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Nibbleblog auf Deutsch: Categories in Kategorien umwandeln

Erst kürzlich stellte ich das datenbankfreie und unüberfrachtete Blogsystem als Alternative zu WordPress vor.

Und stellte zudem Projekte vor, an denen wir es ausprobieren konnten.

Nibbleblog hat als WordPress-Alternative leider das gleiche Problem wie WordPress selbst: Es erscheinen „categories“ (sprich Kättegohriehs) anstatt Kategorien. Und Päihschehs („pages“) anstatt Seiten. Die letzten Beiträge heißen „Läihtest Pohsts“ („latest posts“) und so weiter.

All das kann man im Handumdrehen und sehr einfach – wesentlich einfacher als bei WP – eindeutschen.

Darauf wies mich dankenswerterweise Torsten Kelsch in einer Mail hin.

Er schreibt, um das zu ändern, gehe man zu: Dashboard -> Erweiterungen -> Erweiterungen verwalten -> Kategorien -> Konfigurieren -> Titel, und hier einfach Kategorien eintippen.

Kelch beschreibt in seinem aufschlußreichen Blogbeitrag auch, wie man die Erweiterungen von Nibbleblog eindeutscht:

http://www.torstenkelsch.de/blog/2013/webentwicklung/blogsysteme/nibbleblog-plugins-eindeutschen/

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WordPress-Alternative ohne Datenbank: Nibbleblog

Wer mehrere Webseiten betreibt oder gar wie Schlagwort AG über 2.000 Webdomänen hat und davon 1.000 im Internet aktiv hat und täglich Inhalte erstellt, der kann es sich nicht leisten, bei allen Webprojekten mit WordPress zu arbeiten.

Es ist menschlich schlicht unmöglich, auch, wenn man nur 10 oder 15 Seiten mit WordPress betreibt, die ständigen Aktualisierungen der Versionen zu bewältigen, die Datenbanken zu sichern, die Daten wie Inhalte und Bilder und sichern und dann noch die Erweiterungen (sog. „plugins“, sprich Plaggins) aktuell zu prüfen, ob sie zur aktuellen jeweils neuen WP-Version passen (kompatibel sind) oder das System zerfetzen.

Der Wartungsaufwand ist einfach enormst, gerade auch, wenn man Webprojekte noch für Kunden betreibt. Man muß jeden Monat irgendwas aktualisieren.

Klar, das Internet entwickelt sich weiter und lebt, aber es ist doch nicht einzusehen, warum man für eine normale Firmenwebseite mit vielleicht 5 bis 7 Rubriken wie „Über uns“, „Angebote“, „Mitarbeiter“, „Öffnungszeiten“, „Kontakt“ eine Datenbank aufsetzen muß.Hierfür eigenen sich hervorragende schlanke und vor allen Dingen für den Kunden anwenderfreundliche Inhaltsverwaltungs-Systeme (CMS) ohne Datenbank.

Doch was ist, wenn man einen Blog betreiben möchte? Und wenn einem WordPress zu überfrachtet, zu molochig geworden ist, man ein schlankes, frisches System sucht? Gibt es keine WordPress-Alternativen?

Kommt man dann um WordPress nicht herum? Mitnichten.

Es gibt mehrere Alternativen. Eine, die ich für äußerst komfortabel halte und die ich gerade teste seit einigen Monaten ist Nibbleblog. Das System ist datenbankfrei (!).

Es bringt also viel weniger Aufwand bei der Installation mit. Gerade gut für Menschen, die zahlreiche Blogs betreiben. Und es bietet eine bessere Besucher-Erfahrung. Denn die Seite wird ohne Datenbankaufruf natürlich für den Besucher wesentlich rascher angezeigt.

Die WordPress-Alternative Nibbleblog läuft z. B. auf dem neuen Schweizer Reiseblog (ganz jung noch) www.Aufunddavon.ch oder auf www.Blogosphäre.ch, einem ebenfalls neuem Projekt, auf welchem man seinen Blog vorstellen kann, eine Art Blogsuchmaschine, wenn man so will oder ein Blogverzeichnis bessergesagt.

Es läuft ohne Datenbank und ist allein dadurch schon wesentlich komfortabler. Sowohl in der Verwaltung (für den Anwender) als auch für den Besucher (ohne Datenbank lassen sich z. B. die Seiten ja viel schneller laden und aufrufen). Bei Nibbleblog ist deshalb keine Datenbankanbindung notwendig, weil alles in XML-Dateien gespeichert wird.

Nibbleblog.ch ist wie WP in zahlreichen Sprachen erhältlich. Auch in Deutsch.

Und es bietet auch RSS / Atom.

Man muß also auf nichts verzichten. Außer auf unnötigen Ballast und ständige Aktualisierungen. Eine Erleichterung für alle, die mehrere Blogs betreiben und keine Lust mehr haben auf die qualvolle ständige Nachhechelei der sich selbst jagenden Aktualisierungen.

Daß das System ohne Datenbank arbeitet, merkt man als Anwender gleich. Das Bilder-hochladen geht ratz-fatz.

Leider kann man aber – anders als bei WordPress – nicht mehrere Bilder gleichzeitig hochladen.

Aber wer nicht gerade einen Fotoblog betreibt, dem wird das höchstwahrscheinlich egal sein.

Wir haben mit dem System nur gute Erfahrungen gemacht. Nibbleblog ist in meinen Augen nur zu empfehlen. Für alle Leute, die es unkompliziert und schnell mögen und Wert auf Sicherheit legen.

Remo (Reimut) Maßat

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Vergleich: CMS ohne Datenbank im Test – Ein Erfahrungsbericht

Hier einmal ein Vergleich kostenloser schneller CMS ohne Datenbank.

Allen diesen untengenannten datenbankfreien CMS ist eigen, daß sie gratis sind. Man kann also mit ihen eine Gratiswebseite selbst erstellen oder mithilfe einer Internetagentur machen lassen ohne erst teure Kosten für Lizenzen, Abos (Jimdo, WIX, Webnode usw. usf.) bezahlen zu müssen.

Alle diese CMS ohne Datenbank haben den Vorteil, daß sie sich leicht sichern lassen.

Zudem sind sie stabil, anders als WordPress gibt es nicht ständig Aktualisierungen, Sicherheitslücken und Anpassungen. Man wird nicht Sklave des CMS, sondern das CMS dient dem Mensch.

Mozilo und Bludit verkomplizieren namentlich das Hochladen der Bilder und verumständlichen es, sodaß es Nerven kostet.

CMSimple_XH (hervorgegangen aus CMSimple)

CMSimple hat eine sehr lange Geschichte und war lange das einfachste Inhaltsverwaltungssystem am Markt. Der Däne Peter Harteg suchte Nachfolger und verkaufte CMSimple unter der Bedigung, daß die Fortentwicklung CMSimple-XH weiter bestehen darf als Gratisprogramm.

Seitdem gibt es das kommerzielle von einer Einzelperson als Käufer angebotene CMSimple und das ebenfalls weiterentwickelte (von einer Gemeinschaft) CMSimple_XH.

Eine einfache Sache verkompliziert

Leider wurde CMSimple_XH komplizierter. Es wurde das erfolgreiche CMSimple so verkompliziert, daß man nicht mehr einfach beim Arbeiten und Schreiben neue H1-, H2-, H3- und H4-Rubriken anlegen kann, sondern man muß dafür in ein Menü „Seiten“ navigieren. Auch sonst wurde das ehemals schlanke CMSimple verfettet und verkompliziert.

Beispielseiten einer CMSimple-Agentur (Schlagwort AG hat die meisten CMSimple-Seiten in der Schweiz realisiert und ist auch heute noch Marktführer bei diesem CMS)

www.Fenchel.ch

(die CMSimple-Seite ist über 10 Jahre als und wurde kürzlich repsonsiv umgestaltet)

CMSimple_XH.ch

Fazit: CMSimple_XH ist trotz der Verkomplizierungen immer noch gut bedienbar und anwenderfreundlicher als viele andere CMS.

Mozilo

Bei Mozilo ist es ein Krampf, Bilder einzufügen. Es ist zwar nicht so kompliziert wie bei Bludit, ein Bild bündig einzufügen, aber man muß hier auch erst das Bild woanders hochladen und kann dann erst weiterschreiben am Artikel. Unnötig kompliziert. Man kann nicht einfach beim Arbeiten / Schreiben mal ein Bild einfügen.

ABER: Mozilo wird von Google geliebt. Es wird von Suchmaschinen nach unseren Erfahrungen extrem gut angenommen.

Fazit: Bilder-einfügen ist eine Qual, sonst super Sache.

Getsimple-CMS (hervorgegangen aus GPEasy)

Das direkte Hochladen von Bildern geht mit Getsimple-CMS leider nicht. Ein großes Manko. Man kann nur von URL oder aus der bereits bestehenden Bilddatenbank hochladen, wenn man beim Schreiben ist.

Das direkte Hochladen von Bildern geht mit Getsimple-CMS leider nicht. Ein großes Manko. Man kann nur von URL oder aus der bereits bestehenden Bilddatenbank hochladen, wenn man beim Schreiben ist.

Bei Getsimple-CMS ist das Einfügen von Bildern nervenraubend.

Man muß erst beim Schreiben auf einer Seite diese verlassen. Dann in die Bildverwaltung, dort dann das Bild in eine Mediathek laden. Und dann zurück zur Seite, die man vorher abgespeichert hat und dann erst kann man das Bild einfügen.

Das direkte Hochladen eines Bildes beim Arbeiten an einem Artikel, das geht nicht, siehe Foto rechts.

Beispielseiten

Hier ein Beispiel einer mit Getimple-CMS erstellten Seite:

www.Schreinermontage.ch

Auch Klavierreparaturen.ch ist mit Getsimple-CMS gemacht:

Klavierreparaturen.ch

Fazit: Auch hier ist das Bilder-hochladen kompliziert. Sonst gute Sache.

Bludit (hervorgegangen Nibbleblog)

Wenn man einen einfachen Link einfügen will, vergrößert sich selbstständig bei Bludit-CMS die Schriftgröße massivst. Dies ist in der WYSIWYG-Ansicht nichtmal zu sehen.

Wenn man einen einfachen Link einfügen will, vergrößert sich selbstständig bei Bludit-CMS die Schriftgröße massivst. („nicht helfen“) Dies ist in der WYSIWYG-Ansicht nichtmal zu sehen.

Das Bilder-hochladen ist so kompliziert, daß es eine Anleitung braucht.

Siehe Bericht hier.

Für das Einfügen von Bildern rechts- oder linksbündig im Text wie es heute allgemein üblich ist beim Schreiben, dafür braucht der Normalanwender Html-Kenntnisse. Und selbst für Leute, die Html können kostet es viel viel Nerven und Zeit und Energie die einfache Sache zu machen, ein Bild in einen Text einzufügen. Schade.

Hier ein Beispiel einer mit Bludit gestalteten Seite:

www.Domaincafe.ch (und ein Beispiel einer mit Nibbleblog aufgesetzten Seite: www.zitiert.ch)

Fazit:

Leider nicht bedienerfreundlich und in vielen Dingen sehr sehr kompliziert.

Z. B. auch, wenn man Links einfügt, so erscheinen diese offenbar immer zirka 3 Schriftgrößen größer als der restliche Text.

Siehe Bild rechts.

Und das Bild-einfügen ist ein derartiger Zirkus, daß es einfach nicht gelingt. Selbst, wenn man über das separate Feld „Bilder“ ein Bild hochlädt, es läßt sich einfach partout nicht einfügen.

Es erscheint nur ein Html-Kode, wenn man auf das Bild-Symbol klickt, aber kein Bild läßt sich einfügen.

Mühsam.

Nachtrag: Jetzt sehe ich grad, das Bild ist über dem Text, obwohl es unter dem Text (siehe Bild) eingefügt werden sollte. Bin ich der einzige, der das nicht versteht? Bei allen anderen CMS wird das Bild dort eingefügt wo man es einfügt. Und man kann es auch rechts- oder linksbündig ausrichten und / oder in den Text einfügen.

Nur ein Html-Kode erscheint aber Bild-einfügen geht nicht. Einfach müüühsam! Und schade, weil das CMS Bludit gute Ansätze hat.

Nur ein Html-Kode erscheint aber Bild-einfügen geht nicht. Einfach müüühsam! Und schade, weil das CMS Bludit gute Ansätze hat.

Typesetter-CMS (herovrgegangen aus GPEasy)

Mein persönlicher Favorit ist aktuell Typesetter-CMS. Ein CMS, welches einfach sein will, muß gerade für die Leute, die es am Ende benutzen, auch einfach verständlich und vor allen Dingen schnell und einfach zu bedienen sein.

Ganz egal, ob man Privatperson ist oder ob man Kunde einer Agentur ist.

Der einfache Grund also dafür, daß Typesetter-CMS mein Favorit ist:

Das System ist im Vergleich zu Getsimple-CMS, Mozilo, CMSimple_XH oder Bludit-CMS einfachst zu bedienen.

Es gibt schöne Vorlagen, eine große Entwicklergemeinschaft besteht auch.

Und es ist schnell und schlank.

Hauptgrund dafür, daß es mein Testsieger ist: Schlank, schnell, einfach.

Hier sehen Sie eine Installation der Grundversion, also nackt, ohne Anpassungen.

Typesetter-CMS bietet aber unter „Aussehen“ extrem viele Gestaltungsmöglichkeiten und auch viele Vorlagen (Themes). Siehe Bild ganz unten.

Pianotransporte.ch

Das hier ist eine Seite mit der Vorgängerversion GPEasy:

Kapitalschutz.ch

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Bludit-CMS: Geil gemacht, schönes Tempo, aber nicht für Vielblogger…

Als Blog ist Bludit leider völlig ungeeignet, obwohl es eigentlich als Blog total toll wäre.

Es ist total schade, daß eine Suchfunktion intern fehlt wie sie WP hat.

Ich hab grad getestet auf www.Domaincafe.ch, wie es ist, wenn man einen Beitrag / Post sucht, den man bearbeiten will. Man muß Beitrag für Beitrag durchklicken und suchen.

Wie die Nadel im Heuhaufen.

Das ist total mühsam, obwohl dort noch nicht einmal 30 Beiträge / Posts vorhanden sind auf Domaincafe.

Es wäre 1. total super, wenn man über ein Suchwort den Post suchen könnte und 2., wenn man eingeloggt ist und auf einem Post ist, den man gerade bearbeiten will, einfach den zu bearbeitenden Post zum Bearbeiten anklicken könnte wie bei allen anderen mir bekannten CMS.

Ansonsten: Super Sache. War schon Fän von Nibbleblog. Schön schlank, schön schnell, schön einfach installiert. Aber bei der fehlenden internetn Suchfunktion zu schlank.

Auch das Tempo toll. Googel bewertet Ladezeiten bekanntermaßen. Und kleine statische Seiten, z. B. für eine Schreinerei oder einen Gärtner oder auch ein Cafe brauchen keine überfrachteten Dinosaurier-Systeme wie WP, die lahm sind wie eine Schnecke im Vergleich zu Bludit!

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Ladezeiten, Bürokratie-Aufwand und Sicherheit: WordPress meiden!

 

Natürlich ist WordPress eine ganz tolle Sache für Blogs (obwohl es auch dort inzwischen mindestens ebenbürtige Programmierungen bzw. WordPress-Alternativen gibt).

Aber für einfache Seiten, die kaum ständig geändert werden und nicht gerade hunderte oder tausende Beiträge bekommen werden, ist WordPress so überflüssig wie ein Kropf.

Das habe ich schon oft geschrieben.

Es ist unsicher, es ist wartungsintensiv – nein – wartungsintensivst, es kommen schneller neue Versionen als man kucken kann und es ist irre langsam. Und es benötigt eine Datenbank, was es noch langsamer und noch unsicherer und noch wartungsintensiver macht.

Besonders sind auch die ständigen Versionen und schon fast wöchentlichen Erweiterungs-Aktualisierungen für jemand, der mehrere Webseiten hat, nicht mehr leistbar. Sobald es 10 Seiten sind mit WP wird es schon sehr kompliziert.

Aber jemand, der 20 oder mehr Seiten mit WordPress freiwillig bewirtschaftet, der müßte masochistisch veranlagt sein.

Und auch mit der Google-Freundlichkeit ist es nicht weit her. Es wimmelt nur so von SEO-Erweiterungen. Wozu braucht es die, wenn WP doch angeblich soooo suchmaschinenfreundlich ist?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß schlanke, schnell-ladende CMS wie Mozilo, Typesetter-CMS, Nibbleblog, Getsimple-CMS, CMSimple_XH oder GPEasy für kleine Seiten eine bombastisch bessere Einstufung bei Google bringen als das WP, das mittlerweile jeder nutzt.

Auf Selbstständig-im-Netz.de fand ich diesen Beitrag eines Studenten namens Christian, der mir aus dem Herzen spricht:

Mit welcher Technik hast du deine Nischensite umgesetzt? Welche Plugins sind dir am wichtigsten?

Auch wenn viele bei ihren Nischenseiten auf WordPress schwören, setze ich das Blogsystem nur in den seltensten Fällen für meine Nischenseiten ein. Der Grund liegt einfach in dem überhöhten administrativen Aufwand, insbesondere wenn es um die Sicherheit geht. 

Bei einer oder zwei Nischenseiten mag das ja noch überblickbar sein, mein Portfolio umfasst aber momentan eine dreistellig Anzahl an Seiten, die sich über die Zeit angesammelt haben, da möchte ich mir Mehraufwand möglichst sparen. 

Und auch wenn das mit WordPress Multisite inzwischen kein Problem ist, muss man ja auch mal ehrlich sagen, dass solch eine CMS ursprünglich ja einmal für das regelmäßige veröffentlichen von Beiträgen gedacht war. Dies ist ja gerade bei einer Nischenseite eher nicht der Fall, weshalb meiner Meinung damit einfach mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. 

Klar muss man im Gegenzug auf nette Plugins verzichten, dafür bekommt man eine bessere Performance, eine höher Sicherheit und mehr Flexibilität.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe die Nischenseite ganz klassisch von Hand in HTML und PHP umgesetzt. Da ich mir das Design-Template gekauft habe, war das dann auch gar kein großer Aufwand.“

Ganzes Gespräch hier

Remo Maßat

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WordPress-Suchfunktion: Der reinste Müll

Wordpress-Suchfunktion: reiner Müll

WordPress-Suchfunktion: reiner Müll

WordPress hat nicht mal intern eine funktionierende Suchfunktion.

Ich suchte kürzlich auf Domleschger-Zeitung.ch nach einem Beitrag „Was ist das Domleschg?“ und gab den Suchstrang in die Suchleiste ein.

Heraus kam allerlei Quatsch, denn WP zeigte dooferweise alle Beiträge an, die eines der 4 Wörter enthalten, nicht aber den Beitrag mit dem Suchstrang.

Einschränken ließ sich die Suche nur in Kategorien, die man auswählen konnte. Was natürlich null nützt, wenn man nicht weiß, in welcher Kategorie der gesuchte Artikel verortet ist.

Und: Weil 354 von 388 Beiträgen auf der Seite angzeigt wurden, dürfte die Auswahl kaum ausreichend kleiner sein, selbst, wenn man die Kategorie wüßte.

Ganz magere Leistung und auch ein Indiz dafür, wie rückständig WordPress ist.

Und ein Grund mehr, WordPress-Alternativen wie Nibbleblog etc. zu unterstützen.

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Webseitenladezeit und Google: Warum kleine CMS wie CMSimple-XH die Gewinner sind

Zitat von Matt Cutts, Googel-Suchergebnis-Qualitäts-Mannschaft (Google Search Quality Team):

„Beschleunigung der Webseiten ist extrem wichtig. Schnellere Webseiten sorgen für zufriedene Nutzer. Seitengeschwindigkeit wird zum Ränking-Signal.“

Jeder haßt Webseiten, die ewig lange brauchen, um zu laden. Jeder liebt Webseiten, die schnell laden.

Dies wirkt sich folgerichtig nun auch auf das Ränking („ranking“) bei Suchmaschinen aus.
Natürlich!

Daher sollte man für kleine Webpräsenzen wie den lokalen Handwerker oder lokale Dienstleister, die eine handvoll an Unterseiten haben, keine überfrachteten und lahmen CMS mit Datenbank einsetzen, die wie – um ein schlimmes Beispiel zu nennen – etwa bei WordPress zudem noch langsamer werden durch zahlreiche Erweiterungen (plugins).

Es braucht für kleine KMU-Webseiten in aller Regel keine CMS, die erst langwierig eine Datenbank aufbauen.

Die verlangsamte Ladezeit schadet der Einstufung bei den Suchmaschinen, also dem Kunden.
Und die extrem aufwändige ständige Bewirtschaftung von Erweiterungen wie etwa bei WP schadet der Agentur oder dem Kunden. Ersterer, wenn sie die ständige Bewirtschaftung macht und wenig oder gar nichts für verlangen kann. Und letzterem, wenn er für diese überflüssige Arbeit viel Geld zahlen muß.

Hinzu kommen bei WP die unzähligen neuen Versionen, die fast unisono nur Verschlimmbesserungen und Verkomplizierungen mit sich bringen. Auch hier gilt das gleiche wie für die Erweiterungen schon oben geschildert.

Daher: Man schone Nerven von sich und von Kunden und man gönne den Kunden datenbankfreie CMS.

Eine große Liste von solchen CMS gibt es bei Mustafa Görmetzer.

Ein bewährtes und weitverbreitetes CMS ist CMSimple-XH. Es gibt es lange, es ist stabil, es hat eine große Nutzergemeinschaft und es ist für kleine Webseiten einfach überlegen im Vergleich zu datenbankbasierten Systemen.

Hinzu kommen die Komplikationen, die sich beim Sichern oder beim Zügeln ergeben, etwa bei einem Hosterwechsel. Jeder, der schonmal ein WordPress gezügelt hat, hat sicher erlebt, wieviele Komplikationen es geben kann.

Gute Webgestaltung für KMU setzt daher auf Qualität und nicht auf Kompliziertheit. Für KMU-Webseiten gibt es mehr als genügend WordPress-Alternativen. Für Blogs gibt es ebenfalls zahlreiche WP-Alternativen wie etwa Nibbleblog (ohne Datenbank), um nur ein System anzusprechen.

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WordPress-Alternativen: Besser als WP!

Ich hab mich schon verschiedenlich zu WordPress und WordPress-Alternativen geäußert, z. B. hier.

Hier nocheinmal etwas zum Thema:

NibbleblogBei WordPress, das angeblich so suchmaschinenfreundlich sein soll, gibt es etliche Erweiterungen (WP3Chache usw. usf.), die WP schneller machen sollen.

Nibbleblog etwa ist viel schneller, weil es ohne Datenbank arbeitet.

Und dann gibt es bei WP aberdutzende Erweiterungen, die WP suchmaschinenfreundlich machen sollen. Vor zehn Jahren war es mal so, daß sich WP durchgesetzt hatte, weil es suchmaschinenfreundlich war. Nun muß man dafür Erweiterungen noch und nöcher installieren.

WP erleidet einen Overkill an Erweiterungen und Aktualisierungen.

Mit Nibbleblog hingegen hab ich nur gute Erfahrungen gemacht.

Und: Man muß nicht viele Stunden jede Woche opfern, nur, um es aktuell zu halten.

Abgesehen davon, daß sowas gar nicht geht, wenn man als Internetagentur wie Schlagwort AG 1.900 Webprojekte zu betreuen hat.

Dieser Blog läuft noch mit WP, aber eine Neuinstallation würde ich nicht mehr mit WordPress machen für so ein einfaches Projekt wie dieses.

Vorlagen („themes“), daran mangelt es allerdings bei Nibbleblog wirklich.

Remo Maßat

 

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WordPress-Alternative Ghost

Ich habe mich gerade mit der WordPress-Alternative Ghost befaßt.

Weil ich es interessant fand, daß es ein einfaches, schlankes System sein soll.

Doch beim Installationsprozeß trifft einen schon der Schock. Kurzum: Jemand, der sich so eine bescheuert komplizierte Installation ausdenkt, für die man sich stundenlang konzentrieren muß, um es hinzubekommen, der hat aber ganz sicher vieles programmiert, aber weder etwas Einfaches und ganz sicher nicht etwas Schlankes.

Wer eine WordPress-Alternative sucht, die wirklich schlank ist und einfacher als WordPress zu installieren ist (ohne Datenbank), der gehe zu Nibbleblog!

Hier ein kleiner Auszug aus der Installation von Ghost, die ich völlig krank finde. Man kotzt ja schon beim Durchlesen. Nach der Installation geht es aber noch weiter. Auf Englisch nur erhältlich muß man gemäß dieser Anleitung das System noch konfigurieren. Wer hat um alles in der Welt soviel Zeit und vor allen Dingen: Wer hat Lust zu so einem Quatsch? Wer will überhaupt solche Anleitungen lesen, wie Ghost als WordPress-Alternative sie veröffentlicht? Und die nennen sich „schlanke Alternative“?

Hier die Installationsanleitung (in Deutsch) und danach (nur in Englisch erhältlich) die Konfigurationsanleitung:

Node installieren

Klicke auf http://nodejs.org auf INSTALL und lade die .msi-Datei herunter
Öffne die Datei, dann startet ein Installationsprogramm, das sowohl node als auch npm installieren wird.
Klicke dich durch die Installation bis dir mitgeteilt wird dass Node.js installiert wurde

Falls du nicht mehr weiter weißt, kannst du dir den ganzen Prozess hier anschauen.
Ghost herunterladen und extrahieren

Logge dich auf http://ghost.org ein und klicke auf dem blauen ‚Download Ghost Source Code‘ button.
Klicke auf der Download-Seite auf den Button zum herunterladen der neuesten Zip-Datei.
Klicke auf den Pfeil neben der heruntergeladenen Datei und wähle ‚im Ordner anzeigen‘.
Sobald sich der Ordner öffnet, klicke rechts auf die heruntergeladene Zip-Datei und wähle ‚Alle extrahieren‘.

Ghost installieren und ausführen

Suche im Startmenü nach ‚Node.js‘ und wähle ‚Node.js Command Prompt‘
In der Kommandozeile musst du zum Verzeichnis wechseln, in das du Ghost entpackt hast. Der Befehl dafür lautet cd Downloads/ghost-#.#.# (ersetze die Rauten mit der Version von Ghost die du heruntergeladen hast)
Gib nun npm install –production ein Achte auf die zwei Striche
Sobald npm fertig ist, starte Ghost mittels npm start in den Entwicklungsmodus
Navigiere in einem Browser zu 127.0.0.1:2368, um deinen neuen Ghost Blog zu betrachten
Ersetze die URL mit 127.0.0.1:2368/ghost und erstelle deinen Administrator-Benutzer, um dich im Ghost-Backend anzumelden
Schau dir für die weiteren Schritte das Nutzer-Handbuch an

Configuring Ghost

After you run Ghost for the first time, you’ll find a file called config.js in the root directory of Ghost, along with the index.js. This file allows you to set environment level configuration for things like your URL, database, and mail settings.

If you haven’t yet run Ghost for the first time, you won’t have this file yet. You can create one by copying the config.example.js file – that’s what Ghost does when it starts.

To configure your Ghost URL, mail or database settings, open config.js in your favourite editor, and start changing the settings for your desired environment. If environments aren’t something you’ve come across yet, read the documentation below.
About Environments

Node.js, and therefore Ghost, has the concept of environments built in. Environments allow you to create different configurations for different modes in which you might want to run Ghost. By default Ghost has two built-in modes: development and production.

There are a few, very subtle differences between the two modes or environments. Essentially development is geared towards developing and particularly debugging Ghost. Meanwhile „production“ is intended to be used when you’re running Ghost publicly. The differences include things like what logging & error messaging is output, and also how much static assets are concatenated and minified. In production, you’ll get just one JavaScript file containing all the code for the admin, in development you’ll get several.

As Ghost progresses, these differences will grow and become more apparent, and therefore it will become more and more important that any public blog runs in the production environment. This perhaps begs the question, why development mode by default, if most people are going to want to run it in production mode? Ghost has development as the default because this is the environment that is best for debugging problems, which you’re most likely to need when getting set up for the first time.
Using Environments

In order to set Ghost to run under a different environment, you need to use an environment variable. For example if you normally start Ghost with node index.js you would use:

NODE_ENV=production node index.js

Or if you normally use forever:

NODE_ENV=production forever start index.js

Or if you’re used to using npm start you could use the slightly easier to remember:

npm start –production
Why use npm install –production?

We have been asked a few times why, if Ghost starts in development mode by default, does the installation documentation say to run npm install –production? This is a good question! If you don’t include –production when installing Ghost, nothing bad will happen, but it will install a tonne of extra packages which are only useful for people who want to develop Ghost core itself. This also requires that you have one particular package, grunt-cli installed globally, which has to be done with npm install -g grunt-cli, it’s an extra step and it’s not needed if you just want to run Ghost as a blog.

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