative Adiro im Vergleich

Adiro ist eine interessante Alternative zu AdSense.

Der Vermarkter Adiro bietet In-Text-Werbung. Nicht nur als Alternative sondern auch als Ergänzung zu AdSense ist Adiro daher interessant.

Adiro rechnet die In-Text-Links nur per Klick ab, nicht per TKP.

Beratung und Betreuung steht im Fokus, wirbt Adiro und das stimmt.

Im Gegensatz zu AdSense, dem weltgrößen Anbieter, erreicht man bei Adiro jemanden. Anfragen werden sehr rasch beantwortet und schnell werden auch die angemeldeten Webprojekte freigeschaltet.

Doof ist nur das viele Denglisch. Webseitenbetreiber-Richtlinien heißen „publisher guidelines“ (sprich Pabblischärr Geihdleihns)

Daß bei Adiro häufig gleiche Internetwerbung eingeblendet wurde, ist eine Erfahrung, die auch andere gemacht haben.

Allerdings: Ist bei AdSense im Vergleich mit Adiro ja nicht anders. Auf Seiten, wo AdSense keine passende Werbung hat, kommt Reklame für Diäten / Schneller-abnehmen oder für Schulfreunde finden (auf einer Schweizer Seite wie http://www.Polizei24.ch zum Beispiel kommt dann oft noch Reklame für Schulfreunde in Deutschland finden (styfriends.de). D. h., in meinen Augen hat AdSense da viel Schrottwerbung, die naturgemäß keine guten Kostendeckungsbeiträge für viele Internetprojekte bringen kann.

Anders sieht es wohl teilweise aus bei sehr themenspezifischen Seiten. Dort sehe ich persönlich AdSense im klaren Vorteil, weil die einfach wohl ein größeres Portfolio an Werbekunden haben.

Für Seiten wie Schweizer-Franken.ch oder für Gold-und-Silber.ch ist es sicher so, daß Adiro hier nicht so gute Einblendungen liefern kann. Es ist auf jeden Fall eine interessante und unaufdringliche Ergänzung zu AdSense-Werbung.

 

 

 

 

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Mirago: Alternative zu AdSense und zur AdSense-Suche

Mirago ist ein Vermarkter, der auf die drei Bereiche kontextuelle Internet-Werbung und InText-Werbung baut.
Darüberhinaus bietet Migrago auch eine eigene Web-Suche-Werbung an, womit Mirago nicht nur Adsense-Alternative und AdSense-Ergänzung ist, sondern auch eine Alternatvie für die AdSense-Suche darstellt.

Die Internet-Werbung von Mirago kann man auf Suchergebnisseiten einsetzen und auch in Internetinhalten.
Schlüsselwort selbst bestimmen

Bei Mirago muß man immer ein Schlüsselwort angeben, um für sein Webprojekt passende Werbung angezeigt zu bekommen.

Das kann Vor- und Nachteile haben. Automatisierte Werbung von AdSense bringt oft wenig, weil sie nicht immer optimal ist.

Man kann bei Mirago insofern beeinflussen, welche Werbung man auf seinen Seiten haben will und wird hierbei nicht bevormundet wie bei AdSense der Fall, wo Werber alles mögliche entscheiden können und etliche Wahlmöglichkeiten haben, aber Webseitenbetreiber (Denglisch „publisher“) kaum wählen können, außer entscheiden, wenn sie bestimmte Werbung nicht haben möchten auf ihren Webseiten.

Einen eigenen Werbeoptmierer wie bei „Google AdSense“, der automatisch Inhalte von Webseiten ausliest und auswertet, hat Mirago nicht.

Mit Rechtschreibung hat es Mirago nicht so. Da heißt es mit sogenanntem Deppenleerzeichen (Deppen Leer Zeichen) etwa „Mirago Partner Produkte“. Die Rechtschreibung – äh „Recht Schreibung“ – läßt also grüßen.

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AdSense-Alternative und In-Text-Werbeanbieter Vibrant

Vibrant Media ist einer der weltgrößten Anbieter für InText-Werbung sowie auch andere kontextgesteuerte Werbeformen. Schwerpunkt liegt offenbar auf dem englischsprachigen Bereich, was für Kunden aus dem deutschsprachigen Bereich evtl. nachteilhaft sein könnte. Aber wir haben Vibrant noch nicht getestet, sondern sind gerade dabei.

Die In-Text-Werbung wird nur per Klick vergütet, die Banner-Werbung hingegen per Sichtung (TKP).

Vibrant

Vibrant

Weil Vibrant nicht nur im deutschsprachigen Raum aktiv ist, ist der Intext-Werbeanbieter und Banner-Vermarkter speziell für mehrsprachige Webseiten und international ausgerichtete Webprojekte sehr interessant.

Allerdings soll gemäß Berichten Vibrant (wir testen erst gerade) die Auszahlungsdauer extrem lang sein. Es wird per Überweisung ausgezahlt und dies schon ab 1 Euro, allerdings dauert die Auszahlung offenbar 1,5 Monate, wenn es hochkommt.

Noch ein Nachteil von Vibrant gemäß Interneterfahrungsberichten: Der Standardvertrag sieht exklusive Bindung an VibrantMedia und darüberhinaus auch eine Mindestlaufzeit von 1 Jahr vor.

Sowas ist für den deutschsprachigen Raum sehr ungewohnt.

Vibrant schreibt Im Unterschied zu anderen kontextuellen Targeting-Technologien, die ausschließlich die Semantik zugrundelegen, umfaßt Vibrants Algorithmus neben der semantischen Anaylse auch die Häufigkeit der Begriffe, die Position auf der Seite, den Datenkode sowie die demografischen Informationen. So kann Vibrant die kontextuell wirklich wichtigen Begriffe erkennen und relevante Werbung garantieren.

Alles klar, Herr Professor?

Nicht? Mir auch nicht.

„… die ausschließlich die Semantik zugrundelegen“… Hm.

Oder hat jemand eine Ahnung, was aus dem Stehgreif Targeting oder Semantik bedeuten?

Lust, zu „guhgeln“, hab ich das nicht. Insofern: Die Selbstbeschreibung bzw. Eigenbewerbung für die Anwerbung von Webseitenbetreibern ist seitens Vibrant nicht gerade ansprechend und verständlich.

Nur zu hoffen steht dann, daß die eingeblendete Werbung passender ist als die Eigenwerbung…

Obwohl – jetzt hat mich das doch mal interessiert und ich hab „geguhgelt“ was Semantik genau heißt in der Werbesprache.

Das Internetlexikon Wikipedia spuckt dazu eine ellenlange Abhandlung aus. Die ersten Sätze daraus:

Semantik (von Altgriechisch σημαίνειν sēmaínein „bezeichnen“, „zum Zeichen gehörig“), auch Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen. Zeichen können in diesem Fall Wörter, Phrasen oder Symbole sein. Die Semantik beschäftigt sich typischerweise mit den Beziehungen zwischen Zeichen und Bedeutungen dieser Zeichen. Soweit Semantik sich mit Zeichen aller Art befasst, ist sie ein Teilbereich der Semiotik (Zeichentheorie); sofern sie sich nur mit sprachlichen Zeichen befasst, ist sie eine Teildisziplin der Linguistik (Sprachwissenschaft).

Jetzt alles klarer?

Man kann nur wirklich hoffen, daß Vibrant nicht so kundenfeinlich Internetwerbung schaltet, wie es sich als Firma selbst präsentiert bzw. in Eigenwerbung unverständlich anpreist. Man fragt sich unwillkürlich: Wer hat denn den mißlungenen Werbetext für die Eigenpräsentation / Eigenwerbung bitte entworfen?

Und hinsichtlich Zielgruppe:

An wen richtet sich Vibrant? Ausschließlich an Hochschulprofessoren, die Webseiten betreiben? Oder an normale Menschen / Internetblogbetreiber und Internetunternehmer usw.?

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