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Category Archive:Tech allgemein

Urheberrecht: Wann kann man gefahrlos Fotos und Bilder nehmen?

Cham24 post on Juli 1st, 2019
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Es fragt sich, wann man überhaupt gefahrlos Bilder und Fotos aus dem Internet nehmen kann.

Weithin gilt die Meinung, man dürfe doch einfach allgemein alle Bilder und Fotos aus dem Internet einfach so nehmen. Dies entspräche doch dem Urgedanken des Internets, so gegenüber dem Verfasser dieser Zeilen sogar ein Gemeindekanzlist.

Diese Auffassung ist aber falsch. Ein Internetprofi oder Internetrechtsprofi wie ein Internetanwalt etwa könnten hier bloß den Kopf schütteln.

Natürlich kann man darüber streiten, was der Urgedanke des Internets ist oder nicht ist oder war.

Doch rechtlich gesehen muß man das aktuelle Recht beachten, nicht etwaige Urgedanken oder eigene Gedanken.

Bilder einfach so nehmen?

Dies ist erlaubt bei historischen Bildern und Fotos, deren Urheberrecht abgelaufen ist.

Also bei Bildern und Fotos, bei denen weder der Urheber selbst noch seine Erben noch irgendwelche Urheberrechtsansprüche haben.

Es gibt sogar Anbieter, die gezielt solche alten Werke wieder neu publizieren.

Zum Beispiel alte Bücher neu auflegen, deren Urheberrechte abgelaufen sind.

Oder Bilder als Plakate anbieten von berühmten verstorbenen Malern, deren 70-Jahresfrist abgelaufen ist.

Seinen Höhepunkt findet dies sogar darin, daß manche Anbieter für Leute, die es besonders authentisch mögen, solche Bilder nachmalen lassen.

Wer also einen Van Gogh als Ölgemälde an der Wand in seinem Wohnzimmer oder in seinem Büro hinter seinem Schreibtisch hängen haben will, der kann das durchaus machen.

Heutzutage sogar verhältnismäßig günstig.

Bei günstigen Anbietern ist dies sogar schon für wenige hundert Franken bzw. Euro möglich (außerhalb der Schweiz ist es noch günstiger…)

Beispiel eines Anbieters, der – legal – Kopien historischer Gemälde anbietet: www.kunstkopie-gemaelde.com

Was auch erlaubt ist

Auch erlaubt ist die Verwendung von Bildern mit noch nicht abgelaufenem Urheberrecht aber bei denen der Urheberrechteinhaber ausdrücklich auf seiner Urheberrecht verzichtet hat.

Hierbei gibt es nebst dem sämtlichen Verzicht auf alle Urheberrechte auch verschiedene Abstufungen, die kaum jemand versteht, weil sie oft englischsprachige Lizenzen beinhalten.

Fallstricke

Bei solchen Lizenzen wird auf z. B. eine Namensnennung gefordert.

Also man darf zum Beispiel ein Bild frei verwenden, aber man darf nicht unterlassen, den Urheber des Bildes namentlich zu nennen.

Dies oft bei ganz banalen Bildern wie dem Foto eines herkömmlichen Apfels.

Das gibt natürlich dann rechtliche Fallstricke, weil ja niemand damit rechnet, beim Foto eines 0815-Apfels den Urheber nennen zu müssen.

Dies ist aber zum Beispiel bei der berühmt-berüchtigten Falle “Marions Kochbuch” der Fall.

Siehe hierzu einen Bericht auf Heise.de

Auch Kochbücher können gefährlich sein, etwa das von einer gewissen Marion (Symbolbild)

Auch Kochbücher können gefährlich sein, etwa das von einer gewissen Marion (Symbolbild)

Welche Rechte gibt es noch?

Zuerst einmal sind zu nennen die Fotografenrechte (das Recht an der Arbeit, der Abbildung).

Dann aber gibt es auch sogenannte Persönlichkeitsrechte wie (das Recht am eigenen Bild)).

Aber auch gibt es desweiteren Markenrechte und andere Rechte Dritter (Abbildungen von Marken, staatshoheitlich geschützte Zeichen wie zum Beispiel laut Wappenschutzgesetz das Wappen der Schweiz, welches nur Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft verwenden dürfen oder solche Firmen, die historisch ein Recht darauf haben wie z. B. Victorinox usw.)

Fazit

Wir können also festhalten, daß vieles verboten ist aber auch manches erlaubt.

Historische Gemälde nachmalen zu lassen, deren Urheberrechte abgelaufen sind, ist erlaubt.

Aber vieles andere eben wiederrum nicht.

 

 

Wenn man einen ausländischen Anwalt aus DE braucht: Abmahnwelle Deutschland schwappt auch in die Schweiz manchmal

 

In der Schweiz geht es beim Urheberrecht wesentlich rechtsstaatlicher zu als in Deutschland.

Warum ist das so?

Berühmt-berüchtigt ist zum Beispiel die sogenannte “Abmahnwelle” in Deutschland.

Einen Begriff, den man in der Schweiz meist nicht mal kennt.

Beleuchten wir die Unterschiede.

Beleuchten wir Unterschiede und Abgründe des (deutschen) Internetrechts bzw. Urheberrechts.

"Vor Gericht sind alle gleich: Die Armen arm, die Reichen reich" sagte mir mal ein Anwalt (der horrende Rechnungen zu stellen pflegt). Aber nicht zwischen Leuten, die sich teure Anwälte irgendwie noch leisten können oder solchen, die das nicht können, gibt es Unterschiede. Auch zwischen DE und CH gibt es als Beispiel genannt massivste Unterschiede, auch bzw. vor allen Dingen im Internetrecht und in punkto Freiheit.

“Vor Gericht sind alle gleich: Die Armen arm, die Reichen reich” sagte mir mal ein Anwalt (der horrende Rechnungen zu stellen pflegt). Aber nicht nur zwischen Leuten, die sich teure Anwälte irgendwie noch leisten können oder solchen, die das nicht können, gibt es Unterschiede. Auch zwischen DE und CH gibt es als Beispiel genannt massivste Unterschiede, auch bzw. vor allen Dingen im Internetrecht und in punkto Freiheit.

Horrende Anwaltsgebühren

In Deutschland kann jemand, der sich in seinen Urheberrechten, beispielsweise bei Verwendung eines Bildes / Fotos ohne Genehmigung sofort eines Anwalts bedienen und die Kosten auf den angeblichen oder tatsächlichen Urheberrechtsverletzer abwälzen.

In der Schweiz ist dies hingegen verboten.

In Deutschland kann es einem Familienvater passieren, daß er eine abertauschenfache Euro-Rechnung in der Post hat von einem Anwalt, weil seine 10jährige Tochter ein Bild vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland auf Facebook oder sonstwo gepostet hat. Ohne die Urheberin, die Fotografin oder den Fotograf zu nennen.

Er muß das zahlen!

In der Schweiz muß man zuerst jemanden auffordern, die Urheberrechtsverletzung zu unterlassen. Erst danach kann man rechtlich vorgehen.

Und außerdem erhält man man nur Geld, wenn man nachweisen kann, daß mit dem verletzten Urheberrecht Geld verdient wurde.

Nur Einnahmen können eingeklagt werden

Also ein Beispiel:
Ich fotografiere einen Großbrand wie den von der Landi Thusis und der Blick oder 20 Min oder eine andere Regenbogenpresse-Zeitung nimmt das Bild von mir ungefragt und unerlaubt und steigert damit ihre Auflage, dann kann ich klagen auf einen Teil der Einnahmen.

Dies ist mir aber verunmöglicht, wenn ich das Bild auf dem privaten FB-Profil einer 10-jährigen wiederfinde.

In Deutschland kann der Vater mit 4stelligen Kosten eingedeckt werden. In der Schweiz muß man zuerst die Eltern auffordern, ihr Kind anzuhalten, die Urheberrechtsverletzung zu unterlassen und erst dann könnte man (könnte!) rechtlich vorgehen.

Daher macht das kein Mensch, der bei gesundem Verstand ist. Und auch in Deutschland würde niemand Eltern 10jähriger abmahnen, wenn es nicht rechtlich möchlich wäre, daß es perfide Abmahnanwälte gibt, die mit Fotografen usw. zusammenarbeiten, um gezielt Leute abzuzocken.

Beispielfall: Recht vor Gnade

Ein Beispielfall ist der, daß eine unbedarfte Praktikantin einer (schweizerischen) Internetfirma in Chur das von Steuergeldern (!) bezahlte Foto des ehemaligen Bundespräsidenten Wulff nahm und für einen redaktionellen Bericht auf einer Internetzeitung verwandte.

Ein deutscher Abmahnanwalt ging regelmäßig das Internet über die Bildersuche von Google durch, um Bilder einer Mandantin (mit der er vermutlich Halbe-Halbe machte) zu finden, welche Fotografin war und das Glück hatte, eben jeden von der deutschen Regierung erteilten Auftrag erhalten zu haben, der von Steuergeldern (nochmals erwähne ich dies) bezahlt wurde.

Er erwirkte eine Klage beim Amtsgericht in Deutschland, der entsprochen wurde und zog anschließend das Urteil in die Schweiz (per Rechtshilfe usw.) weiter.

Wer also denkt, daß es ihn nichts angeht, nur weil im Ausland geklagt wird gegen ihn, kann sich täuschen.

Es wäre angeraten, hier sich einen ausländischen deutschen Anwalt zu nehmen.

Was im vorliegenden Falle nicht gemacht wurde.

Die Kosten und Forderungen des perfiden Anwalts und seiner Fotografin beliefen sich schlußendlich auf über 10.000 Franken.

Und der Inhaber der besagten Internetfirma, welche die Internetzeitung mit dem Foto veröffentlicht hatte, stand vor der Wahlt, dem Anwalt diesen Betrag zu zahlen. Oder etwas anderes zu machen.

Pech hatte er schlußendlich nur deswegen, weil die GmbH gelöscht wurde, weil deren Inhaberschaft nicht einsah, einem Anwalts-Hai 10.000 (!) Franken zu zahlen, die ihm nicht zustehen.

Übrigens kann man in Deutschland sogar strafrechtlich wegen sowas belangt werden, sofern Absicht unterstellt wird, also strafrechtlich relevantes Verhalten.

Dann kann man sich gleich bzw. sollte man sich gleich einen ausländischen, deutschen Strafverteidiger suchen.

Das Landgericht Hamburg hat sich in Deutschland - aus welchen unerklärlichen Gründen - einen Namen als Instanz gemacht. Was viele nicht wissen in der Schweiz: Man kann sich in Deutschland anders als bei Kantonsgerichten nicht vor Landgerichten selbst vertreten. Ohne Anwalt gilt man als "nicht erschienen", auch, wenn man da-war vor Ort und aus der Schweiz anreiste. Man kassiert dann ein sogenanntes VU (Versäumnisurteil) in der Regel und muß zahlen, weil eine deutsche Forderung auch in die Schweiz hinein gemäß Abkommen vollstrecktbar ist. (Bild einer hamburgischen Anwaltskanzlei: <a href="https://www.straf-verteidigung.de">www.straf-verteidigung.de</a>)

Das Landgericht Hamburg hat sich in Deutschland – aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer – einen Namen als Instanz im Internetrecht gemacht. Was viele nicht wissen in der Schweiz: Man kann sich in Deutschland anders als bei Kantonsgerichten nicht vor Landgerichten selbst vertreten. Ohne Anwalt gilt man als “nicht erschienen”, auch, wenn man da-war vor Ort und aus der Schweiz anreiste. Das ist alles andere als ungefährlich, sondern auch, wenn es dem Schweizer Demokratieverständnis in krassester Weise wiederspricht, daß sich ein Mann nicht selbst vertreten darf, führt es zu fatalen Folgen. Man kassiert dann ein sogenanntes VU (Versäumnisurteil) in der Regel und muß zahlen, weil eine deutsche Forderung auch in die Schweiz hinein gemäß Abkommen vollstrecktbar ist. (Bild einer hamburgischen Anwaltskanzlei: www.straf-verteidigung.de)

Grenzen der Digitalisierung und überwundene Grenzen

Cham24 post on Juni 3rd, 2019
Posted in Tech allgemein

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und mit ihr auch eine Dematerialisierung, ein Begriff, der eigentlich deutlicher ausdrückt, was mit Digitalisierung geschieht.

Denn es wird nicht nur eine Digitalisierung geschaffen, sondern es kommt auch etwas anderes weg.

Es verschwindet etwas.

Beispiel Buchhaltung: Es verschwinden die Bundesordner, die Aktenordner mit Buchhaltungsbelegen. Sie werden durch Smartfon-Fotos von Buchhaltungsbelegen, von digitalen Rechnungen in Form von Dateien etc. ersetzt.

Beispiel Fotoalbum: Es verschwindet, man hat die Fotos auf dem Smartfon und – wenn man daran denkt – in einer Sicherungsdatei. Oder – wer sich das Risiko einzugehen traut – der hat sie in der Wolke, der sogenannten “cloud”.

Ähnlich auch beim Schriftverkehr: Rechnungen aber auch Briefe werden nicht mehr auf Papier ausgedruckt, das zuvor aus gefällten Bäumen unter viel Energieaufwand hergestellt wird. Sie werden digital verschickt ohne Kuvert und ohne Briefmarke. Viele Firmen verlangen sogar Gebühren für Kunden, die noch auf Ausdrucke und Versand per Post bestehen.

Auch Bankzahlungen am Schalter aufzugeben geht immer mehr zurück. Es zeigt sich dies u. a. an den Poststellen-Schließungen.

Oder auch Bahnbillette. In einem ersten Schritt der Schalterschließungen wurden die Billettautomaten geschaffen, jetzt sollen sogar diese abgeschafft werden laut SBB-Plänen und alles nur noch per “Äpp” funktionieren.

Die Digitalisierung geht mit Entmaterialisierung einher.

Die Digitalisierung geht mit Entmaterialisierung einher.

Wo sind die Grenzen der Digitalisierung?

Es gibt aber Grenzen der Digitalisierung.

Essen etwa kann man nicht digital zu sich nehmen. Oder eine Reise kann man zwar digital machen heutzutage, aber es ist nicht das Gleiche.

Auch andere Dienstleistungen und Produkte wie zum Beispiel Massagen oder Gesundheitsdienstleistungen durch Ärzte und Krankenschwestern lassen sich nur teilweise digitalisieren.

Es gibt sogar bis heute bei zahlreichen Spitälern die Doktrin, daß der Patient vorbeikommen muß, keine digitalen Fotos mailen darf vorab. Was sicher falsch ist, denn selbst schlechte Fotos können schon oft eine grobe Diagnose ermöglichen und einen Patient zumindest schon der richtigen Abteilung zuweisen oder sogar ihm mitteilen, wie er durch Selbstmedikamentation etwas tun kann.

Gewisse Bereiche wie zum Beispiel der Gesundheitsbereich lassen nur teilweise eine Digitalisierung zu

Gewisse Bereiche wie zum Beispiel der Gesundheitsbereich lassen nur teilweise eine Digitalisierung zu

Fließende Bereiche der Digitalisierung

In vielen Bereichen ist – dies zeigt das obige Beispiel – eine fließende Grenze der Digitalisierung zu sehen.

Zum Beispiel bei Lebensmitteln. Die großen Versorger wie Migros oder Coop haben beide mit LeShop bzw. Coop@home auch digitale Shops.

Aber das Essen muß natürlich geliefert werden, die Lebensmittel sollen schließlich nicht digital konsumiert werden, sondern im Magen von Menschen landen.

Auch Catering-Dienste liefern so natürlich das Essen, das bestellt wurde an.

Was aber nicht heißt, daß die Bestellvorgänge und viele andere Dinge nicht digital erledigt werden können.

Nur wenige Catering-Dienste beschränken sich bei ihrer Webseite ausschließlich auf die Firmenpräsentation, bei den meisten kann man inzwischen digital bestellen.

Fotoausriß: Catering-Firma aus Hamburg mit großem "digitalen" Angebot

Fotoausriß: Catering-Firma aus Hamburg mit großem “digitalen” Angebot (www.daily-catering.de)

Inkscape für Linux bzw. unter Linux mint / ubuntu installieren

Inkscape ist ein super Graphikprogramm.

Inkscape unter Linux, geht das?

Ja.

Inkscape (https://inkscape.org/de/), das professionelle und gute Graphikprogramm für Äppel (apple) gibt es auch für Linux:

Bzw. es läßt sich unter Linux installieren.

Installieren in Linux Mint / Ubuntu via PPA-Törminäl-Kommando (ppa terminal command):

sudo add-apt-repository ppa:inkscape.dev/stable

Hier ein Vid dazu:

Paypal: Fügen Sie eine Kreditkarte hinzu, um den Einkauf abzuschließen.

Trotz Guthaben kommt bei Paypal im Zuge einer Zahlung die Aufforderung, eine Kreditkarte hinzuzufügen.

Aber ich besitze erstens keine und zweitens weiß ich auch nicht, was es soll, eine Kreditkarte hinzuzufügen, wenn hunderte Franken Guthaben auf dem Paypalkonto sind und ich eine Zahlung einer Rechnung von 5 Franken an Hostpoint sowie weitere Rechnungen des Anbieters bezahlen will, die alle durch Guthaben auf dem Paypalkonto gedeckt sind.

Es ergibt auch keinen Sinn, über 3,5% Paypalgebühren (zzgl. der Einmalgebühr) zu zahlen und dann zusätzlich noch Kreditkartenkosten, weil dann von einer Kreditkarte abgebucht wird.

Dann könnte man ja gleich mit Kreditkarte zahlen, abgesehen davon, daß ich keine habe und keine will.

Erneuter Versuch, mit Paypal zu zahlen, diesmal die nächste Rechnung über 35 Franken. Vllt. lag es ja an der Referenznummer oder irgendetwas anderem:

Genau das Gleiche.

Schon wieder Aufforderung, eine Kreditkarte hinzuzufügen kommt.

Die Frage ist, ob das von Hostpoint oder von Paypal so festgelegt ist.

Bei Paypal hatte ich sonst noch nie die Aufforderung erhalten, eine Kreditkarte hinzuzufügen, was ja auch keinen Sinn macht.

Denn Paypal ist ja gerade eine Alternative zu einer Kreditkarten-Zahlung.

+++ REKLAME: