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Category Archive:Tech allgemein

WordPress: Alle ausstehenden Kommentare löschen

Cham24 post on Juni 16th, 2018
Posted in Tech allgemein

WordPress bietet komischerweise nicht die Möglichkeit, alle ausstehenden Kommentare auf einmal zu löschen.

Man kann immer nur ein paar markieren und dann löschen. Wer auf „Kommentare“ klickt, sieht immer nur die 20 letzten Kommentare angezeigt.

Bei rund 13.000 Kommentaren wie hier im Beispiel eine tagelange Arbeit.

Auch, angenommen, man möchte seinen Webseite mit WP auf eine kommentarlose Variante umstellen, z. B. weil es eine Firmenseite ist, die gar keine Blog und damit keine Kommentare braucht.

Vorher müssen aber erst sämtliche schon bestehenden Kommentare gelöscht werden.

Wer nun zehntausende Späm-Kommentare hat, muß eine wirklich ermüdende Arbeit wegen der Programmierung von WP über Tage ausführen und immer 20 Stück löschen.

Statt viele Tage Arbeit nur 1 Sekunde via Datenbank

Wer Zugriff auf seine SQL-Datenbank hat, kann jedoch dieses Problem innerhalb von einer Sekunde lösen!

Hierzu gebt ihr einfach folgenden Befehl ein:

// Lösche alle unerledigten Kommentare
DELETE from wp_comments WHERE comment_approved = ‚0‘;

// Lösche alle genehmigten Kommentare
DELETE from wp_comments WHERE comment_approved = ‚1‘;

// Lösche alle Spam Kommentare
DELETE from wp_comments WHERE comment_approved = ’spam‘;

// Lösche alle Kommentare die im Papierkorb sind
DELETE from wp_comments WHERE comment_approved = ‚trash‘;

Von 20 auf 999 erweitern

Wenn man nicht alle, sondern nur die noch ungeprüften löschen will und es manuell machen möchte, gibt es auch eine Lösung:

Oben rechts bei Kommentare auf „Ansicht ändern“ klicken:

Dann öffnet sich ein verstecktes Aufklappmenü:

Leider bockt WordPress dann. Es frißt sich zuerst der Brauser (browser) fest, dann kommt:

Auch bei Minderung auf statt 999 Einträge nur 400 Einträge kommt die gleiche Fehlermeldung.

Auch Eweiterung ist eine Möglichkeit

Wer sich mit PHP MyAdmin bzw. MySQL nicht so sicher fühlt kann auch auf Erweiterungen ausweichen, wobei ich nur mit der letztgenannten ganz unten klarkam aus Bangladesh.

Die anderen 2 seien der Vollständigkeit halber genannt.

Mit der letzten konnte ich ohne langes Studium und Nachlesen es innert Sekunden richten.

Hier fand ich keine Navigation / Bedienung: WPcommentcleaner/

Leider nur auf Englisch und kompliziert offenbar: “Delete pending comments”

Hiermit klappte es!

Delete Comments By Status

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EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Cham24 post on Juni 8th, 2018
Posted in Tech allgemein

Der Anwendungsbereich der neuen EU-Datenschutzverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, ist so groß, daß viele Schweizer Unternehmen davon betroffen sein könnten. Die grössten Herausforderungen im Überblick

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU wird am 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union (EU) in Kraft treten. In einigen Fällen ist sie auch auf Unternehmen anwendbar, die ihren Sitz in der Schweiz haben.

Es ist wichtig, dass sich die Firmen, die von dieser Reform betroffen sein könnten, schon jetzt darum kümmern. Denn wenn sie tatsächlich betroffen sind, müssen sie unter anderem prüfen, ob ihre internen Prozesse, Richtlinien, Verträge und Datenschutzerklärungen kompatibel sind. Bei Verstössen gegen die Verordnung sind nämlich hohe Geldstrafen vorgesehen.

Welche Unternehmen sind betroffen?

Schweizer Unternehmen müssen sich an die DSGVO halten, wenn sie personenbezogene Daten von natürlichen Personen verarbeiten, die sich in der EU befinden, und falls die Verarbeitung dazu dient:

  1. diesen Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten (gegen Bezahlung oder unentgeltlich), oder
  2. das Verhalten dieser Personen zu verfolgen, sofern dieses Verhalten in den Mitgliedstaaten der EU erfolgt (Art. 3 Abs. 2 Buchst. a und b DSGVO).

Um zu bestimmen, ob die Aktivitäten eines Unternehmens, das seinen Sitz ausserhalb der EU hat, in den Anwendungsbereich der DSGVO fallen, müssen die Rechtsberater analysieren, ob eine Absicht besteht, Waren oder Dienstleistungen in die EU zu verkaufen. Hierbei können verschiedene Hinweise geprüft werden (z. B. die Erwähnung von Kunden, die sich in den Mitgliedstaaten befinden, oder von einer in der EU gängigen Währung). Im Fall von Art. 3 Abs. 2 Buchst. b DSGVO können die Experten analysieren, ob ein klarer Wille erkennbar ist, das Verhalten von natürlichen Personen im EU-Raum zu verfolgen (z. B. wenn sie die Nutzung von Profiling-Tools oder Google Analytics feststellen).

Was müssen die betroffenen Firmen unternehmen?

Schweizer Unternehmen, die von der neuen EU-Verordnung betroffen sind, müssen ab dem 25. Mai 2018 folgende Pflichten erfüllen:

  1. informieren und die Einwilligung der Person einholen, deren Daten verarbeitet werden
  2. “Privacy by design” und “Privacy by default” garantieren
  3. einen Vertreter in der EU benennen
  4. ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten erstellen
  5. Verletzungen des Datenschutzes an die Aufsichtsbehörde melden
  6. eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen

Die Geldbusse, die Unternehmen im Fall einer Datenschutzverletzung zahlen müssen, kann bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes im vergangenen Geschäftsjahr betragen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass gerade ein Schweizer Pendant zur DSGVO, ein neues Bundesgesetz über den Datenschutz, ausgearbeitet wird. Firmen, die sich schon auf die DSGVO eingestellt haben, dürften, wenn die Schweizer Version fertig ist, bei deren Umsetzung eine erhebliche Zeitersparnis haben.

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für weitere Informationen über die DSGVO nutzen Sie bitte die unten aufgeführten Links.

Quelle: Datenschutz-Grundverordnung der EU – Was Schweizer Unternehmen wissen müssen Kurz und Bündig von der Kanzlei Kellerhals-Carrard, Zürich (25. Mai 2017)

Mit Hilfe des Bundesamtes für Justiz BJ (August 2017)

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Kredit-Domains

Cham24 post on Mai 31st, 2018
Posted in Tech allgemein

Werbeplätze für Thema Kredit auf Kreditdomains und zu verkaufende Kreditdomains:

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Nachrichtenlose Vermögen 2018: Milliarde vorhanden aber kein Paßwort

Nachrichtenlose Vermögen sind heute zahlreiche Kryptowährungsguthaben oder auch Guthaben anderer digitaler Zahlmittel.

Und zwar solche Guthaben Verstorbener, die Paßwörter nicht für Erben zugänglich aufbewahren.

Nicht nur stehen Hinterbliebene bei Facebook und anderen Anbietern wie Twitter ohne Paßwort vor verschlossenen Türen, weil diese Konzerne nicht helfen im Todesfall, Zugang zu bekommen.

Auch Krypothwährungsguthaben sind verloren, wenn die Paßwörter nicht bekannt sind. Man sollte Paßwörter und Hardware-Wallets für Nachkommen und Erben gut zugänglich (im Todesfall) aufbewahren.

Sofern man will, daß allfällige Erben darüber verfügen können.

Ein aktueller Fall des unerwartet verstorbenen Matthew Mellon, der im April unerwartet verstorben ist, offenbar nicht getan. Sein Vermögen, Ripple im Wert von einigen Hundert Millionen Dollar, ist wohl verloren, wie der New Zealand Herald schreibt.

Er hatte für zwei Millionen Dollar Einheiten der Währung Ripple gekauft, deren Wert sogar auf gut eine Milliarde Dollar angestiegen war.

Gegenüber dem US-Magazin Forbes äußerte er, daß er Ripple ausgewählt habe, weil diese Kryptowährung eine der wenigen sei, die mit dem Bankensystem zusammenarbeiteten

Ripple selbst ist anders als etwa Bitcoin, Ether oder Litecoin keine richtige Kryptowährung und kann auch nicht geschürft werden. Vielmehr ist Ripple eine Art von Zahlungsnetzwerk.

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Tech-Produkte: Bei Kauf auch Preisvergleich Ausland machen

Cham24 post on Mai 31st, 2018
Posted in Tech allgemein

Erstaunlicherweise sind Tech-Produkte in der Schweiz leicht billiger als in Deutschland, besonders bei Apple und anderen Compis. Hier gilt also die Regel von der Hochpreisinsel nicht.

Oder doch?

Doch ersteinmal dazu, warum die Preise anders als bei vielen anderen Produktkategorien in der CH leicht billiger sind bei vielen Techprodukten.

Preise Schweiz / Deutschland: Unterschiede in beide Richtungen, Schweiz ist nicht immer teurer. Aber durch die Mehrwehrsteuer in DE verändern sich die Einsparungen selbst bei Tech-Produkten, die in der CH billiger sind, zugunsten von ausländischen Produkten wie in DE.

Preise Schweiz / Deutschland: Unterschiede in beide Richtungen, Schweiz ist nicht immer teurer. Aber durch die Mehrwehrsteuer in DE verändern sich die Einsparungen selbst bei Tech-Produkten, die in der CH billiger sind, zugunsten von ausländischen Produkten wie in DE.

Es liegt laut Experten daran, daß die Schweiz hochtechnologisiert ist und damit der Markt hier umkämpfter ist.

Eigene Erfahrung…

Ich selbst stellte es schon vor Jahren verwundert fest, wollte anläßlich eines Besuchs bei Oma in Kiel ein Apple-Produkt kaufen und es damals, vor über 10 Jahren bereits, zu meinem Erstaunen teurer.

Warum DE trotzdem billiger ist

Allerdings ist dem nicht so wenn man die Mehrwertsteuer einbezieht in die Kalkulation.

Was viele nicht wissen: Man erhält die deutsche MwSt zurück, wenn man es beantragt bei der Ausfuhr beim Zoll.
Und diese ist nicht ohne, die DE-MwSt beträgt 19 %.
Zum Vergleich: In der Schweiz wurde jüngst nach einer Volksabstimmung die MwSt von 8% auf 7,7% gesenkt.

Wenn man also in Deutschland bestellt und die Ware in die Schweiz ausführt, kann man die 19% MwSt vom Nachbarland gemäß Doppelbesteuerungsabkommen zurückfordern. Und entrichtet die MwSt des Ziellandes, der Schweiz.

19 % minus 7,7% = 11,3 % Ersparnis.

Und wer nun die Preise vergleicht, wird feststellen, daß unterm Strich Tech-Produkte billiger sind bei Bestellung in Deutschland.

Wenn man die Mehrwertsteuer berücksichtigt.

Beispiel Playstation

Sie kostet in Deutschland bei Mediamarkt im Originalpreis 56,99 Euro:

Bzw. in Schweizerfranken umgerechnet zum Tageskurz heute von 31. Mai kostet sie 65,7408 CHF:

In der Schweiz bei Mediamarkt 67,95 CHF:

Also ist der Kauf in der Schweiz geringfügig teurer.

Vergleicht man aber die Preise DE und CH inkl. Mehrwertsteuer, so ist das gleiche Produkt rund 10% günstiger bei Bestellung in Deutschland.

Wer nach “Playstation 4 Ratenkauf” sucht, der findet Vergleichsportale mit mehreren DE-Anbietern.

Lohnt es sich?

Das Beispiel ist natürlich ein güstiges Produkt und daher sind die Differenzen so, daß viele sagen werden, naja.

Aber bei hochpreisigeren Tech-Produkten, die in den Bereich von tausenden Franken gehen, da machen 10% dann doch etwas aus.

Oder wenn man mehrere Produkte auf einmal bestellt.

Bei 2.500 Fr. Kaufpreis (umgerechnet von Euro) der 10% Ersparnis bringt, immerhin 250 Fr. und damit kann man doch schon ein bißchen was anstellen.

Dafür könnte man sich zum Beispiel 4 Spielstationen (“play stations”) kaufen und irgendwelchen Leuten zu Weihnachten oder Geburtstag schenken, die Freude an sowas haben…

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