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Category Archive:Tech allgemein

Wikipedia als lauteste Stimme gegen EU-Urheberrechtsgesetz: Angst davor, daß eigene Autoren Mist bauen? Angst vor Zwang zur Deanonymisierung?

Wer heute Wikipedia aufruft, der gelangt nicht zum gewünschten Wikipedia-Artikel, sondern liest das untige Beklagen über das neue Urheberrechtsgesetz in der EU.

Wikipedia wäre gut beraten, wenn sie ihren politisch und ideologisch motivierten Autoren einmal sagen würden, daß sie sauber schreiben sollen und es sich bei Wikipedia um ein Lexikon handelt, nicht um ein Agitationsinstrument.

Noch schlimmer sind hier nur noch die – offenkundig zahlreichen – Autoren wie Benutzer Feliks alias Jörg Egerer bzw. Jörg Matthias Grünewald, die im Dunkel der Wikipedia-Anonymität ihre Macht dazu nutzen, um persönliche Fehden auszutragen. Also von Leuten, die sich nicht mögen, wie z. B. ehemaligen Klassenkameraden, die heute prominent geworden sind – im Gegensatz zu ihm – einfach die Wikipedia-Artikel negativ umschreiben, um nur eines dieser schrecklichen / erschreckenden Beispiele anzuführen, das die Öffentlichkeit dank Dirk Pohlmann und Markus Fiedler sowie der Gruppe42 nun weiß.

Angst vor Deanonymisierung? Oder wirklich nur vor dem Urheberrechtsgesetz?

Wenn das neue Urheberrechtsgesetz vor dem Wikipedia so Angst hat, kommt, hieße das wohl in der Konsequenz auch, daß das heimliche anonyme Schreiben und Agitieren (mißliebige Leute negativ darstellen, Leute, die der Wikipedia-Autor mag, positiver darstellen) nicht mehr geht.

Weil wegen der Urheberrechtshaftung möglicherweise Wikipedia gezwungen sein könnte, die Autoren nicht mehr anonym agieren zu lassen?

Es fällt jedenfalls auf, daß Wikipedia die Institution ist, die am lautesten gegen das neue EU-Urheberrechtsgesetz schreit.

Hier das, was aktuell wieder einmal auf der Wikipedia-Seite kommt:

DIES IST UNSERE LETZTE CHANCE. HELFEN SIE UNS, DAS URHEBERRECHT IN EUROPA ZU MODERNISIEREN.

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

warum können Sie Wikipedia nicht wie gewohnt benutzen? Die Autorinnen und Autoren der Wikipedia haben sich entschieden, Wikipedia heute aus Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform abzuschalten. Dieses Gesetz soll am 26. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Internetplattformen müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Beides zusammen könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.

Obwohl zumindest Wikipedia ausdrücklich von Artikel 13 der neuen Urheberrechtsrichtlinie ausgenommen ist (allerdings nicht von Artikel 11), wird das Freie Wissen selbst dann leiden, wenn Wikipedia eine Oase in der gefilterten Wüste des Internets bleibt.

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

Wir bitten Sie deshalb darum, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren und sie über Ihre Haltung zur geplanten Reform zu informieren.

Danke.

 

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Kinox.to und Alternativen

Cham24 post on Februar 2nd, 2019
Posted in Tech allgemein

Kinox.to oder Movie2k.to, bieten kostenloses Ansehen von Filmen via Stream, sind aber oft aufgrund der großen Nachfrage überlastet, genauso wie Streamcloud.

Hier einige Alternativen für Kinox.to:

KinoX Alternativ-Adressen: http://kinoS.TOhttp://kinox.TVhttp://kinox.MEhttp://kinox.SIhttp://kinox.IO
Mirrors: http://kinox.SXhttp://kinox.AMhttp://kinox.NUhttp://kinox.SGhttp://kinox.GRATIShttp://kinox.MOBIMehr: http://kinox.SHhttp://kinox.LOLhttp://kinox.WTFhttp://kinox.FUNhttp://kinox.FYIhttp://kinox.CLOUD

Wenn Kinox.to und ähnliche Seiten nicht gehen, kann das am Telekomanbieter liegen.
Mit Erweiterungen für den Browser wie AnonymoX für FF oder VPN kann Abhilfe geschaffen werden.

Deutsche Vodafone-Kunden haben hier oft ein Problem mit Kinox: Benutzt den öffentlichen Google DNS Server: 8.8.8.8, dann geht auch die .TO Domain wieder!

https://www.netzwelt.de/internet-beschleunigen/125241-google-dns-server-aendern–internet-beschleunigen-ping-verbessern.html

Ansonsten benutzt einen VPNs oder den Kostenlosen Tor-Brauser (browser)! (Windows 64 BitMacOS 64 BitLinux 64 Bit)
Torbrowser für Android Kostenlos beim Google Playstore – Tor BrowserTor im Appstore – Onion Browser

Swisscom / bluewin.ch rät: Mail-Adresse und dann Paßwort auf öffentlicher Webseite eingeben.

Cham24 post on Januar 25th, 2019
Posted in Tech allgemein

Im Zusammenhang mit einem angeblichen oder tatsächlichen ausländischen Datenlecks rät Bluewin.ch (Swisscom), seine Mail-Adresse und im Anschluß sein Paßwort in einem Formular einer öffentlich aufgeschalteten Webseite einzugeben.

Kein Scherz, lesen Sie selbst:

Werbung: Wann lohnt sich digitale Reklame, wann herkömmliche?

Gestern frug mich anläßlich eines Termins in Bern jemand, der im Internet Produkte verkaufen will, welche Werbearten ich empfehlen würde.

Ob wir Erfahrungen mit Radiowerbung hätten.

Und welche Möglichkeiten es überhaupt sonst alles gäbe.

Hier ist zuerst einmal ganz klar zu unterscheiden, WAS man bewerben will.

In die Masse oder gezielt?

Es gibt Produkte, die braucht jeder, wie zum Beispiel Nastücher, Lebenmittel etc.

Hier kann man durchaus breit werben, etwa im Radio.

Dann aber gibt es Produkte, die eine bestimmte Zielgruppe haben, beispielsweise Dessous. Hier macht es durchaus mehr Sinn, gezielt in bestimmten Publikationen, z. B. Modeblogs, Frauenzeitschriften usw. usf. zu werben.

Was ist die Zielgruppe? Und vor allen Dingen: WO ist sie?

Oder nehmen wir Luxusuhren wie ganz oben angeführt. Natürlich riet ich dem Mann ab, Luxusuhren breit zu bewerben, sofern er kein riesengroßes Büdgeh (budget) dafür hat.

Besser sei, lokal in St. Moritz, in Gstaad oder auf Anlässen zu werben, wo die Klientel sich auch aufhält, die das kauft.

Es macht kaum Sinn, in Thusis GR, Buchs SG oder in Spreitenbach ZH Luxusuhren zu bewerben. Egal, ob im Lokalradio oder in lokalen Internetmedien oder mit Flugzetteln oder sonstwas.

Digital oder herkömmlich?

Wir haben getestet mit Schlagwort AG, wie sich es auswirkt, digitale Angebote wie eine Internetzeitung oder auch Dienstleistungen in Papierform mit Flugzetteln zu bewerben.

Das Resultat:

In den Gebieten, die beworben wurden konnte keinerlei (!) zusätzliche Besucheranzahl auf den Webseiten gemessen werden. Das heißt, der Anteil der Leute, die sich den Flugzettel aus Papier aufhoben und später im Internet die Internetzeitung bzw. im anderen Fall die Dienstleistung ansahen, war derart gering, daß er nichtmal meßbar war.

Das Fazit hier: Produkte, die im Internet angeboten werden, bewirbt man mit Vorzug im Internet.

Dann ist jemand schon “onlein” und muß nur klicken. Die offenbar enorme Hürde von Papier zu Digital entfällt.

Andere physische Werbeformen

Eine Ausnahme kann hier nur sein, wenn man Werbeartikel nimmt, die nicht – wie ein Flugblatt im Briefkasten – einfach direkt in den Kübel geschmissen werden.

Werbung auf nützlichen Alltags-Gebrauchsgegenständen ist erfolgreicher als mit Flugzetteln. Und kostet nur geringfügig mehr. Wer weniger Raucher ansprechen will und mehr die Hausfrau oder den Hausmann, der kann auch Kerzenanzünder als Werbeträger nehmen. Gerade zu Weihnachten und davor, in der Adventszeit sicher eine gute Idee. (Bildquelle: www.feuerzeuge-bedrucken24.de)

Also Werbeartikel, die einen Nutzen haben und im Haushalt bleiben.

Beispiel ist hier etwa die Reklame mittels bedruckten Feuerzeugen. Das ist nützlich, man kann Kerzen, Kaminfeuer oder als Raucher auch Zigarren, Zigaretten usw. anzünden.

Kaum jemand wird ein Feuerzeug in den Müll schmeißen.

Ist auf solch einem Produkt als Werbeartikel also eine Werbebotschaft, eine Reklame, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß die Botschaft gelesen wird, die Werbung auch “ankommt”.

Sogar eine Internetpräsenz einer Firma kann man derart sicher bewerben, denn die Wahrscheinlichkeit, daß irgendwann im Laufe des langen Lebenszyklusses eines Feuerzeugs – um bei dem Beispiel zu bleiben – der Benutzer einmal die Internetadresse aus reiner Neugier aufruft, ist sehr hoch.

Selbst andernfalls hat sich der Firmenname oder das Produkt, das Angebot (z. B. eine Internetzeitung) oder die Person (ein Politiker etwa) eingeprägt.

Fazit

Man kann also keinesfalls sagen, daß im Digitalzeitalter nur digitale Werbung Sinn macht, ganz im Gegenteil. Es kommt immer auf den “Werbefall” an.

+++ REKLAME: