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Category Archive:Tech allgemein

Datenrettung: Was tun, wenn nichts mehr geht?

Cham24 post on Mai 14th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags:

Wer hat sowas noch nicht erlebt?

Auf einmal Bildschirm vom Compi schwarz, natürlich hat man keine Sicherung kürzlich gemacht, obwohl man es besser weiß.

Oder Glas Wein abends auf dem Sofa umgekippt und schon gibt das Macbook keinen Mucks mehr von sich.

Gestolpert und Laptop runtergefallen, Bildschirm schwarz: Unangenhem Situation, wenn man auf Geschäftsreise ist und seine Daten braucht...

Gestolpert und Laptop runtergefallen, Bildschirm schwarz: Unangenhem Situation, wenn man auf Geschäftsreise ist und seine Daten braucht…

Mir vor Jahren passiert und natürlich hatte ich auch keine Sicherung.

Datenverlust: Horror für Privatpersonen aber vor allem Firmen

Aber nicht nur physische Beschädigungen, sondern auch andere Ausfälle durch Programmprobleme oder auch Häcker können auftreten.

So berichtet die zahnlose Meldestelle Melani, die mehr einer Statistikbehörde für Datenverluste entspricht, laufend neue Angriffe in ihren Jahresberichten.

Wan nun tun?

Man kann sich nun selber rantrauen, Bekannte fragen und sich helfen lassen von Kollegen. Ich hatte es in mehreren Fällen geschafft, es hinzubekommen und Daten zu retten.

Allerdings bin ich auch etwas IT-affin als Geschäftsführer einer Internetfirma.

Den meisten Leuten dürfte es so gehen, daß sie keine Möglichkeiten kennen, wie man die Daten möglichst sicher retten kann.

Und auch keine Nerven haben, vieles auszuprobieren.

Darüberhinaus dürfte es bei den allermeisten Betroffenen auch so sein, daß man schnell wieder an seine Daten will.

Besonders betroffene Leute …

Besonders bei Leuten, die nicht Lust haben einen geräuschvollen und stromfressenden Sicherungsapparello am Schreibtisch laufen zu haben (der – so war es bei mir – genau dann ausfällt, wenn man ihn ein einziges mal wirklich gebraucht hätte).

Und bei Leuten, die nicht Datendiensten in den USA wie Dropbox, Microsoft OneDrive, Apple-Cloud-Diensten und was-weiß-ich, was es noch alles am Markt gibt, vertrauen.

Wer einmal erlebt hat, daß er keinen Zugriff mehr auf sein Google-Konto hat und Gmail sämtliche Mails löscht (!), vertraut solchen Diensten kaum noch.

Hinzu kommt die Snowden-Thematik.

Es ist bekannt, daß Apple, Microsoft und anderen US-Konzerne von Datenschutz wenig bis gar nichts halten und Daten munter weitergeben.

Was tun?

Die Preise der Datenrettung unterscheiden sich je nach Dringlichkeit stark.

Die Preise der Datenrettung unterscheiden sich je nach Dringlichkeit stark.

Doch eben: Was tun, wenn man eine Datenrettung braucht und solchen Speicherdiensten mit ihren Wolken (clouds) nicht vertraut hat und auch nicht kürzlich eine Sicherung gezogen hat von der Festplatte?

Hier ist dann die Möglichkeit, sich an einen professionellen Datenrettungsdienst zu wenden.

Es kostet hier die Datenrettung, je nachdem, wie dringlich es ist.

Preise für Datenrettung richten sich nach Zeit

Die Preise sind stark gestaffelt. Wer Zeit hat und nur irgendwann gern wieder seine Ferienfotos und anderen Bilder sowie die Korrespondenz mit Freunden und Notizen etc. wiederhaben will, für den ist sogar die Diagnose gratis.

Wer innert 2 bis 4 Tagen eine Diagnose braucht, muß zahlen und wer sofort mit Abholung wissen will, wie die Möglichkeiten sind, zahlt 350 Franken für eine Festplatten-Datenrettung bzw. die Diagnose.

Die Datenrettung kostet extra, aber bevor man selber anfängt zu tüfteln und die Zeit dafür rechnet und die Gefahr, daß man möglicherweise mehr kaputt macht, der spart sich lieber seine Versuche.

Auch bei der Rettung der Festplattendaten geht es dann nach Dringlichkeit. Wer 1  bis 2 Wochen Zeit hat, für den wird es billiger als für jemanden, der sofort Hilfe braucht.

Physiche und logische Schäden

Man unterscheidet beim oben genannten Anbieter übrigens nach physischen und logischen Schäden.

Logische Schäden sind billiger, vermutlich sind damit digitale Schäden gemeint.

Physische Schäden sind jedenfalls teurer, “logische” Schäden billiger. Logische Schäden sind anscheinend solche, bei denen physisch nichts beschädigt ist und keine Ersatzkomponenten beschafft werden müssen.

Keine Daten, keine Kosten

Wer keine Daten erhält, muß übrigens nichts zahlen. Und geworben wird mit einer Erfolgsquote von 95%.

Das klingt gut.

So oder so

Ich habe zweimal den Fall gehabt, daß mir die Daten ganz verlorengegangen sind und ich hätte gerne die Preise für Datenrettung bezahlt. Allerdings war es dort gar nicht mehr möglich, denn in beiden Fällen wurde mir das Läpptopp auf Reisen gestohlen.

 

 

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WordPress gehackt – was tun, um Schaden zu verhindern?

Cham24 post on April 30th, 2018
Posted in Tech allgemein, Wordpress

WordPress ist weit verbreitet, sehr weit in der westlichen Welt.

Aber leider hat es immer wieder Sicherheitslücken.

Sicherheitslücken, die für viel Unbill sorgen können. Eine Firmenwebseite, eine Politikerwebseite oder Künstlerwebseite, die nicht erreichbar ist.

Oder ein ganzer Shop.

Doch nicht nur das.

Es ist der Horror für jeden Domaininhaber

Wenn Häcker auf WordPress zugreifen, dann kommt oft weiterer Ärger auf den Webseitenbesitzer zu.

Sofern die Webseite nämlich für illegale Aktivitäten gebraucht wird, zum Beispiel für die Verbreitung von Schadkode oder eine Betrugsseite aufgeschaltet oder auch nur verlinkt wird, so greift in der Schweiz der Staat ein.

Schweiz besonders rigide

Die Schweiz, die für sich in Anspruch nimmt, das “sicherste Internet der Welt” zu bieten (Zitat Nic.ch) ist hier besonders rigide:

Um die Internetnutzer von .ch-Websites noch effektiver vor Gefahren im Internet zu schützen, hat die Stiftung Switch, die mit der Verwaltung der CH-Domänen vom Bakom (Bundesamt für Komunikation) beauftragt ist, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei (fedpol) und anderen Schweizer Behörden ein rigoroses Durchgreifen implementiert.

1. Webseiten, die gehäckt wurden und Schadkode oder Betrug ermöglichen, werden zuerst angeschrieben und müssen innert 24 Stunden reagieren.

2. Danach erfolgt die Sperre.

Doch noch mehr Ärger für den Domaininhaber.

3. Zugleich wird der Hoster angeschrieben.

4. Und auch noch der Domain-Registrar.

Alle werden informiert über den verseuchten Kode. Manche Hoster und Domain-Registrare haben in den AGB, daß in solchen Fällen, da der Rechtsdienst (das “legal department”) in Anspruch genommen wird, horrende Anwaltsstundensätze berechnet werden. Dies ist zum Beispiel beim Domain-Registrar EuroDNS der Fall.

So oder so.

Erst Sperre, dann Domain-Löschung!

5. Reagieren nun die Beteiligten nicht binnen 24 Stunden und entfernen den entsprechenden Kode aus der WordPress-Seite, sperrt Switch komplett die betreffende Domain.

6. Doch mehr noch: Nicht nur die Webseite des Häck-Opfers ist nicht mehr zu erreichen.

7. Die Domain wird anschließend gelöscht, sofern der Domäneninhaber nicht reagiert.

Gerade private Domain-Inhaber stehen dann erschrocken da.

Aber auch kommerzielle Domaininahber.

Was tun?

Nun steht man vor der Wahl:

Selbst rangehen (Zeitaufwand, ungewisser Erfolg) oder professionelle Hilfe (Kosten)?

Es bleibt hier dann nur die Wahl für den Laien als auch den Profi, entweder selbst zu versuchen, den Kode zu löschen, der Häckkode ist.

Oder fremde Hilfe zu holen.

Das Problem ist hierbei, daß selbst, wenn man zum Beispiel den Hoster bittet, alte Webseiteninhalte wieder einzuspielen, daß oft nach kurzer Zeit, oft Minuten, wieder Häckkode auf der Seite ist, weil die Sicherheitslücke eben halt noch besteht.

Hilfe kann man sich holen bei Experten, die auf solche Probleme spezialisiert sind.

Hier mit Vorteil jemanden aus dem ebenfalls deutschsprachigen Ausland, denn dort ist es güstiger: http://website-bereinigung.de/wordpress-gehackt

Es kostet zwar immer.

Doch wenn man die Zeit rechnet, sich selbst damit rumzuschlagen, ist es vergleichweise sogar sehr billig.

Und hierbei noch nichtmal eingerechnet den Schaden, der entsteht, wenn auf der eigenen Webseite plötzlich Pornobilder kommen oder der Webshop nicht erreichbar ist und es massive Umsatzeinbußen gibt.

Daher ist es eine Marktlücke, die allerdings nur wenige bedienen (weil es eine aufwändige und undankbare Arbeit ist), den Dreck weguzumachen und Häckkode zu beseitigen.

WordPress wird halt immer unsicherer. Auch, wenn es so beliebt ist.

Oder gerade deswegen.

Ich hatte mich mehrfach dazu geäußert auf diesem Blog, zum Beispiel hier.

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Whatsapp-Alternativen: Signal-Messenger

Cham24 post on April 26th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags: , ,

Aufgrunddessen, daß heutzutage nahezu jede Plattform einen eigenen Messenger besitzt, existiert eine Masse an solchen Diensten.

So konkurrenziert zum Beispiel Facebook sogar (das zu Facebook gehörende / gekaufte) Unternehmen Whatsapp durch einen eigenen Messenger.

Wie Facebook und damit auch Whatsapp mit den Daten der Anwender umgeht, sorgte immer wieder für Skandale.

Wie bei allen alterativen Messengern ist der Nachteil von Whatsapp-Alternativen, daß es nicht soviele Nutzer gibt.

Dafür aber hat man Datenschutz und Sicherheit.

Doch was sind Whatsapp-Alternativen?

Der Messenger Signal ist eine gute Alternative zu WhatsApp für jeden, der ein ausgesprochen hohes Maß an Sicherheit möchte.

Wikipedia schreibt: “Signal nutzt zur Umgehung von Zensur sogenanntes Domain Fronting, welches zum Ziel hat, den Endpunkt einer Kommunikation zu verschleiern. Hierbei “versteckt” sich Signal hinter beliebten Diensten, die aufgrund ihrer Popularität nicht vom Zensor abgeschaltet werden können.”

Nicht einmal Regierungen – zuletzt hat es Ägypten erfolglos versucht – können Signal angreifen.

Ein weiterer Vorteil von Signal ist, daß es gratis ist und zudem für alle verbreiteten Geräte erhältlich ist.

Auch verschlüsselte Telefonate

Zudem sind verschlüsselte, sichere Telefonate möglich.

Wer finanziert es?

Was Signal sympathisch macht, ist, daß die Firma, die dahinter steckt, Open Whisper Systems, sich via Spenden finanziert, nicht durch Werbung.

Brian Acton, ein Mitgründer vom an Facebook verkauften Dienst WhatsApp, hat 50 Millionen Dollar via gemeinnütziger Organisation in Signal gesteckt.

Signal wird von Stiftungen gestützt wie der “Freedom of the Press Foundation”.

Auch für den Compi

Seit Ende 2017 gibt es das verschlüsselte “Tschätt”-Programm auch für den Compi, womit Signal auch stationär und nicht mehr nur mobil nutzbar ist.

Wer gerne an einer großen Tastatur tippt, der weiß dies zu schätzen.

Weitere Messenger

Ein weiterer kompromißloser Messenger ist Kontalk.

Auch er wird verschlüsselt und von einer breiten Gemeinschaft unterstützt, die ihn weiterentwickelt. Das Programm ist im Gegensatz zu Threema aus der Schweiz quelloffen.

 

 

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Tod von Flash

Cham24 post on April 15th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Flash soll eingestellt werden.

Mit Lightspark gibt es eine Alternative für Windows-Rechner. https://en.freedownloadmanager.org/Windows-PC/Lightspark-FREE.html

Hier ein Artikel zum Tod von Flash.

http://www.maclife.de/news/adobe-flash-soll-2020-sterben-10094217.html

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Internetprojekte finanzieren: Alternative Schwarmfinanzierungs-Plattformen

Cham24 post on März 30th, 2018
Posted in Tech allgemein Tags: , , ,

Wer heutzutage ein Internetprojekt oder ein Internetunternehmen als Neugründung (sogenanntes “startup”, was auch immer das heißen soll), finanzieren will, ist nicht mehr zwingend auf Bankenkredite oder große Kapitalgeber in Form von Beteiligungsfonds etc. angewiesen.

Er hat die Möglichkeit, sein Projekt über Privatkreditseiten vorzustellen oder über Schwarmfinanzierungsseiten (Crowdfunding pages). Ohne den klassischen Weg über Banken, internetbasiert über Schwarmfinanzierungs-Plattformen, welche einen oder mehrere Geldgeber (die Masse / engl “crowd”) und einen Kapitalnehmer (Privatperson) zusammenbringen.

Anders als bei Hypotheken von privat ist für Anleger das Risiko allerdings sehr hoch, daß sie ihr Geld verlieren. Denn eine Hypothek kann nur ausfallen, wenn die Liegenschaft nichts mehr wert ist. Was in Ostdeutschland oder Spanien und vielen anderen Ländern Europas immer wieder vorgekommen ist, hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Die Immobilienpreise steigen kontinuierlich seit über hunderten Jahren mit Ausnahme ganz weniger Gegenden wie dem nationalistisch und sozialistisch (man müßte fast sagen national-sozialistisch) geprägten Jura oder dem abgelgenen Misox, das weder von der Deutschschweiz noch von Italien oder dem Tessin aus gut zu erreichen ist.

Doch zurück zu Beteiligungen an Neugründungen oder an Internetprojekten.

Hier bedenke man, daß 80% der heute in diesem Monat eingetragenen Neugründungen in der Schweiz gemäß Handelsregisterstatistik schon nach nur 5 Jahren nicht mehr existieren und wieder aus dem Handelsregister gelöscht sind.

Eine Statistik, die nur wenige kennen.

Die anderen Firmen dürften aber in der Zwischenzeit Gewinn erwirtschaften und die Blume aufgegangen sein.

Die Schwarmfinanzierungsplattform Wemakeit hat sich klar linksaußen positioniert. Sie prüfte die NoBillag-Sammlung und tötete das Projekt ab, NACHDEM sie es starten ließ und man merkte, daß viele Leute es unterstützen und nicht nur linken Medienbrei im Staatsfernsehen SRF wollen.

Wichtig ist daher, wenn man sich an Neugründungen beteiligt, daß man sein Geld streut.

Dies wird auf sogenannten Schwarmfinanzierungplattformen möglich. Viele Anleger geben pro Projekt ein bißchen. So minimieren sie ihr Risiko.

Die Kapitalleihe von privat wird übrigens mit dem total bescheuerten denglischen Begriff “P2P Lending” bezeichnet (Peer-to-Peer).

Einige Anbieter (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Bondora

https://www.bondora.com/de/p2p-kredite

Bei dem aus Estland, dem digitalen Zentrum Europas, kommenden Unternehmen ist nicht nur die Registrierung gratis.

Sondern auch der Darlehensantrag und die Kreditprüfung sind kostenlos.

Außerdem können auch Geldanleger ihre Anlagen ohne Vertragsgebühr vornehmen.

Bondora ist eine der ältesten P2P-Plattformen.

Hier ein kritischer Bericht aus Zinsanlegersicht über Bondora: http://www.p2phero.com/2017/09/19/bondora-ist-keine-plattform-fuer-p2p-anfaenger/

SwissPeers

https://www.swisspeers.ch

Wemakeit

Bei dieser Schwarmfinanzierungsplattform handelt es sich klar um ein politisches (linksaußen positioniert) Portal.

Finanziert ausschließlich linke Projekte, zum Beispiel aus dem Kulturbereich aber auch politische Aktionen gegen konservative Parteien “Mir langts”-Kampagne usw.

Geeignet zum Beispiel für Leute, die irgend ein linkgrünes oder linkes Internetprojekt finanzieren wollen.

Alle anderen Projekte lieber woanders starten: Denn hier kann es auch vorkommen, daß die Plattform ein Projekt absichtlich (nach Genehmigung, Prüfung und Start) abbläst, wenn es nach Ansicht der Plattforminhaber angeblich nicht links ist.

Und Gegenprojekte finanziert, siehe Bild rechts.

Weitere “P2P-Lending”-Plattformen

Hier noch einige P2P-Plattformen, die nicht in der Schweiz aktiv sind.

Younited Credit

Das bereits 2009 in Frankreich gegründete Finanzunternehmen startete 2011 als Plattform für P2P-Crowdlending (Kreditvergabe direkt zwischen Privatpersonen) und expandierte im März 2016 nach Italien. Nach Erhalt einer Banklizenz wagt Younited nun zusätzlich den Sprung in den deutschen Festgeldmarkt.

Zopa

Alteingesessener Anbieter, Seite nur auf Englisch.

https://www.zopa.com

 

 

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