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Registrar gibt keinen Transfercode heraus, was tun?

Domainrecht:

Was tun, wenn eine Registrar einen Transfercode einfach nicht zustellt?

Es sollte nicht vorkommen, dennoch kommt es anscheinend manchmal vor.

Denn Nic.ch hat extra ein Verfahren dafür, wenn ein Registrar einfach ohne Grund einen Transfercode für einen bezahlten Domain-Namen nicht herausgibt.

Im aktuellen Fall wurde am frühen Nachmittag (des Vortages) ein Transferkode für eine Domain beantragt, es ist auch in der Registrarverwaltung (in der Admin-Konsole) ersichtlich, daß dies geschehen ist.

Aber selbst am Abend war dieser Auth-Code noch nicht da.

Auch gab es keine Orientierung, was los-ist, warum kein Auth-Code kommt.

Daher dann früher nach Hause gefahren, einen Weinabend abgebrochen und nochkurz vor Mitternacht den IT-Mann des Projektes informiert, daß noch kein Kode da (er hatte am Nachmittag deswegen bereits geschrieben und gefragt danach) und gleichzeitig ein Mail an den Registrar gemacht.

Am Folgetag: Weiterhin keine Orientierung, nix

Am Morgen nachgesehen um 7 Uhr, um 8 Uhr. Nix.

Auch 9 Uhr und 10 Uhr immer noch weder eine Orientierung, was los-ist oder den Transfercode.

Auch auf Mail keine Reaktion

Dann gegen 20 nach 10 Uhr dem Registrar ein Mail gemacht. Keine Reaktion.

Am Mittag, nachdem die IT-Abteilung Druck machte, die für die Projektierung der Domain zuständig ist, nochmals ein zweites Mail gemacht, diesmal nicht via Support-Email, sondern über das Kontaktformular der Webseite des Registrars.

Nix, keine Reaktion. Null.

Anruf beim Registrar führt auch nicht zu Erhalt des Transfercodes

Also einen teuren Auslandsanruf gemacht am Sitz des Registrars. Man hätte technische Probleme wird laaaagatmigst vorgetragen. Man müsse überprüfen, ob der Domainname gesperrt sei, denn man können keinen Transferkode generieren.

Und alles immer ohne neue Aussagen wiederholt, bis man als Anrufer ganz nervös gemacht wurde, weil man ja alles schon 5 mal oder öfters gehört hatte.

Nic.ch angerufen

Nun aus Verzweiflung Nic.ch angerufen. Dort gibt es ein Vorgehen, wenn ein Registrar nicht mitwirkt bei der Zur-Verfügung-Stellung eines Transferkodes.

Im Wortlaut:

Der Registrar Ihres Domain-Namens ist verpflichtet, einen Kundendienst anzubieten und Ihnen Support zu leisten. Benutzen Sie bitte die Suchfunktion weiter oben, um Ihren Registrar und seine Kontaktinformationen zu ermitteln. Wenn Ihnen dies nicht weiterhilft oder in Konfliktfällen können Sie sich an registry@nic.ch wenden.

Sie können den Registrar Ihres Domain-Namens jederzeit wechseln.

Zum Kundendienst, zu dem der Registrar verpflichtet ist, gehört laut Registrarvertrag mit Switch (Nic.ch wird von der Stiftung Switch geführt) natürlich auch, daß auf Wunsch der Domaininhaberschaft ein Transfercode zur Verfügung gestellt wird.

Was ergab der Anruf bei Switch / Nic.ch?

Angerufen und es gab kurzen Prozeß. Der Registrar sei verpflichtet, einen Transferkode zur Verfügung zu stellen. Sollte er wie geschildert technische Probleme haben sei es eine Sache von einer Minute. Er müssen nur ein Mail an Nic.ch / Switch machen und dann wird der Transferkode an die hinterlegte Mail-Adresse des Inhabers gesandt.

Transferkode hätte problemlos zur Verfügung gestellt werden können

Kurzum, es gab also überhaupt keinen Grund für den Registrar, den Transferkode auch am zweiten Tag nicht dem Kunden / Domaininhaber zu geben.

Ich frug noch nach, ob es denn keine Möglichkeit gäbe, über Nic.ch / Switch direkt den Transferkode zu erhalten.

Diese gäbe es, so die Auskunft, aber das dauere zk. 48 Stunden. Denn eigentlich sei es die Verpflichtung des Registrars, das zu machen, Kundendienst zu leisten. Dieser würde gewarnt / verwarnt und erst, wenn er dann der Aufforderung von Nic.ch / Switch immer noch keine Folge leiste, dann würde der Transferkode direkt dem Domaininhaber an die hinterlegte Mail gesandt.

Also wieder beim Registrar angerufen, mitgeteilt, daß die Domain NICHT gesperrt ist (was dieser ja auch schon feststellen hätte können einen Tag vorher mit einem Funken an Kundenorientierung und gutem Willen).

Und dem Registrar den Inhalt vom Registrarvertrag mit Switch / Nic.ch erklärt. Daß er verpflichtet ist, Kundendienst zu leisten und Transferkodes zur Verfügung zu stellen. Und daß es eine Sache von 1 Minute sei, ein Mail zu machen an Switch / Nic.ch und dort dann direkt der Transferkode raugehe.

Riesiger weiterer Hickhack

Innert nichmal einer halben Stunde kam von Nic.ch der Transferkode, offenbar hatten die Erkläuterungen gewirkt und der Mitarbeiter hatte tatsächlich als Kundenbetreuer irgendwann die Registryabteiltung kontaktiert.

Später kamen noch mehrere verwirrende Mails vom Registrar selbst, die Transferkodes (den gleichen) enthielten. Obwohl er ja wissen mußte, daß dieser Kode inzwischen via Switch / Nic.ch schon zugegangen war.

Alles andere als kundenorientiert und alles andere als auch nur ansatzweise professionell.

Schade.

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Geld verbrennen mit Facebook-Werbung: Teil 2

Kürzlich berichteten wir über einen Fall, wie man sinnlos und garantiert zu 100% ohne jegliche Wirkung Geld auf Facebook verbrennen kann.

Nun ein neues Beispiel:

Der Landgasthof Vierlinden in Bözberg AG zahlt für gesponsorte Facebook-Werbung im Internet.

Allerdings wirbt er offenbar in Graubünden.

Denn das Foto unten ist von einem Facebook-Nutzer aus dem Domleschg.

Nichts gegen schweizweite Werbung.

Aber es fragt sich:

Was bringt es einem Landgasthof im Aargau, wenn seine Werbung im Wallis, in Graubünden, im Tessin und in Genf eingeblendet wird und dies gegen Bezahlung bzw. Geld, das man Facebook anweist?

Oder anders:

Wie wahrscheinlich ist es, daß zahlreiche Besucher aus Graubünden oder dem Wallis usw. kommen durch diese Werbung?

Die Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen null.

Daher ist es wichtig, bei Facebook-Werbung die Zielgruppen zu bestimmen. Und zwar nicht nur Alter usw., sondern auch zu bestimmen, wo die Werbung erscheinen soll, wo sie eingeblendet wird.

Für einen Landgasthof, der neue Kunden, neue Gäste gewinnen will, ist es sicher sinnvoll und eine gute Idee, in der Region oder auch dem weiteren Umfeld zu werben, aber nicht in Gebieten, die extrem weit weg sind, um als Gast einmal Essen zu gehen.

Wenn man sich die Webseite ansieht, erscheint diese wenig einladend. Dort wäre das Geld sicher gut investiert, wenn man die Webseite so aufpeppt, daß man Lust bekommt, im Gasthof einzukehren und zu essen.

Aber möglicherweise wird sie auch grad überarbeitet, das kann ja auch sein.

 

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Wie man das “Ränking” einer Webseite beim Neuaufsetzen zerstört

post on Oktober 10th, 2018
Posted in Tech allgemein

Es ist eigentlich erstaunlich, wieoft man das sieht.

Daß Webseiten erneuert werden und dann all die alten Links zerstört werden.

Wer es auch nur etwas gut-meint mit einem Kunden, der vermeidet es, daß alte Link-URLs plötzlich bei Google ins Leere führen.

Wie zum Beispiel hier zu sehen auf der Seite des Journalisten und Autors Wisnewski.

Möglicherweise hat ja Gerald Hensel oder Scholz und friends mit der Erneuerung seiner Webseite beauftragt : – )

http://www.wisnewski.ch/component/option,com_neolegal/Itemid,33/

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Sunrise-Rechnungen zahlen: Endlosschlaufe, aber keine Einzahlungsdaten

post on September 13th, 2018
Posted in Tech allgemein

Sunrise hat einen sehr guten Kundendienst finde ich, aber die Webseite ist wirklich sehr blöde.

Beispiel: Ich möchte gerne meine Rechnungen zahlen.

Also klicke ich auf Rechnungen.

Es öffnet sich dieses Fenster:

Schön, also klicke ich auf “Offene Beträge bezahlen”. In der Annahme, daß man dort die “offenen Beträge bezahlen” kann.

Es geht so weiter:

Ich wähle also “Informationen für den Einzahlungsschein”, damit ich es digital im Postfinance-Bänking eingeben kann.

Es geht so weiter:

Nun bin ich wieder am Ausgangsort.

Da, wo ich vorher war.

Na, super, Sunrise.

Was soll das?

Und Zahlinformationen hab ich immer noch keine.

Man kann nun verzweifelt das Spiel auch 10x wiederholen. Man kriegt einfach keine Zahlinformationen von Sunrise.

Zum Kotzen.

Eine Endlosschleife.

Ich verstehe den Sinn nicht, warum Sunrise das macht, Kunden am Bezahlen der Rechnungen zu hindern.

Ist die Strategie, daß man die 30 Fr. Mahngebühr kassieren will, die fällig werden im Falle einer 2. Mahnung?

Ich finde das perfide.

Schließlich klicke ich auf Rechnungsübersicht:

Hier kann man alte Rechnungen sehen und kriegt tatsächlich nach Anklicken eines PDF-Feldes auch einen Einzahlungsschein zu sehen.

Es macht wirklich mir den Anschein, man legt es hier auf das Kassieren von Mahngebühren an.

Oder was soll das?

Was für einen Sinn macht es, daß man Kunden hindert, Rechnungen zu bezahlen, indem man nicht die Zahlinformationen anzeigt? (Kontonr. würde ja reichen sogar).

Bzw. die Zahlinformationen nicht dort anzeigt, wo man sie erwartet, nämlich wenn man auf “Offene Beträge bezahlen” klickt.

Zu all dem Ärger und Verdruß kommt noch ein Verdruß hinzu:

Inzwischen hat mich das System von Postfinance ausgeloggt und ich muß mühsam alles neu eingeben, um zumindest die August-Rechnung zu bezahlen.

Also nochmal Postfinance-Karte und Lesegerät zur Hand, alles eintippen mühsam.

Und weiter.

Doch selbst das klappt nicht. Nimmt man die Referenznummer vom Einzahlungsschein von Sunrise, so kommt eine Fehlermeldung:

Ich kann mich aber nicht vertippt haben, denn ich habe ja die Zahlen vom Einzahlungsschein markiert und kopiert.

Wie man hier sieht, ist die obige Referenznummer 1 zu 1 die, die im Sunrise-Einzahlungsschein auch angezeigt wird:

Erst nach einigem Probieren kam ich da drauf, daß man – anders als schweizweit üblich und normal, ich mache ja nicht zum ersten mal eine digitale Zahlung – man den winzig minimal kleinstgedruckten Ziffern-Kode unten links / links-mittig als Referenz-Nummer nehmen muß.

Dann funktioniert das.

Was soll das? Warum verkompliziert Sunrise Zahlungen so?

Nun ist grad Mitternacht rum und Postfinance ändert das Ausführungsdatum von morgen, Freitag, den 14. September auf Montag, den 17. September.

Ich frage mich, wievielen Leuten es durch das Schwer-machen / Erschweren des Bezahlen von Rechnungen schon passiert ist, daß sie in die Mahn-Falle von Sunrise reinlaufen.

Und Sunrise nebst dem Abo von 34,60 Franken nochmal satte 30 Fr. Mahngebühren kassiert.

Wäre das gleiche wenige Tage später passiert, daß Zahlung erst nach einem Wochenende ausgeführt wird, so wäre ich in der Mahnfalle gelandet.

Man kann sehr gut einen kurzen Mahnstopp beantragen, was per Klick geht, man muß dazu nicht anrufen. Aber hier wird gleich drauf hingewiesen:
Geht Betrag bis dann nicht ein, kassieren wir – ätschi-bätschi – von Dir einfach mal so 30 Fr.

Also auch, wenn Betrag nur 1 Tag zu spät eingeht:

 

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Linux: Wo sind die Programme? (Ordner)

post on August 26th, 2018
Posted in Linux, Tech allgemein Tags:

Was sowohl an Linux Ubuntu als auch am Einsteiger-Linux Mint total nervt, ist, daß wenn man ein Programm heruntergeladen hat, es nicht zu finden ist.

Auch nicht über die Suche, wenn man den Programmnamen eingibt.

Das Programm ist installiert und man weiß dann nicht, wo dieses liegt.

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Daß Linux so eine wesentliche, so eine grundlegende wichtige Sache wie den Ordner Programme so versteckt, daß man selbst nach stundenlangem Suchen ihn nicht findet, ist eine Dummheit sondergleichen.

Kein Wunder, daß Linux so nicht mehr Verbreitung findet, wenn es Anwendern das Leben so schwer macht.

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Trotzdem gibt es gute Gründe für Linux. Es ist viel schneller als Windows.

Es werden keine Anwenderdaten gesammelt.

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Und man kann z. B. ein billiges Zweitgerät für die Reise, z. B. Asus-“Läpptopp”, das unter Windows laaaaaagsam war bis zum Exzeß, sofort schnell machen, indem man Windows einfach löscht und Linux Mint installiert.

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Übrigens auch eine Sache, die unendlich kompliziert gemacht wird von Linux.

Man kann es nicht einfach installieren, sondern muß sich erstmal stundenlang Videos anschauen, wie das geht. Man muß zuerst Zusatzprogramme installieren. Völlig bescheuert für einen Normalanwender, der sich einfach nur mal schnell Linux auf den Rechner schmeißen will.

Auch das ein Grund, warum Linux so gering verbreitet ist und nur bei irgendwelchen Tech-Freaks aber nicht bei normalen Anwendern.

Sehr schade.

 

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