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Category Archive:Domänen

Vorsicht vor Domain mit Endung .ag! (AG-Domain)

Cham24 post on Januar 24th, 2018
Posted in Domainrecht, Domänen Tags: ,

DieDomain-Endung .ag ist auch in der Schweiz sehr beliebt.

Nicht nur für Aktiengesellschaften.

Sondern auch für den Kanton Aargau, der ja bekanntermaßen das Kürzel AG trägt.

Der Inhaber von “b.ag” stellte fest, dass er die am 9. November 2010 registrierte AG-Domain nicht mehr besaß, sondern sie mit einem »registry lock« belegt worden war.

Begründung für die Wegnahme:

Ein-Zeichen-Domains wären angeblich auf einer »reserved«-Liste, sodaß der Domainname “b.ag” gar nicht hätte registriert werden dürfen.

Dass dieser Zustand schon sieben Jahre andauert, spielte für die Registry offenbar keine Rolle.

Zweiter Vorwurf: Er hätte die Domain nicht genutzt, sondern auf Sedo zum Verkauf offeriert. Das wäre ein Verstoß gegen die Registry-Richtlinien.

Kein Scherz!

Wie man das Vertrauen in eine Domainendung zerstört, lesen Sie hier:

https://www.namepros.com/threads/ag-registry-is-taking-7-years-old-ag-domain-away-from-me-holds-many-other-ag-domains-hostages.1055001/

Nic.ch ständig nicht erreichbar

Cham24 post on Januar 24th, 2018
Posted in Nic.ch / Stiftung Switch

Ist es Ihnen auch schon aufgefallen?

Ständig fällt die Webseite von Nic.ch von der äußerst umstrittenen Stiftung Switch aus.

Heute schon wieder. Also fange ich einmal an, das zu dokumentieren. Denn eine Domain-Abfrage, also daß man prüfen und nachsehen kann, ob eine Domain registriert oder frei ist und wer Inhaber ist bei registrierten Domains, das sollte eigentlich wirklich funktionieren. Wir sind ja nicht in einem Entwicklungsland.

 

EU-Domain beliebt? – von wegen…

Cham24 post on Dezember 20th, 2017
Posted in Domänen Tags: , , , ,

Die EU-Domain wird kaum genutzt und die Registrationszahlen gehen zurück, viele EU-Domänen werden nicht mehr verlängert.

Ein möglicher Grund ist natürlich, daß viele Firmen die EU-Domain meiden, weil die EU in ihrer heutigen Form unbeliebt ist und für Schulden, Mißerfolg, Gängelei (Glühbirnenverbot, EU-Bananenkrümmungsgrad-Verordnung usw. usf) steht. Und für Staatsbankrotte und Pleiten sowie Bürokratie.

Wer also als Unternehmen auf eine EU-Domain setzen will und damit ein klares Bekenntnis zur EU zeigen will oder damit Internationalität ausstrahlen will, der sollte sich das gut überlegen.

Denn bei vielen Konsumenten ist die EU so beliebt wie Hundekot am Schuh. Großbritannien ist jüngst sogar per Volksabstimmung ausgetreten, viele andere würden es gerne auch, wenn sie abstimmen dürften.

Nur Länder wie die Türkei hingegen wollen eintreten bzw. inzwischen wohl auch selbst dieses Land nicht mehr.

Doch zu den Zahlen und Fakten der Domainendung .eu:

In der Startphase kam es zu Schlagzeilen, weil Domainer zahlreiche EU-Domains registrierten in der Hoffnung, sie teuer wiederverkaufen zu können: Im Dezember 2006 lag die EU-Domain so mit 2,4 Millionen registrierten Domains im internationalen Vergleich an dritter Stelle aller ccTLDs hinter .de und .uk.

Mitte 2007 war sie auf den 5. Platz zurückgefallen.

Anfang 2010 waren 3,2 Millionen .eu-Domains angemeldet – immer noch Platz fünf im internationalen Vergleich.

Im August 2012 lag die EU-Domain nur noch auf dem neunten Platz aller Top-Level-Domains.

Ende 2012 existierten insgesamt 3,7 Millionen .eu-Domains (5,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor)

Seitdem stieg die Zahl registrierter .eu-Domains allerdings kaum noch an, und ging im Jahr 2015 sogar erstmals zurück auf nun 3,8 Millionen.

Mitte 2016 fiel sie im internationalen Vergleich hinter .ru (Rußland) und .br (Brasilien) aus den ersten zehn Plätzen heraus.

Die Hoffnung der Domänenhändler, die EU-Domänen teuer verkaufen zu können, dürfte sich also bei vielen zerschlagen haben ähnlich wie bei der Domain-Endung .mobi.

Nicht mal international agierende Firmen wie Autohersteller nutzen EU-Domain noch

Im Februar 2012 gab eine Studie darüber Auskunft, inwiefern .eu-Domains durch Automobilhersteller aktiv genutzt werden.

Nach Auswertung der 70 bekanntesten Unternehmen stellte sich heraus, dass zwar 70 Prozent eine .eu-Domain registriert haben, jedoch nur sechs Prozent der untersuchten Anbieter unter dieser eigene Inhalte bereitstellt. Über 60 Prozent nutzen ihre .eu-Domain nicht aktiv und verwenden sie beispielsweise nur als Weiterleitung auf andere Websites. In 27 Prozent der Fälle war der Autohersteller sogar nicht Inhaber der korrespondierenden .eu-Domain.

Fazit: Die EU-Domain ist nicht beliebt, im Gegenteil.

Sedo-Preisvorschlagstool ist Schrott, nicht die Domain

Gestern berichtete ich über einen Domainverkaufs-GAU, der einem offenbar ahnungslosem Domainverkäufer passiert ist.

Weil er Sedo vertraute.

Wer nicht glaubt, hier der Beweis: Das Sedo-Preisvorschlagstool ist wirklich Schrott. Nicht die Domain.

Wer nicht glaubt, hier der Beweis: Das Sedo-Preisvorschlagstool ist wirklich Schrott. Nicht die Domain.

Aus aktuellem heutigem Anlaß komme ich nochmals auf das Preisvorschlagstool von Sedo zurück. Es ist haarsträubend.

Sedo bewertet mit dem Preisvorschlagswerkzeug (Preisvorschlagstool) Domänen mit Minimum 299 USD.

Also offenbar quasi die Untergrenze für Domainschrott, also Domains, die quasi wertlos sind.

Eine Untergrenze, die Sedo vermutlich nur deshalb gesetzt hat, einfach, weil sie davon ausgehen, daß niemand Domänen registriert, die völlig wertlos sind und dann sicherheitshalber einen Betrag von gegen null, also die 299 USD vorschlagen.

Um nicht der Peinlichkeit ausgesetzt zu sein, eine werthaltige Domain mal mit 0 USD zu bewerten oder mit 50 oder so.

Sedo stuft Premium-DE-Domain als Schrott ein

Gerade ließ ich interessenshalber einmal die Domain Schlüsselprofis.de bewerten. Einfach so.

Sedo stuft sie als Schrott ein.

Eine Domain, mit der man deutschlandweit einen Schlüsseldienst-Service etablieren kann.
Kurz, einprägsam, Wiedererkennungswert, universal.

In dem Bereich sind alle solchen Domänen schon weg, man muß sonst immer ausweichen auf Domänen mit Zusätzen und hat dann mit dem Zusatz aber immer nur 1 Stadt erfaßt:

https://www.schluesseldienst-berlin.de/
http://schluesselnotdienstberlin.de
https://www.schlossprofi-berlin.de/

Fazit zum Sedo-Preisvorschlagstool:

Das Sedo-Domainpreisvorschlagstool ist schrott. Nicht die Domain.

Hier meine Verhandlungsansätze für die bestreffenden Domains. Sicher ist dort noch Spielraum und man kann diskutieren, ob zu hoch. Aber jemand, der einen deutschlandweites Schlüsseldienst-Angebot etablieren will, der wird am Markt nicht viel Auswahl finden und es kann erfahrungsgemäß auch gut und gerne zu einem Preis führen, der 10.000 Franken oder 15.000 Franken bzw. Euro geben kann.

Denn es finden sich nicht viele bzw. wohl gar keine Domains, die gut einprägsam sind, daß man eine deutschlandweite (oder schweizweite, oder österreich-weite) Marke damit aufbauen könnte.

Sedo-Preisvorschlag: Nicht vertrauenswürdig! – Dümmster Domainverkäufer dank Sedo

Der Sedo-Preisvorschlag ist ein Vorschlag, den Sedo macht, wenn man Domains zum Verkauf stellt.

Diesem sollte man nicht vertrauen.

Denn die Algorythem dieses Preisvorschlags-Werkzeugs sind so schlecht programmiert, daß selbst eine 3-Buchstaben-Domain wie DWN.com mit nichtmal 3.000 Euro bewertet wurde.

Dummerweise vertraute der offenbar naive Käufer dem Sedo-Preisvorschlags-System und machte so seine Sedo-Erfahrungen bzw. verkaufte für 2.999 Euro.

Einziger Trost: Er geht wohl in die Geschichte ein als dümmster Domainverkäufer. Mindestens des Jahres 2017.

In den USA wird heftig drüber diskutiert, z. B. hier:

Earlier this year, someone got a steal on a 3-letter .com (DWN.com) due to the seller trusting Sedo’s “suggested price” of €2,999 Euros and setting that as the “Buy It Now”, see:

https://www.thedomains.com/2017/03/28/sedo-weekly-sales-may-contain-value-buy-year/
https://www.thedomains.com/2017/03/29/sedo-lead-seller-dwn-com-price-low/

So, one shouldn’t trust automated domain valuation systems.

Originalbeitrag: https://www.namepros.com/threads/sedo-suggested-price-1-999-should-i-trust-it.1044250/

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