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Category Archive:Informatik-Aufträge

ASALneu: Bund bricht abermals ein teures Informatikprojekt ab

Der Bund bricht nach Insieme also wieder ein Informatikprojekt ab.

Die Kosten für den Steuerzahler sind abermals enorm.

Von diesem amerikanischen Weltkonzern trennte sich jetzt die Bundesverwaltung: CSC / HCL

Von diesem amerikanischen Weltkonzern trennte sich jetzt die Bundesverwaltung: CSC / HCL

Damals wurden erst 102,4 Millionen Franken Steuergelder verbrannt, später war von 116 Millionen die Rede, später erhob sogar die Bundesanwaltschaft Anklage (März 2015).

Diesmal dürfte es sich im unteren Millionenbereich bewegen, angeblich sogar „nur“ hunderttausende Franken.

Ob das so stimmt, darf bezweifelt werden.

Egal, es gibt jedenfalls eine Parallele bei beiden Fällen.

In beiden Fällen setzte die Bundesverwaltung auf ausländische Anbieter.

Damals erst auf den amerikanischen Konzern Unisys, später auf andere ausländisch beherrschte Firmen. Schlüsselfigur war am Schluß ein Deutscher, der kräftig abgkassierte.

Allein für die Jahre 2008 bis 2012 schloß die Bundesverwaltung über 300 externe Informatik-Dienstleistungsverträge ab mit einem Volumen von 55,9 Millionen Franken.

Die durchschnittlichen Stundenansätze von 220 Franken, beim Hauptlieferanten sogar von 320 Franken, sprechen für üppiges Geldkassieren.

Warum eigentlich nimmt die Bundesverwaltung für Informatik-Aufträge immer große Konzerne aus dem Ausland? Die es überhaupt nicht juckt, wenn was schiefläuft und denen er Ansehensverlust sonstwo vorbeigeht?

Hat die Schweiz keine Informatikfirmen?

Die Bundesverwaltung schadet nicht nur dem Steuerzahler und sich selbst, sondern auch dem Informatikstandort, dem IT-Standort Schweiz.

Sie erweckt den Eindruck, als könnte die Schweizer Wirtschaft keine IT-Dienstleistungen erbringen.

Remo Maßat

 

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