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Category Archive:Tech allgemein

Cookies: Wie wir „geskännt“ und „geträckt“ werden

bildschirmfoto-2016-12-27-um-23-12-55Wozu die auf der Festplatte von Anbietern platzierten Mini-Nachverfolgungsprogramme, sogenannte „cookies“ führen können, erlebte ich gerade.

Nachdem ich die Seite Textilhandel.ch mit Inhalten erneuerte und dabei auch über Schwangerschaftsmode schrieb (Umstandsmode) muß ich auf der Seite von C & A gelandet sein.

Hierbei pflanzte C & A eine Spähprogramm und Nachverfolgungsprogramm (tracking program) auf meinem Rechner und merkte sich meine IP. Sodaß beim Anklicken von Werbung auf einem Blog namens www.Danisch.de nun Schwangerschaftsmode angezeigt wurde.

Einzig das Problem: Bin als Mann natürlich nicht schwanger und werde es auch nie sein : – )

Aber wahnsinnig, zu merken, wie man gespeichert und geskännt (durchleuchtet) und geträckt (nachverfolgt) wird mittels Skänn- und Träckingprogrammen (Nachverfolgungsprogrammen), die heimlich und unbewußt irgendwann installiert wurden auf der eigenen Festplatte, als man eine Seite besuchte. Die auch dann installiert wurden, wenn man nicht auf „ich stimme zu“ beim „Cockie-„Hinweis klickte.

Wieviele Hintergrundprogramme auf dem eigenen Rechner laufen, wenn man zustimmt oder auch nicht zustimmt, daß Cookies benutzt werden, was nichts anderes heißt, daß man dem Seitenbetreiber erlaubt, kleine Überwachungsprogramme auf dem Rechner zu speichern, die nebenbeibemerkt auch alles langsamer machen.

Weil sie ständig mit den Datensammlern der ganzen Seitenbetreiber im Hintergrund kommunizieren ohne, daß man es merkt.

Erstaunlich, daß Google, wo ja großen Wert auf Geschwindigkeit gelegt wird, solche Skänn- und Träcking-Seiten nicht abstuft. Aber eben auch nicht erstaunlich, dann der größte Träcker und Skänner ist ja Google selbst.

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Digitalisierung: Schwarmfinanzierung und Hilfsorganisationen

Admin24 post on Dezember 22nd, 2016
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Weltweit ist die Schweiz eine der spendenfreudigsten Nationen. So wurden 2014 zirka 1,7 Milliarden CHF an Hilfsorganisationen gespendet.

Was ein Einzelner nicht schultern könnte, macht die Masse, die Menge an Menschen (Englisch "crowd")

Was ein Einzelner nicht schultern könnte, macht die Masse, die Menge an Menschen (Englisch „crowd“)

Internet-Spenden ist dabei der bisher noch wenig am Wenigsten genutzte Kanal: 99% aller Schweizer Spenden gelangen über konventionelle Zahlungskanäle, wie z.B. Post- und Banküberweisungen zu den Organisationen.

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der immer stärker anwachsenden Nutzung des Internets per Smartphone wird hier sicherlich in den nächsten Jahren viel passieren.

Schwarmfinanzierung für Kinderhilfswerke und andere NGOs

Abgesehen von der Möglichkeit, direkt auf den NGO-Webseiten eine Donation vorzunehmen, versuchen einige Hilfsorganisationen heute auch, mit der Zeit zu gehen und haben die Schwarmfinanzierung (Englisch „crowdfunding“) für sich entdeckt.

Dabei geht es darum, wie schon der Name sagt, ein Projekt oder ein Produkt mithilfe vieler Personen (einer Masse an Personen, auf Englisch Crowd) zu finanzieren (engl. Funding).

Stark als Schwarm: Was alleine nicht finanziert werden hätte können, schafft der Schwarm.

Stark als Schwarm: Was alleine nicht finanziert werden hätte können, schafft der Schwarm.

Die berühmtesten ausländischen Plattformen fürs Schwarmfinanzierung sind Kickstarter und Indiegogo, die vor 7 bzw. 8 Jahren ins Leben gerufen wurden. Ergänzend zu den Großen gibt es auch nationale oder immer spezialisiertere Nischenplattformen, wie z.B. letshelp.ch für’s Online Spenden.

Sogar die Großen steigen in das Geschäft ein und haben entdeckt, wie beliebt Schwarmfinanzierung ist: Als erste Bank der Schweiz hat die BLKB 2014 eine eigene Schwarm-Plattform unter Kooperation mit Swisscom gestartet.

Auf den Plattformen erfährt der Geldgeber in der Regel ganz transparent, welcher Zielwert angestrebt wird, wofür die Gelder genau verwendet werden sollen, wie lange die Finanzierungs-Kampagne noch läuft, von wie vielen Unterstützern die Kampagne bereits unterstützt wird und wie viel bereits gesammelt worden ist.

Auch Politiker sammeln auf diese Weise Geld. So etwa Regierungsrat Christian Rathgeb aus dem Domleschg (Rhäzüns), von dem man eigentlich annehmen müßte, daß er mit hunderttausenden Franken Jahreseinkünften und mit Vermögen genug Geld hätte, das zu finanzieren. Aber er fand die Spender für die Aktion, seine Postkartensammlung als Buch herauszugeben.

Die Macht der Masse.

Die Macht der Masse.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht von einem Vorhaben zu lesen ist, daß eine Idee oder ein Projekt mittels Menge an Leuten (Schwarm) finanziert wurde.

Sogar ganze Brücken werden mittels Masse (Schwarm) finanziert, so z. B. im Aargau.

Die per Schwarmfinanzierung gesammelten Gelder sind hierbei stets projekt- bzw. zweckgebunden, d.h. an eine spezielle Aktion geknüpft.

Zurzeit läuft zum Beispiel eine Aktion von SOS-Kinderdorf Schweiz für den Bau von 30 Latrinen in Maradi im Niger, bei der man ganz gezielt wählen kann, für welchen Aspekt des Baus man spenden möchte, von der Hygiene-Schulung bis zum Abfluss.

Geldsammlung für Latrinenbau in Niger

Diese Geldsammel-Kampagne ist Teil des Familienstärkungsprogrammes des Kinderhilfswerks. Beim Familienstärkungsprogramm geht es darum, Kindern und Jugendlichen das Aufwachsen in einem positiven und förderlichen (also auch gesundheitsförderlichem) Umfeld zu ermöglichen.

Um die Gesundheit der 300 ärmsten Bewohner Maradis, 240 davon Kindern, zu verbessern, sollen die per Crowdfunding finanzierten Latrinen die Praxis ablösen, dass die Kinder ihre Notdurft in Plastiksäcken verrichten, die anschließend zur Deponie gebracht werden.

Eine Praxis, die nicht nur hygienisch bedenklich ist, sondern vor Allem Krankheiten und Durchfall und als Folge Mangelernährung bei den Kindern mit sich bringt.

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Umlaute, Szett und Sonderzeichen in Html

Admin24 post on Dezember 3rd, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Es gibt für Umlaute, das Szett und andere Sonderzeichen wie Paragraph usw. klare Html-Standards.

Das ß ist in Html klar definiert (Bildschirmfotoausriß: ß bei Googel-Bildersuche)

Das ß ist in Html klar definiert (Bildschirmfotoausriß: ß bei Googel-Bildersuche)

Und mit diesen Standards können auch sämtliche Sonderzeichen ausländischer Sprachen (die ja in diesen Sprachen gar keine Sonderzeichen sind, sondern nur aus amerikanischer Sicht) dargestellt werden.

Z. B. Russisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Griechisch, Polnisch, Dänisch und so weiter.

Hier die wichtigsten Html-Standards für deutsche Umlaute und das deutsche Szett sowie andere für den deutschsprachigen Raum bedeutende Sonderzeichen.

      ä -> ä

Ä -> Ä

ö -> ö

Ö -> Ö

ü -> ü

Ü -> Ü

ß -> ß

€ -> €

& -> &

§ -> §

< -> &lt;

> -> &gt;

„ -> &quot;

© -> &copy;

• -> &bull

® -> &reg;

| -> |

 

Hier noch die wichtigsten Html-Umsetzungen für ausländische Buchstaben:

Á &Aacute

á &aacute;

 &Acirc;

â &acirc;

´ &acute;
Æ &AElig;
æ &aelig;
À &Agrave;

à &agrave;
ℵ &alefsym;
Α &Alpha;
α &alpha;

& &amp;
∧ &and;
∠ &ang;
Å &Aring;

å &aring;
≈ &asymp;
à&Atilde;
ã &atilde;

Ä &Auml;
ä &auml;
„ &bdquo;
Î’ &Beta;

β &beta;
¦ &brvbar;
• &bull;
∩ &cap;

Ç &Ccedil;
ç &ccedil;
¸ &cedil;
¢ &cent;

Χ &Chi;
χ &chi;
ˆ &circ;
♣ &clubs;

≅ &cong;
↵ &crarr;
∪ &cup;

¤ &curren;
† &dagger;
‡ &Dagger;
↓ &darr;

⇓ &dArr;
° &deg;
Δ &Delta;
δ &delta;

♦ &diams;
÷ &divide;
É &Eacute;
é &eacute;

Ê &Ecirc;
ê &ecirc;
È &Egrave;
è &egrave;

∅ &empty;
  &emsp;
  &ensp;
Ε &Epsilon;

ε &epsilon;
≡ &equiv;
Η &Eta;
η &eta;

Р&ETH;
ð &eth;
Ë &Euml;
ë &euml;

€ &euro;
∃ &exist;
Æ’ &fnof;
∀ &forall;

½ &frac12;
¼ &frac14;
¾ &frac34;
⁄ &frasl;

Γ &Gamma;
γ &gamma;
≥ &ge;
> &gt;

↔ &harr;
⇔ &hArr;
♥ &hearts;
… &hellip;

Í &Iacute;
í &iacute;
Π&Icirc;
î &icirc;

¡ &iexcl;
Ì &Igrave;
ì &igrave;
â„‘ &image;

∞ &infin;
∫ &int;
Ι &Iota;
ι &iota;

¿ &iquest;
∈ &isin;
Ï &Iuml;
ï &iuml;

Κ &Kappa;
κ &kappa;
Λ &Lambda;
λ &lambda;

〈 &lang;
« &laquo;
← &larr;
⇐ &lArr;

⌈ &lceil;
“ &ldquo;
≤ &le;
⌊ &lfloor;

∗ &lowast;
â—Š &loz;
‎ &lrm;
‹ &lsaquo;

‘ &lsquo;
< &lt;
¯ &macr;
— &mdash;

µ &micro;
· &middot;
− &minus;
Îœ &Mu;

μ &mu;
∇ &nabla;
&nbsp;
– &ndash;

≠ &ne;
∋ &ni;
¬ &not;
∉ &notin;

⊄ &nsub;
Ñ &Ntilde;
ñ &ntilde;
Ν &Nu;

ν &nu;
Ó &Oacute;
ó &oacute;
Ô &Ocirc;

ô &ocirc;
Å’ &OElig;
Å“ &oelig;
Ò &Ograve;

ò &ograve;
‾ &oline;
Ω &Omega;
ω &omega;

Ο &Omicron;
ο &omicron;
⊕ &oplus;
∨ &or;

ª &ordf;
º &ordm;
Ø &Oslash;
ø &oslash;

Õ &Otilde;
õ &otilde;
⊗ &otimes;
¶ &para;
∂ &part;
‰ &permil;

⊥ &perp;
Φ &Phi;
φ &phi;
Î  &Pi;

Ï€ &pi;
Ï– &piv;
± &plusmn;
£ &pound;

′ &prime;
″ &Prime;
∏ &prod;
∝ &prop;

Ψ &Psi;
ψ &psi;
„ &quot;
√ &radic;

〉 &rang;
» &raquo;
→ &rarr;
⇒ &rArr;

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Å¡ &scaron;
â‹… &sdot;
§ &sect;
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Σ &Sigma;
σ &sigma;
Ï‚ &sigmaf;
∼ &sim;

â™  &spades;
⊂ &sub;
⊆ &sube;
∑ &sum;

⊃ &sup;
¹ &sup1;
² &sup2;
³ &sup3;

⊇ &supe;
ß &szlig;
Τ &Tau;
Ï„ &tau;

∴ &there4;
Θ &Theta;
θ &theta;
Ï‘ &thetasym;

  &thinsp;
Þ &THORN;
þ &thorn;
Ëœ &tilde;

× &times;
â„¢ &trade;
Ú &Uacute;
ú &uacute;

↑ &uarr;
⇑ &uArr;
Û &Ucirc;
û &ucirc;

Ù &Ugrave;
ù &ugrave;
¨ &uml;
Ï’ &upsih;

Î¥ &Upsilon;
Ï… &upsilon;
Ü &Uuml;
ü &uuml;

℘ &weierp;
Ξ &Xi;
ξ &xi;
Ý &Yacute;

ý &yacute;
¥ &yen;
ÿ &yuml;
Ÿ &Yuml;

Ζ &Zeta;
ζ &zeta;
‍ &zwj;
‌ &zwnj;

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Christoph Blocher kriegt sein erstes Smartfon : – )

Admin24 post on November 30th, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: , ,

Lustig zu hören, wie Blocher, einer der mächtigsten Leute der Schweiz und nebenbei ja auch Medienunternehmer, seine Erfahrungen schildert, die er mit seinem ersten Smartfon macht:

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Nicht ok: PDF-Datenblätter im heutigen Internet

Admin24 post on November 28th, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: , ,

Die Marke „Ok“ ist definitiv im Internet noch nicht angekommen.

Ausgerechnet die Internet-Tarife als PDF ins Internet zu stellen und die Telefon-Tarife. So 1995 muß man erstmal sein.

Das ist dumm und nicht ok,-

Am Natel sieht das Ganze dann so aus wie unten. Jedes Kind weiß heute, daß man im mobilen Zeitalter keine PDFs auf Webseiten hochlädt.

Google stuft inzwischen solche nutzer-feindlichen Seiten ja sogar ab. TalkEasy GmbH sollte sich umbenennen in Sprich-schwierig GmbH oder sowas (oder am besten direkt eine Markenagentur kontaktieren und sich erklären lassen, wieviel Sinn es macht, einen Firmennamen zu haben, der vom Markenauftritt abweicht. Nachdem jemand im Hause war, der sich mit Internet und Nutzerfreundlichkeit / „user experience“ etwas auskennt.

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Domaindiscount24 nicht erreichbar

Admin24 post on November 26th, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Das ist aber ein sehr ungünstiger Zeitpunkt für Wartungsarbeiten. Halb 10 Uhr morgens an einem Samstag und 10 Uhr immer noch nicht erreichbar:

bildschirmfoto-2016-11-26-um-10-01-06

Nachtrag: Insgesamt war Domaindiscount24 stundenlang „offlein“, auch noch nach 11 Uhr, danach habe ich nicht mehr geschaut.

domaindiscount24-auch-um-11-uhr-noch-offlein

 

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Neue Domain-Endung „.blog“

Admin24 post on November 21st, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: , ,

Eine Blog-Domain ist seit heute registrierbar.

Schöne, einsilbige Endung.

ABER:
Alles, was interessant ist, kostet ein derartiges Vermögen an Jahresgebühr, daß man es vergessen kann.

Generische Begriffe wie Technik.blog z. B. kann man für eine Jahresgebühr von schlappen 2.750 Franken kaufen. Oder Mueller.blog kostet ebensoviel. Wer bezahlt sowas als Jahresgebühr?

Da wird derjenige eher Müllerblog.ch sichern.

Und generell: Wer z. B. einen Schweizer Blog unter seinem Namen machen will, der wählt wohl eher z. B. Mustermann-Blog.ch als Mustermann.blog.

Wobei die Endung durchaus reizvoll und schön ist und mit nur einer Silbe auch nicht so übel lang wie manch andere Strohfeuer-Domänenendungen. Insofern hat sie wohl Zukunft.

In der Schweiz ist die Domänenendung für Endkunden um die 40 Franken zu haben. Was auch schon viele dazu bringen dürfte, ihre CH-Domäne über Infomaniak (8,9 Fr.) als Endkunden zu registrieren und nicht die Blog-Domäne, die 400% teurer ist.

Was natürlich saudoof ist von Automattic (denen gehört die Endung), daß diese Amerikaner noch nicht kapiert haben, daß wir in einer globalen Welt leben, in der nicht alle Englisch als Sprache haben. So sind IDN-Domänen bei der Endung Blog nicht erlaubt.

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Versuche, von Hostmonster technischen Support zu erhalten: Ein Erfahrungsbericht

Admin24 post on Oktober 13th, 2016
Posted in Tech allgemein Tags: ,

Man wartet nicht wie im Formular stand kurz, sondern sehr lang, aber es funktioniert nicht, per Chat Kontakt aufzunehmen. Dabei ist das neuerdings die einzige Möglichkeit (alternativ nur noch Anruf in die USA!).

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Neuer Anlauf, mit Hostmonster Kontakt aufzunehmen. Erfahrungen wieder negativ:

nauer-hostmonsteranlauf

neuer-anlauf

wieder-geht-bei-hostmonster-das-chatformular-nicht
Auch weitere Versuche, den Support zu kontaktieren via Echtzeit („live chat“) liefen natürlich fehl.

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Ladezeit mobiler Webseite verkürzen: AMP

AMP steht für „Accelerated mobile pages project“. Es wird vermutlich wichtig werden für Webprogrammierung und für Suchmaschinenoptimierung sowieso. Also kurz: Für den Erfolg von Webprojekten im Internet:

Das Projekt soll die Ladezeit mobiler Webseite verkürzen.

Hierbei handelt es sich um eine freie Html-Spezifikation (free / open source specification) bzw. eine Rahmenstruktur (ein „framework“).

AMP soll die Ladegeschindigkeit der Webseiten, besonders mobiler Webseiten, schneller machen

AMP soll die Ladegeschindigkeit der Webseiten, besonders mobiler Webseiten, schneller machen

„Deutliche Reduzierung der Ladezeit“

Das Ziel von AMP soll die deutliche Reduzierung der Ladezeit von Webseiten auf mobilen Endgeräten sein. Webseiten im AMP-Format sollen auch auf mobilen Endgeräten mit langsamer Internetverbindung schnell und grafisch gutaussehend angezeigt werden.

AMP wurde von Google ins Leben gerufen, um Webinhalte schneller laden zu können. Wie allgemein bekannt ist, liebt Google Geschwindigkeit, weil es die Nutzererfahrung verbessert. Seiten, die schneller laden, werden weiter oben angezeigt in den Suchergebnissen.

AMP-Html

AMP verwendet eine abgespeckte-Version von HTML, das „AMP-HTML“.

Es soll für statische Inhalte wie Nachrichte oder Blogposts verwendet werden.

Es wird beim Aufruf einer Webseite nicht erst alles langwierig geladen. Sodnern nur das, was der Seitenbesucher gerade sieht.

AMP gilt als Antwort auf „Facebook Instant Articles“. Google liefert „instant“ Suchergebnisse aus. Instant kennt man auch von anderen Produkten wie Instant-Kaffee oder Instant-Nudelsuppe. Es handelt sich hierbei um halbfertige Produkte.

Was heißt überhaupt „instant“?

Instant ist ein Lehnwort aus dem Englischen und bedeutet zu Deutsch nichts anderes als sofort. Irgendwelche Werbeaffen haben dann „instant“ offenbar für besser gehalten, weil es kein Mensch so gut versteht wie „sofort“, wo jeder weiß, was gemeint ist. Wieder einmal zeigt sich hier, wie doof Denglisch ist und wie es das Leben erschwert.

Aber zurück zu AMP:

Im Gegensatz zu Facebook Instant Articles ist AMP wie schon am Anfang erwähnt freie Programmierung („open-source“).

Außerdem wird es bereits von vielen Diensten wie Twitter, Pinterest oder LinkedIn unterstützt.

AMP für WP (WordPress): https://de.wordpress.org/plugins/amp/

Hat jemand Erfahrungen mit AMP?

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Ladezeiten, Bürokratie-Aufwand und Sicherheit: WordPress meiden!

 

Natürlich ist WordPress eine ganz tolle Sache für Blogs (obwohl es auch dort inzwischen mindestens ebenbürtige Programmierungen bzw. WordPress-Alternativen gibt).

Aber für einfache Seiten, die kaum ständig geändert werden und nicht gerade hunderte oder tausende Beiträge bekommen werden, ist WordPress so überflüssig wie ein Kropf.

Das habe ich schon oft geschrieben.

Es ist unsicher, es ist wartungsintensiv – nein – wartungsintensivst, es kommen schneller neue Versionen als man kucken kann und es ist irre langsam. Und es benötigt eine Datenbank, was es noch langsamer und noch unsicherer und noch wartungsintensiver macht.

Besonders sind auch die ständigen Versionen und schon fast wöchentlichen Erweiterungs-Aktualisierungen für jemand, der mehrere Webseiten hat, nicht mehr leistbar. Sobald es 10 Seiten sind mit WP wird es schon sehr kompliziert.

Aber jemand, der 20 oder mehr Seiten mit WordPress freiwillig bewirtschaftet, der müßte masochistisch veranlagt sein.

Und auch mit der Google-Freundlichkeit ist es nicht weit her. Es wimmelt nur so von SEO-Erweiterungen. Wozu braucht es die, wenn WP doch angeblich soooo suchmaschinenfreundlich ist?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß schlanke, schnell-ladende CMS wie Mozilo, Typesetter-CMS, Nibbleblog, Getsimple-CMS, CMSimple_XH oder GPEasy für kleine Seiten eine bombastisch bessere Einstufung bei Google bringen als das WP, das mittlerweile jeder nutzt.

Auf Selbstständig-im-Netz.de fand ich diesen Beitrag eines Studenten namens Christian, der mir aus dem Herzen spricht:

Mit welcher Technik hast du deine Nischensite umgesetzt? Welche Plugins sind dir am wichtigsten?

Auch wenn viele bei ihren Nischenseiten auf WordPress schwören, setze ich das Blogsystem nur in den seltensten Fällen für meine Nischenseiten ein. Der Grund liegt einfach in dem überhöhten administrativen Aufwand, insbesondere wenn es um die Sicherheit geht. 

Bei einer oder zwei Nischenseiten mag das ja noch überblickbar sein, mein Portfolio umfasst aber momentan eine dreistellig Anzahl an Seiten, die sich über die Zeit angesammelt haben, da möchte ich mir Mehraufwand möglichst sparen. 

Und auch wenn das mit WordPress Multisite inzwischen kein Problem ist, muss man ja auch mal ehrlich sagen, dass solch eine CMS ursprünglich ja einmal für das regelmäßige veröffentlichen von Beiträgen gedacht war. Dies ist ja gerade bei einer Nischenseite eher nicht der Fall, weshalb meiner Meinung damit einfach mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. 

Klar muss man im Gegenzug auf nette Plugins verzichten, dafür bekommt man eine bessere Performance, eine höher Sicherheit und mehr Flexibilität.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe die Nischenseite ganz klassisch von Hand in HTML und PHP umgesetzt. Da ich mir das Design-Template gekauft habe, war das dann auch gar kein großer Aufwand.“

Ganzes Gespräch hier

Remo Maßat

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